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Harri Olli gewinnt letztes Springen der Saison - Schlierenzauer nur auf Rang 5.
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22.03.2009

Harri Olli gewinnt letztes Springen der Saison - Schlierenzauer nur auf Rang 5.

Autor: Stefan Holle
EVENT | Ergebnis | Gesamt-WC | Liveticker

Planica, 22.03.09 - Das war es nun endgültig für diese Saison. Mit dem letzten Einzelfliegen in Planica, verabschiedet sich der Weltcup-Zirkus der Spezialspringer in die Wettkampfpause, bevor bereits Ende Juli wieder die ersten Springen im Rahmen des Sommergrandprix auf die Skispringer wartet. Zum Abschluss erlebten die Zuschauer in Planica, und vor den Fernsehgeräten noch einmal ein turublentes, aber am Ende denndoch sehenswertes Fliegen, welches der Finne Harri Olli, mit Flügen auf 211 und 219,5 m (424,6 Punkte) für sich entscheiden konnte. Zweiter wurde der Pole Adam Malysz, Rang 3 belegte Simon Ammann.

Wieder einmal empfing strahlender Sonnenschein die Aktiven und Zuschauer. Doch wie schon die Tage zuvor, sollte es zunächst wieder nicht einfach werden, einen Wettkampf unter gleichen Bedingungen durchzuführen. Der Wettbewerb begann mit der Startluke 8, und versprach zunächst sicher über die Bühne zu gehen. Doch nach hinten raus, wurden die Weiten bei den weltbesten schon wieder sehr bedenklich. Nach einem gigantischen Satz von Simon Ammann auf 233 m, entschied sich die Jury, den Anlauf noch einmal zu verkürzen, nachdem man schon vor dem Russen Dimitry Vassiliev eine Luke tiefer gegangen war. Aber Ammann konnte die 233 m nicht stehen, und griff deshalb in den Schnee. Die Jury tat das notwendige, und ging noch einmal runter in Luke 4, um den noch oben stehenden Gregor Schlierenzauer zu schützen.

So kam es zu der kuriosen Situation, dass Gregor Schlierenzauer den eigentlichen Wettkampf eröffnete, und dies mit 210 m auch standesgemäss tat. Alle zuvor gestartetn Athleten, mussten natürlich schnell wieder nach oben. Und gerade für die schwachwen Athleten, war der Anlauf plötzlich wieder zu kurz. Zudem wechselte der Aufwind wieder auf Rückenwind, und liess auch einigen etablierten Athleten keine Chance. Ganz bitter traf es Martin Schmitt. Der Schwarzwälder segelte im abgebrochenen 1. Durchgang auf grandiose 217,5 m. Jedoch meinte es der Wind bei ihm alles andere als gut, weshalb er schon bei 176,5 m wieder landen musste. Besser machten es nach hinten heraus allerdings wieder die Athleten, die auch als Flieger gelten. Der Japaner Noriaki Kasai, sprang sogar einen halben Meter weiter als Gregor Schlierenzauer, er erhielt jedoch die schlechteren Haltungsnoten. Doch der Tiroler sollte die Führung nicht behalten können. Adam Malysz sprang ebenfalls auf 210 m, und setzte sich mit den besseren Haltungsnoten durch. Der Finne Harri Olli, sprang anschliessend noch auf 211 m, jedoch musste der Mathematikstudent auch den schlechteren Haltungsnoten Tribut zollen.

Erfreulicherweise, hatte sich die Lage der Bedingungen wieder etwas neutralisiert. So konnte die Jury heute mit etwas mehr Sicherheit in den 2. Durchgang gehen. Sie entschied sich auch noch einmal für eine Anlaufverlängerung. Startluke 5, musste nun für alle Beteiligten das benötigte Mittelmass sein. Zunächst plätscherten die Weiten wieder dahin. Doch Martin Schmitt, sollte dann seiner tollen Saison noch einmal ein kleines Krönchen aufsetzen. Mit 216 m, flog er plötzlich allen davon. Eine Weite, mit der er wieder einer seiner berühmten Aufholjagdten starten konnte. Er schaffte es sogar, die gesamte norwegische Skisprung-Elite hinter sich zu lassen, die gestern noch das Mannschaftsfliegen klar für sich entscheiden konnten.

Aber natürlich musste ihn aufgrund des schlechten Vorwertes aus dem 1. Durchgang, irgendwer wieder ablösen. Dies tat dann auch Kamil Stoch. Mit 206,5 m, segelte der als Nachfolger von Adam Malysz geltende Pole, an Martin Schmitt vorbei. Doch lange sollte es für die Führung nicht reichen. Der Russe Dimitry Vassiliev, spielte sein ganzes fliegerisches Können aus, und landete bei 204,5 m. Er wiederum hatte die bessere Weite aus dem ersten Durchgang mitgebracht. Doch auch der Schützling von Wolfgang Steiert, sollte sich nicht lange über die Führung freuen können. Denn der slowenische Lokalmatador Robert Kranjec, packte einen Satz auf 212,5 m aus, und setzte sich klar an die Spitze. An dieser Weite bissen sich die nachfolgenden Athleten die Zähne aus.

Sogar Gregor Schlierenzauer sollte sich nicht an die Spitze setzen können. Der König dieser langen Weltcup-Saison, schien sich mit den bisher erreichten Erfolgen ganz zu frieden zu sein, und machte einen Sicherheitsflug auf 200,5 m. Jetzt standen nur noch Simon Ammann, Harri Olli und Adam Malysz oben. Und der Schweizer liess sich wieder nicht lange bitten. Zwar setzte er schon bei 208 m auf, doch dies Weite reichte, um mit Robert Kranjec exakt gleich zu ziehen. Beide hatten am Ende 409,6 Punkte auf der Rechnung stehen. Viel besser machte es dann wieder Harri Olli. Der Finne flog allen davon, und landete erst bei 219,5 m. Eine Weite, die heute selbst für Adam Malysz zu viel war. Immerhin flog der polnische Altmeister noch einmal auf 209,5 m, und belegte somit Rang 2. Nachdem für den Polen die Saison alles andere als gut begann, so konnte sich der ehemalige Weltmeister am Ende noch wieder in die Weltspitze zurück springen. Martin schmitt sollte letztendlich noch Rang 10 belegen, Andreas Küttel belegte Rang 16.

Die Saison ist also nun beendet. Gregor Schlierenzauer ist wie schon länger bekannt, der Gesamtsieger des Weltcups, mit einem neuen Rekord von 13 Einzelsiegen. Auch die kleine Kirstallkugel im Skifliegen, ging an den Tiroler. Rang 2 im Gesamweltcup sicherte sich Simon Ammann, Rang 3 ging an den Österreicher Wolfgang Loitzl.

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