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Blinkfestival in Sandnes (NOR): Birnbacher gewinnt Massenstart - auch französische Damen und Herren stark
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25.07.2010

Blinkfestival in Sandnes (NOR): Birnbacher gewinnt Massenstart - auch französische Damen und Herren stark

Autor: Johann Reinhardt
Bericht: Bjørgen mit zwei Siegen beim Blinkfestival der Langläufer in Sandnes - Schweizer mit Doppelsieg im Sprint
EVENT

Sandnes, 23./24.07.2010 - Nach dem Sommerbiathlon in Bürstadt fand nun im norwegischen Sandnes das nächste Testrennen für die meisten Biathleten statt. Am Freitag und Samstag mussten sich die Athleten beim Blinkfestival beweisen und traten in mehreren Wettbewerben wie beispielsweise Schießen, Massenstart oder Supersprint an. Auch die deutschsprachigen Athleten waren mit am Start. So belegte Selina Gasparin einen zweiten Platz im Schießwettkampf und auch Simon Schempp gelang bei diesem der Sprung auf das Podest. Das Highlight war allerdings der Sieg im Massenstart durch den Bayer Andreas Birnbacher. Stark präsentierten sich ebenfalls die Damen und Herren aus Norwegen sowie Frankreich.

Flatland und Bø beste Schützen – Gasparin Zweite und Schempp Dritter
Wie bereits im letzten Jahr stand ein Schießwettkampf bei den Damen und Herren auf dem Programm. Dabei mussten die Biathleten im Stehendanschlag in möglichst kurzer Zeit alle Scheiben treffen. In guter Form am Schießstand präsentierten sich vor allem die Norweger. Bei den Damen gewann Ann Kristin Flatland. In ihrem Heimatland lag sie bereits beim Viertel- und Halbfinale vorne. Rang zwei ging an die Schweizerin Selina Gasparin mit nur 1.9 Sekunden Rückstand. Auch die Französin Marie-Laure Brunet deutete für die anstehenden Rennen ihre gute Form an und wurde Dritte (+ 5.0 Sekunden). Im Herrenbereich gelang Tarjei Bø der Sieg in einer Zeit von 14.2 Sekunden. Er verwies Landsmann Rune Brattsveen sowie mit Simon Schempp den deutschen Vorjahressiegerin in dieser Disziplin auf die weiteren Plätze. Ole Einar Bjørndalen kam lediglich auf die fünftbeste Zeit im Finale. Schempp und der achtplatzierte Andreas Birnbacher gewannen zuvor ihre Halbfinals, während Bø sich kontinuierlich steigerte. Der Norweger belegte noch den vierten Platz im Viertelfinale und wurde Zweiter im Halbfinale, bevor im Anschluss alles klappte und kein anderer Athlet besser war.

-> Zum Resultat Schießwettkampf Damen
-> Zum Resultat Schießwettkampf Herren

Bergman und Boilley gewinnen die Quali – auch Rösch und Gasparin im Massenstart dabei
Die Qualifikation dominierte bei den Männern der Schwede Carl Johan Bergman. Nach einem Fehler am Schießstand kam er in einer Zeit von 8:22.0 Minuten in das Ziel. Michael Rösch belegte Rang zwei mit 19.7 Sekunden Abstand und gleicher Fehleranzahl. Simon Fourcade aus Frankreich ließ ebenfalls eine Scheibe stehen und erkämpfte sich einen dritten Platz, somit war das Trio für den Massenstart zugelassen. Die besten norwegischen Athleten mussten nicht in der Qualifikation antreten.
In der Qualifikation der Damen setzte sich überraschend Sophie Boilley durch. Sie sollte aber nur die starke Form der französischen Damen bestätigen und durfte als einzige Dame mit einer weißen Weste den Schießstand verlassen. Selina Gasparin aus der Schweiz wurde Zweite mit lediglich 2.9 Sekunden Rückstand, mit Jori Mørkve auf Rang drei gelang es auch noch einer norwegischen Athletin, sich für den Massenstart zu qualifizieren.

