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Kowalczyk bezwingt Björgen nach Herzschlagfinale – Saarinen mit Bronze vor starker Sachenbacher-Stehle
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28.02.2010

Kowalczyk bezwingt Björgen nach Herzschlagfinale – Saarinen mit Bronze vor starker Sachenbacher-Stehle

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Autor: Sascha Witzke
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Vancouver, 27.02.2010 – In einem unfassbar spannenden Rennen hat sich die Polin Justyna Kowalczyk über die 30 Kilometer klassisch Gold vor Erzrivalin Marit Björgen gesichert. Nach 30 spannenden Kilometern ließ sie Björgen in einem unnachahmlichen Zielspurt hauchdünn hinter sich. Für Björgen war es die fünfte Medaille in Vancouver. Bronze ging an Aino Kaisa Saarinen. Sie sorgte für ein versöhnliches Ende im finnischen Team. Ein sehr starkes Rennen zeigte ebenfalls Evi Sachenbacher-Stehle mit Rang vier. Nur wenige Sekunden fehlten der Olympiasiegerin im Teamsprint auf Bronze.

Skiwechsel bei den Finninen schon nach Runde eins
Bei erneut schwierigen Wachsbedingungen hatten sich die Favoriten auf der ersten Schleife abgetastet. Schon beim ersten Stadiondurchlauf wählte einige Läuferinnen die Option zum Skiwechsel. Darunter befand sich nahezu die komplette finnische Mannschaft. Schon n der zweiten Runde wurde das Tempo an der Spitze etwas verschärft. Vorne beschleunigten neben Kowalczyk auch die Norwegerinnen Steira und Björgen, sodass sich eine Gruppe von rund 15 Läuferinnen absetzen konnte. Nach zehn Kilometern hatten also schon einige hoch gehandelte Athletinnen Rückstand aufzuweisen. Dazu gehörten die Ukrainerin Shevchenko, die Russin Khazova, die Estin Smigun-Vaehi und Finnlands Virpi Kuitunen. Auch die DSV-Girls Böhler und Zeller mussten die Spitzengruppe ziehen lassen und kamen letztendlich auf den Plätzen 18 und 20. Ins Ziel. Erfreulicherweise lag die dritte deutsche Starterin weiter vorne im Rennen. Evi Sachenbacher-Stehle lag nach einem Drittel im Vorderfeld. Nun kam es zu neuerlichem Materialaustausch von dem auch die kleine Bayerin Gebrauch machte. Anschließend galt es die Lücke nach vorne wieder zu schließen. Dies gelang Sachenbacher-Stehle in überzeugender Manier.

Steira beschleunigt, Björgen attackiert, Kowalczyk hält dagegen
Eine zwölfköpfige Spitzengruppe hatte sich nun entscheidend gelöst. Darunter befanden sich auch Außenseiterinnen wie die Japanerin Ishida oder die zweite Polin Marek. Bis Kilometer 20 nahm das Rennen dann eine kleine Verschnaufpause. Dann wurde es allerdings wieder rasant. Während die Favoritinnen Björgen und Kowalczyk noch einmal einen Materialwechsel vornahmen, wollte Steira diese Gelegnheit zum Angriff nutzen. Sie beschleunigte uns löste sich von den nachfolgenden Läuferinnen. Björgen und Kowalczyk ließen allerdings nicht lange auf sich warten. Mit frisch präparitem Ski setzte Björgen nun voll auf Angriff. Sie überflügelte Landsfrau Steira und konnte sich zunächst auch von Kowalczyk lösen. Die Polin allerdings stellte in dieser Phase ihre extreme Zähigkeit unter Beweis. Sie biss sich Stück für Stück wieder heran und schaffte bei Kilometer 25, dem letzten Durchlauf im Stadion den Anschluss. Die Verfolgerinnen hatten bereits eine riesige Lücke von über 40 Sekunden. Zwei Rennen bestimmten nun die Schlussphase. Der Kampf um Gold zwischen Björgen und Kowalczyk und der Kampf um Bronze. Im Kampf um den dritten Podestplatz gelang Saarinen der entscheidende Schachzug beim Entschluss des Skiwechsels fünf Kilometer vor dem Ziel. Sie ging Risiko und wurde belohnt. Steira hatte auf neues Material verzichtet und zunächst einen kleinen Vorsprung auf die Finnin. Auch Evi Sachnbacher-Stehle lag noch im Bereich der Bronzemedaille. Saarinen konnte aufschließen und machte sich dann ihr besseres Material zu nutzen. Steira musste auch Sachenbacher-Stehle vorbeiziehen lassen. Diese schaffte es zwar nicht mehr ganz an Saarinen heranzukommen, konnte allerdings mit dem Resultat sehr zufrieden sein. Steira wurde noch bis auf Rang acht zurückgereicht.

Wimpernschlagfinale zu Gunsten von Kowalczyk
Noch heißer her ging es im Kampf um Gold. Kowalczyk hatte in den Abfahrten das bessere Material gegenüber Björgen. Diese versuchte noch einmal sich abzusetzen, wurde auf der Runde aber dann von Kowalczyk überholt. Diese versuchte nun ihrerseits die Entscheidung herbeizuführen. Am letzten Anstieg riss die Polin eine kleine Lücke. Diese konnte Björgen jedoch durch den Windschatteneffekt in der Stadioneinfahrt nochmals schließen. Vor der Zielgeraden saugte sich Björgen heran und es schien so als würde die Sprint-Olympiasiegerin auf der Zielgeraden ihre Explosivität ausnutzen. Doch als Björgen auf gleicher Höhe lag, kämpfte Kowalczyk entgegen. Ihr gewaltiger Doppelstockschub verhinderte das Überholmanöver der Norwegerinnen und sicherte Gold in einem echten Traumfinale der Langlaufrennen im Damenbereich.



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Justyna Kowalczyk
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