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Gregor Schlierenzauer schlägt zurück und gewinnt beim Skifliegen in Bad Mitterndorf
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10.01.2010

Gregor Schlierenzauer schlägt zurück und gewinnt beim Skifliegen in Bad Mitterndorf

Autor: Stefan Holle
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Bad Mitterndorf, 10.01.2010 – Es wäre schon fast eine Überraschung gewesen, wenn das Flugwochenende am Kulm ohne einen österreichischen Tagessieg vergangen wäre, und auch ohne einen Tagessieg von Gregor Schlierenzauer. Gesagt, getan! Der gestern nur auf Rang 5 gelandete Schlierenzauer, flog mal wieder weiter als alle anderen, und gewann mit Flügen auf 203,5 und 205 m, vor dem gestrigen Sieger Robert Kranjec, und dem Finnen Harri Olli.

Top-Weite von Evensen zwingt Jury zum Neustart

Ganz so reibungslos wie gestern, sollte das heutige Fliegen aber nicht ablaufen. Zunächst war die Anlauflänge im Verhältnis zum Aufwind erst einmal zu hoch gewählt. Der Norweger Johan-Remen Evensen unterstrich dies eindrucksvoll, und segelte auf 210 m, also 10 m über den Hill-Size. Die Jury musste zwangsläufig entscheiden, und verkürzte den Anlauf deutlich. Während der größte Teil des Feldes also wieder mit der niedrigen Anlauflänge zu kämpfen hatte, flogen die besten Athleten trotzdem wieder an den Hill-Size heran. Nach dem 1. Durchgang, lagen gleich mehrere Athleten sehr dicht beisammen, was für eine Flugschanze eher ungewöhnlich ist. Der Slowene Robert Kranjec, der Finne Harri Olli, sowie der Österreicher Martin Koch, landeten alle zwischen 198,5 und 199 m. Nur Gregor Schlierenzauer, konnte sich mit seinen 203,5 m von diesem Trio deutlich absetzen. Zu diesem Zeitpunkt, lag der Weltcup-Führende Simon Ammann nach 196 m schon etwas zurück, und nahm damit ein wenig die Rolle ein, die Gregor Schlierenzauer gestern spielte.

Schlierenzauer fliegt wieder allen davon

Die Jury liess auch vor dem 2. Durchgang die Vorsicht walten, und startete den Wettkampf erneut aus der tiefen Luke 2. Gerade für die Athleten, die jetzt schon durch den abgebrochenen ersten Durchgang ihren vierten Flug (inkl. Probe) machten, wurde es jetzt natürlich schwer. Besonders betroffen war davon der Norweger Evensen. Er flog mit 195 m im 1. Durchgang schon deutlich kürzer als bei seinem Versuch im abgebrochenen Durchgang, und auch im 2. Durchgang, konnte er sich nicht verbessern. Im Gegenteil, mit 180 m sollte es am Ende nur zu Rang 9 reichen. Damit verpassten es die Norweger auch, ihr eher durchschnittliches Abschneiden vom gestrigen Tage mit einem Top-Resultat zu verbessern. Für die Entscheidung sollten wieder mal die alten Bekannten sorgen. Lediglich der Finne Harri Olli, konnte sich überraschend auf das Podest fliegen. Denn erst gestern, kam der Mathestudent noch nicht einmal in den zweiten Durchgang. Aber mit 199,5 und 200 m, flog er heute wie ausgewechselt. Beinahe hätte sich aber wieder der Kärntner Martin Koch Rang 3 gesichert. Doch Olli flog einen halben Meter weiter, und blieb damit knapp vor dem österreichischen Flieger-Ass. Dann standen nur noch Kranjec und Schlierenzauer oben. Zwar segelte Robert Kranjec noch einmal auf beeindruckende 204,5 m, doch wieder einmal flog Gregor Schlierenzauer die entscheidenden Meter weiter, und setzte erst bei 205 m auf.

Ammann muss Gelbes Trikot wieder abgeben, DSV-Adler leicht verbessert

Für Simon Ammann sollte es heute nur zu Rang 5 reichen. Durch diese Platzierung, verlor er auch wieder das Gelbe Trikot an Gregor Schlierenzauer. Doch nur 2 Punkte trennen die beiden Athleten. Während Simon Ammann die weite Reise nach Japan antritt, überlegt Schlierenzauer noch. Aufgrund des knappen Abstandes, ist er jedoch fast gezwungen, auch in Sapporo an den Start zu gehen. Etwas besser als gestern, verlief der Tag für die deutschen Skispringer. Michael Uhrmann verpasste um 0,1 Punkte die Top 10, und belegte Rang 11. Pascal Bodmer wurde 20ter, Michael Neumayer landete direkt dahinter, und Andreas Wank kämpfte sich bei nachlassenden Kräften auf Platz 28.

Weiter geht die Reise also nun nach Sapporo. Viele Athleten verzichten jedoch gerade im Hinblick auf Olympia auf die weite Reise. Chance also für einige schwächere Athleten sich zu steigern, aber vielleicht geht der Zweikampf zwischen Ammann und Schlierenzauer auch in der Olympiastadt von 1972 weiter.


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