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Magnus Moan ist der “König” von Lillehammer
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25.11.2012

Magnus Moan ist der “König” von Lillehammer

Autor: Christine Kroth (Cofitine)
EVENT | Ergebnis | Gesamt-WC | Liveticker | LiVE-CUP

Lillehammer, 25.11.12 - Magnus Moan hat auch den zweiten Wettbewerb beim Weltcupauftakt in Lillehammer gewonnen. Im Penalty-Rennen siegte er nach einem Wertungssprung von der Großschanze und dem 10-km-Langlauf vor seinem Landsmann Haavard Klemetsen und dem Deutschen Eric Frenzel.

Klemetsen erneut auf der Schanze nicht zu schlagen
Der Norweger Haavard Klemetsen zeigte erneute seine große Klasse auf der Schanze. Mit der Tagesbestweite von 140,5 Metern und 138,2 Punkten sicherte er sich die Führung auf der Schanze und setze so die Maßstäbe für den weitern Verlauf des Wettbewerbs. Aufgrund seines herausragenden Sprungs schafften es nur 32 Athleten sich für den Langlauf zu qualifizieren, da die Voraussetzung dafür ein maximaler Rückstand von 35 Punkten auf den Führenden sind.
Zweiter beim Springen wurde mit 1,8 Punkten Rückstand der Österreicher Bernhard Gruber vor dem Japaner Yoshito Watabe.
Magnus Moan belegte einen hervorragenden sechsten Platz im Springen und verschaffte sich so erneut eine hervorragende Ausgangsposition für den Langlauf.

Norweger mit Teamtaktik zum Doppelsieg
Die Ausgangslage für den 10-km-Langlauf, bei dem fünf Runden a zwei Kilometer zu absolvieren waren, war also ideal für die Norweger. Klemetsen als Sprungsieger sollte mit 10 Sekunden Vorsprung auf die Strecke gehen. Als einer von zwei Athleten, neben Bernhard Gruber, blieb ihm die Strafrunde erspart.
Yoshito Watabe war der einzige Starter mit einer Strafrunde, elf Athleten waren mit zwei Strafrunden belastet, zehn Athleten mit drei und sieben Starter mit vier Runden.
Während Klemetsen sich als erster auf die Strecke begeben durfte sollte der Start der restlichen 31 Athleten im Massenstart erfolgen. Bernhard Gruber jedoch unterlief ein Fehler, er legte einen klassischen Fehlstart hin, weshalb der Start abgebrochen wurde.
Es dauerte eine Weile bis sich alles sortiert hatte und der Start erneut erfolgen konnte. Gruber musste sich beim Start am Ende des Feldes einreihen, entging aber einer Disqualifikation.
Das Rennen selbst verlief zunächst wie erwartet. Vorne Klemetsen, dahinter führe Moan die Verfolger an. Bereits nach der ersten Runde absolvierten alle Favoriten ihre Strafrunden. Dadurch konnte Gruber wieder zur Spitze aufschließen.
Nun spielten die Norweger ihre Taktik aus. Der mit vier Strafrunden belegte Truls Soenstehagen Johansen spannte sich bis zur letzten Runde vor Klemetsen und hielt das Tempo hoch. Unterstützt wurde er vom Österreicher Mario Stecher, der ebenfalls mit vier Strafrunden belegt war und seinerseits für Bernhard Gruber die Tempoarbeit machte. Dahinter machte sich Moan daran, den Abstand stetig zu verkürzen. Kurz vor Ende der vorletzten Runde war er an seinem Landsmann dran.
Alle “Tempomacher” bogen nun in die Strafrunde ab, so dass sich auf der letzten Runde ein klares Bild des Rennens bot.
Vorne Moan, der noch immer Klemetsen im Schlepptau hatte, dahinter Gruber, der aber bald den Anschluss verlor. Die Verfolgergruppe wurde angeführt von Eric Frenzel.
500 Meter vor dem Ziel konnte Moan sich von Klemetsen lösen, der seinerseits aber keine Konkurrenz fürchten musste. Bernhard Gruber verlor weiter an Boden und wurde wenig später von Frenzel und Jason Lamy-Chappuis überholt.
Vorne lief Magnus Moan ungefährdet seinem zweiten Saisonsieg entgegen. Haavard Klemetsen machte den norwegischen Doppelsieg perfekt.
Platz drei belegte Eric Frenzel, der sich im Finale noch von Lamy-Chappuis lösen konnte. Der Franzose wurde vierter vor dem zweiten Deutschen Johannes Rydzek und Bernhard Gruber auf Platz 6. Platz 7 ging an Akito Watabe, Joergen Graabak auf Platz 8 rundete das hervorragende norwegische Ergebnis ab.

Der Weltcup in der Nordischen Kombination wird am nächsten Wochenende im finnischen Kuusamo mit einem Gundersen-Wettbewerb am Samstag und einem Team-Sprint am Sonntag fortgesetzt.

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