-> Zum Resultat Qualifikation Damen
-> Zum Resultat Qualifikation Herren

Berger und Birnbacher in Massenstarts vorne
Am Ende des ersten Wettkampftages standen noch die Massenstartrennen an. Insgesamt mussten die neun Starter im Damen- sowie Herrenrennen vier Schießprüfungen absolvieren. Bei den Frauen setzte sich Tora Berger nach drei Fehlern am Schießstand mit lediglich 0.9 Sekunden Vorsprung gegenüber Marie-Laure Brunet durch. Dritte wurde Marie Dorin mit 6.5 Sekunden Abstand. Wie ihre Landsfrau Brunet, ließ auch sie drei Scheiben stehen. Selina Gasparin wurde Sechster, Miriam Gössner musste nach insgesamt zehn Schießfehlern mit dem neunten Platz vorlieb nehmen.
Bei den Herren gab es durch den Erfolg von Andreas Birnbacher eine kleine Überraschung. Zwar ist der Bayer für seine starke Leistung am Schießstand bekannt, doch gegen so ein starkes Teilnehmerfeld und nach einer eher schwachen letzten Saison war nicht damit zu rechnen. Birnbacher (drei Schießfehler) passierte die Ziellinie nach 14:26.9 Minuten und war somit 4.1 Sekunden schneller als Olympiasieger Vincent Jay. Knapp dahinter mit nur 0.4 Sekunden Abstand auf dem Franzosen folgte mit Emil Hegle Svendsen ein weiterer Goldmedaillengewinner des Saisonhighlights der vergangenen Saison. Ole Einar Bjørndalen wurde Fünfter, Grund dafür waren die insgesamt sechs stehen gelassenen Scheiben beim Schießen. Michael Rösch finishte auf dem sechsten Rang, Simon Schempp kam nicht über Platz acht hinaus.

-> Zum Resultat Massenstart Damen
-> Zum Resultat Massenstart Herren

Brunet und Fourcade gewinnen Supersprints
Am Samstag standen noch die Supersprints auf dem Programm. Über Viertel- und Halbfinalrennen mussten sich die Biathleten erst für das Finale qualifizieren. Dies gelang beispielsweise Marie-Laure Brunet erfolgreich. Nach einem zweiten Platz im Massenstart Vortrag, schlug nun ihre große Stunde und sie gewann 6.5 Sekunden vor Tora Berger. Ein gutes Mannschaftsergebnis der Norwegerinnen machte Ann Kristin Flatland als Dritte perfekt. Somit deuteten die Damen aus dem hohen Norden nach einer zuletzt in der Breite etwas schwächeren Saison ihr Potenzial für das kommende Jahr an. Auch Selina Gasparin und Miriam Gössner kämpften sich bis in das Finale. Sie landeten auf den Plätzen acht und neun.
Die französischen Herren setzten da an, wo sie in der letzten Saison aufgehört haben. Ihnen gelang ein Doppelsieg. Am Ende nahm Simon Fourcade den ersten Platz ein, Vincent Jay wurde Zweiter. Fourcade bestätigte seine guten Leistungen aus Viertel- und Halbfinale. Das Podium vervollständigte der Schwede Carl Johan Bergman. Daniel Graf belegte Rang vier. Besonders ärgerlich für ihn sollte sein, dass Bergman lediglich 0.1 Sekunden vor ihm in das Ziel kam. Schwach präsentierten sich die norwegischen Herren. Ihr bester war Ole Einar Bjørndalen – als Siebter mit 39 Sekunden Rückstand. Emil Hegle Svendsen schied bereits im Halbfinale aus. Gleiches galt für die drei Deutschen Michael Rösch, Andreas Birnbacher und Simon Schempp.

-> Zum Resultat Supersprint Damen
-> Zum Resultat Supersprint Herren

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