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Continentalcups starten für die Skispringer in Slowenien: Stoch dominiert, auch Strolz gewinnt einmal
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04.07.2010

Continentalcups starten für die Skispringer in Slowenien: Stoch dominiert, auch Strolz gewinnt einmal

Autor: Johann Reinhardt
EVENT

Velenje, 04.07.2010 - Am Freitag fiel im slowenischen Kranj der Startschuss für die Continentalcup-Serie. Es sollte dort auch noch ein weiteres Springen folgen, bevor heute zum Abschluss des ersten Wochenendes noch ein Wettkampf in Velenje stattfand. Den Auftaktsieg landete Andreas Strolz aus Österreich, doch die anderen beiden Tage war kein herankommen an Kamil Stoch. Die deutschen Athleten deuteten ihr Potenzial an, konnten es allerdings größtenteils nicht in beiden Durchgängen umsetzen.

Strolz landet knappen Auftaktsieg
Das erste der drei Springen am Wochenende konnte Andreas Strolz für sich entscheiden. Er landete in beiden Durchgängen bei einer Weite von 107 Metern, sodass er auf insgesamt 257,7 Punkte kam. Schon nach dem ersten Durchgang, der mit 45-minütiger Verspätung startete, lag er so 3,2 Punkte vor dem Polen Kamil Stoch. Es folgten auf den weiteren Plätzen Dawid Kubacki und Stefan Hula. An den Top vier sollte sich am Ende auch nichts mehr ändern, stattdessen schob sich mit Maciej Kot noch ein vierter Springer aus Polen unter die besten fünf. Trotzdem wurde es an der Spitze noch einmal spannend. Durch 108,5 Meter kam Stoch bis auf einen Punkt an Strolz heran, doch zum Schluss war er von Rang eins nicht mehr zu verdrängen. Während Strolz, der im vergangenen Winter Sechster in der Gesamtwertung des Continentalcups wurde, sich in einer guten Form präsentierte, kam sein Landsmann David Unterberger nicht über den 15. Platz hinaus. Noch in der vergangenen Saison gewann er in der Gesamtwertung. Neun Ränge weiter vorne landete Markus Eggenhofer (ebenfalls AUT)und wurde somit Sechster. Der so hoch eingeschätzte Robert Kranjec musste mit dem achten Platz vorlieb nehmen. Für das deutsche Team verlief der Wettkampf enttäuschend. Nach dem ersten Versuch war Danny Queck als 15. Bester. Im finalen Klassement verbesserte sich Tobias Bogner noch vom 18. auf den 12. Platz und war so am Ende der am besten platzierte Deutsche. Danny Queck verbesserte sich ebenfalls noch ein wenig und wurde 14. Mit Felix Schoft, Richard Freitag und Julian Musiol folgten noch drei weitere Athleten unter den besten 20. Adrian Schuler aus der Schweiz wurde 37. punktgleich mit Thomas Diethart (AUT) und verpasste Durchgang zwei.

