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Mini-News Krueger bleibt Nationaltrainer |
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22.06.2009 | ||
Krueger bleibt NationaltrainerAutor: Martin MerkDie Swiss Ice Hockey Association bestätigt, dass sie die neue Saison mit Ralph Krueger als Nationaltrainer in Angriff nehmen wird. Krueger hat einen Vertrag bis und mit zur WM 2010. Vom Verband bläst ihm trotz der Ankündigung ein eisiger Wind entgegen. Der neue Verwaltungsrat unter Leitung von Philippe Gaydoul habe nach eingehender Analyse und unter Anhörung des Nationaltrainers heute beschlossen, in Hinblick auf die Olympischen Winterspiele im Februar 2010 in Vancouver keine Änderungen im Trainerstab durchzuführen. Zudem habe man Krueger "unmissverständlich" klar gemacht, dass eine Top-8-Rangierung das Mindestziel sei. "Wir sind heute überzeugt, dass aus sportlicher Sicht kein unmittelbarer Handlungsbedarf besteht und dass Nationaltrainer Ralph Krueger zusammen mit seinem Team die ihm vorgegebenen Ziele erreichen kann", sagt der Verbandspräsident Philippe Gaydoul. "Dass wirtschaftliche Gründe in der aktuellen Wirtschaftslage auch Teil der Überlegungen waren, ist selbstverständlich." Ob Krueger auch nach den Olympischen Spielen in Hinblick auf die WM 2010 seinen Vertrag erfüllen darf, liess der Verband offen. Jedoch wurde für den künftigen Nationaltrainer ab der Saison 2010/11 das Stellenprofil definiert, das weiterhin einen vollamtlichen Trainer vorsieht. Zudem werde dieser auch die operative Oberverantwortung für die U20-Nationalmannschaft übernehmen, die derzeit von Jakob Kölliker trainiert wird. Krueger darf damit wie erwartet weitermachen. Ein Wechsel wäre trotz der jahrelangen Boulevard-Kampagne gegen Krueger überraschend gekommen, zumal es derzeit nicht von erfolgsversprechende Kandidaten wimmelt und man es sich kaum leisten kann, zwei Nationaltrainer zu beschäftigen. Die Wortwahl zum Thema Krueger lässt darauf hindeuten, dass man dies nicht ohne einen gewissen Widerwillen tut und ihm ein eiserner Wind entgegen bläst. Seine Zeit im Verband dürfte nach der Olympiade oder spätestens nach der WM in Deutschland ablaufen, sofern in Vancouver keine Wunderdinge geschehen. Krueger hatte das Nationalteam 1997 übernommen und in seiner ersten Saison den vierten Platz an der WM erreicht. Eine solche Klassierung konnte er nicht mehr erreichen, brachte die Schweiz jedoch meistens unter die besten Acht, insbesondere an den Olympischen Spielen 2006 mit dem historischen Sieg über Kanada und einem weiteren Überraschungssieg gegen Tschechien. Als Lowlight galt der "Bier-Skandal" von Salt Lake City, bei dem sich einen Graben zwischen Krueger und dem von Arx-Clan bildete. Damals, wie auch an der WMs 2001 und 2002 verpasste die Schweiz eine Top-8-Klassierung nicht zuletzt wegen den Unruhen im Team. (HockeyFans.ch) |
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22.06.2009 | ||
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