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Einzelrennen in Nove Mesto: Sieg für Makoveev, starke Teams aus Deutschland und Österreich
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12.01.2012

Einzelrennen in Nove Mesto: Sieg für Makoveev, starke Teams aus Deutschland und Österreich

Autor: Maximilian Schröter
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Nove Mesto, 12.01.2012 - Andrei Makoveev hat den Einzelwettbewerb der Biathlon-Herrenkonkurrenz für sich entschieden. Der Russe setzte sich auf der 20-Kilometer-Strecke gegen den Norweger Emil Hegle Svendsen und den Schweden Björn Ferry durch. Aus dem deutschsprachigen Raum schnitten Daniel Mesotitsch für Österreich, Florian Graf für Deutschland und Ivan Joller am besten ab.

Erster Weltcup-Sieg für Makoveev

Mit böigen Bedingungen aber schnellem Untergrund ging der Weltcup von Nove Mesto für die Männer los. Der tschechische Ort feierte zwar schon am Vortag mit dem Damen-Einzel seine Premiere, aber zum Auftakt der Männer kamen dann doch noch ein paar Zuschauer mehr um sich das Spektakel Biathlon anzusehen. Andrei Makoveev, ein Name der in der Biathlon-Welt nicht unbekannt ist, denn allein in dieser Saison erreichte er schon einen zweiten (Sprint in Hochfilzen) und einen fünften Platz (Sprint in Oberhof). Doch für einen Sieg hatte es bis zum vorigen Tag noch nicht gereicht. Mit Startnummer 31 ging weder zu früh als Schneepflug, noch zu spät im ausgetretenen Schnee an den Start, somit wies die Strecke fast optimale Bedingungen auf, die er anhand der zehnten Laufzeit zu nutzen wusste. Das Hauptargument für seinen Sieg waren jedoch die 20 Treffer am Schießstand. Ohne eine Strafminute aufgehalst zu bekommen, konnte er ins Ziel stürmen und sich seinen ersten Weltcup-Erfolg sichern. Mit fast einer Minute Rückstand kam der bärenstarke Emil Hegle Svendsen auf den zweiten Rang. Ein norwegischer Sieg durch den Mann in Gelb wurde nur durchs Schießen und seine zwei daraus resultierenden Strafminuten verhindert. Mit seiner Laufperformance zeigte er der Konkurrenz, wie sehr man ihn auch vor der Weltmeisterschaft auf der Rechnung haben muss. Überraschend gut kam auch der Olympiasieger, Björn Ferry zurecht. Der lange Schwede mit dem eigentümlichen Laufstill traf 19 von 20 Scheiben und lief mit einer passablen Zeit zum ersten Podium in diesem Winter. Mit seinem Rückstand von 1:14.8 Minuten lag er ungefähr zehn Sekunden vor dem erneut hervorstechenden Franzosen Simon Fourcade, der zum wiederholten Male seinen favorisierten Bruder Martin (Rang zehn) schlug.

Starke Mannschaftsergebnisse des ÖSV und des DSV

Auf den Plätzen fünf bis neun folgt ein deutschsprachiges Quintett, angeführt von zwei Österreichern. Daniel Mesotitsch, der wohl stärkste Athlet den die Alpennation in diesem Winter aufzubieten hat, der Schnellschütze Simon Eder und der deutsche Newcomer Florian Graf kamen bei den vier Schießeinlagen auf lediglich einen Fehler. Nur die, im Vergleich zur absoluten Weltklasse, langsame Laufzeit ließ den Traum eines Sieges von einem der drei platzen. Andreas Birnbacher, der in diesem Jahr schon zwei Rennen gewinnen konnte und Arnd Peiffer, Sprintsieger von Oberhof, landeten ebenfalls in den Top10. Vor allem Peiffer zeigte sich in einer exzellenten Form, zwar schoss er einige Fehler, drei an der Zahl, aber ihm Laufen rangierte er sich mit der zweitbesten Zeit wiederum ganz vorn ein. Mit seinem Rückstand von 2.01.6 Minuten läge er mit nur einer Strafminute weniger auf dem zweiten Rang. Die deutsche Nachwuchshoffnung, die in den nächsten Jahren dauerhaft im Weltcup an den Start gehen soll, Daniel Böhm, kam mit ebenfalls drei Schussfehlern auf Rang 24. Simon Schempp erreichte Position 30. Für den ÖSV holten mit Dominik Landertinger (Platz 28) und Sven Grossegger (Platz 35) zwei weitere Athleten Weltcup-Punkte, während Altmeister Christoph Sumann bedingt durch sieben Strafminuten nur Rang 84 belegte. Damit lag er noch einen Platz hinter dem Weltcup-Debutanten Erik Lesser aus Deutschland, der mit sechs Fehlern ebenfalls kein gutes Ergebnis zeigte. Die Schweizer Athleten enttäuschten dagegen, ihr bestplatzierter Starter Ivan Joller kam nur auf den 45. Rang.


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