-> Zum Resultat des ersten Springens

Zwei unterschiedliche Durchgänge und viele Verschiebungen am Samstag – Stoch gewinnt
Am Samstag fand nun der zweite Wettbewerb in Kranj statt. Diesmal bezwangen die erneut starken polnischen Athleten Andreas Strolz. Kamil Stoch feierte einen deutlichen Sieg und war in beiden Durchgängen der weiteste des Teilnehmerfeldes. Nach dem ersten Durchgang, der nach 22 Springern neu gestartet wurde, lag Andrea Morassi auf Rang zwei. Dritter war zu diesem Zeitpunkt des Wettbewerbes Stochs Landsmann Krzysztof Mietus. Danny Queck zeigte durch den zwischenzeitlichen vierten Rang ebenfalls eine gute Leistung. Markus Eggenhofer und Robert Kranjec folgten auf den Positionen fünf und sechs. Im zweiten Durchgang gab es, im Gegensatz zum Vortag, noch einmal große Veränderungen. So schob sich Mietus am Ende auf den zweiten Platz nach vorne, lag allerdings in der Addition beider Sprünge immer noch 11,2 Punkte hinter den heute souveränen Stoch. Grund für seine Verbesserung waren die schwachen Leistungen von Morassi und Queck, die beide nur den 18. besten Sprung nach unten in das Tal brachten. Davon profitierte auch Andreas Strolz, der nach einem zwischenzeitlichen zwölften Rang am Ende noch auf das Podium kam. Grund dafür war der zweitweiteste Sprung im entscheidenden Durchgang. Kranjec wurde letztendlich noch guter Vierter und verbesserte sich im Vergleich zum ersten Wettkampf. Der Italiener Morassi fiel auf Rang fünf zurück, Queck wurde Zehnter. Für beide wären deutlich bessere Platzierungen drin gewesen, Queck verlor daher auch seinen Titel „bester Deutscher Athlet“ an Felix Schoft. Dieser wurde punktgleich mit Jernej Damjan Siebter. Insgesamt lässt sich sagen, dass sich die deutschen Springer trotz der beiden Top Ten Plätze eher durchschnittliche Leistungen ablieferten. Neben Schoft und Queck schafften nämlich nur noch Julian Musiol und Tobias Bogner den Sprung in den zweiten Durchgang. Markus Eggenhofer fiel wie Queck und Morassi ebenfalls zurück und wurde am Ende Zwölfter. Genau das Gegenteil erlebte Maciej Kot beispielweise. Er verbesserte sich von dem 22. Platz bis auf den neunten durch den drittbesten Sprung.

-> Zum Resultat des zweiten Springens

Stoch auch am Sonntag nicht zu schlagen - Unterberger punktgleich Zweiter
Auch heute zeigte sich das gleiche Bild wie gestern: Kamil Stoch wies nach Bestzeiten in beiden Durchgängen alle Konkurrenten in die Schranken und hatte am Ende sogar 15,5 Punkte mehr auf seinem Konto als sein zweitplatzierter Landsmann Stefan Hula. Dieser lag in der Addition beider Sprünge punktgleich mit David Unterberger auf Rang zwei. Somit zeigte der Österreicher nach schwachen Leistungen in Kranj wieder aufsteigende Form. Hula war nach dem ersten Durchgang noch Fünfter, schob sich allerdings durch den zweiten Sprung weiter nach vorne. Mit nur 1,5 Punkten Abstand auf das Podium belegte Markus Eggenhofer (AUT) Rang vier. Dritter Athlet aus der Alpenregion in den Top Ten war Andreas Strolz. Nachdem er Samstag den ersten Sprung verpatzte, war es nun der zweite, welcher ihn einen Schritt zurück machen ließ. Nach seinem ersten Versuch war er nämlich noch Dritter, zum Schluss lediglich Zehnter, da er in den Schnee greifen musste. Trotz der neuen Schanze lief es für die DSV-Starter erneut nicht rund. Bester wurde Felix Schoft als Achter, auch Tobias Bogner (13.) dürfte noch mit seiner Platzierung zufrieden gewesen sein. Deutliches Steigerungspotenzial besteht für Bogner allerdings trotzdem noch, wenn man sieht, dass er nach Durchgang eins noch Fünfter war. Eine große Verbesserung durch den zweiten Sprung durfte Lukas Hlava bejubeln. Nach einem Sturz im ersten Durchgang bei starken 90,5 Metern und einem zwischenzeitlichen 26. Platz, schob er sich noch bis auf die zehnte Position, punktgleich mit Andreas Strolz, nach vorne. Besonders hervorzuheben ist außerdem die gute Mannschaftsleistung der Slowenen. Mitja Meznar wurde Fünfter, Primoz Pikl Sechster und Tomaz Naglic Neunter. Des weiterem erreichten vier weitere Landsmänner die Punkteränge. Erstmals im Sommer in die Punkteränge kam als 28. nun auch endlich Adrian Schuler (SUI).

-> Zum Resultat des dritten Springens

Nach drei Wettkämpfen führt Kamil Stoch nun die Gesamtwertung an. Schon am nächsten Wochenende geht es für die Athleten weiter mit zwei Wettkämpfen im deutschen Garmisch-Partenkirchen von der HS140-Schanze.

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Gewann zwei der drei Springen: Kamil Stoch
Gewann zwei der drei Springen: Kamil Stoch


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