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Norwegen auch in der Einzelentscheidung mit Romören ganz vorne - Morgenstern sichert sich Gesamtweltcup
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17.02.2008

Norwegen auch in der Einzelentscheidung mit Romören ganz vorne - Morgenstern sichert sich Gesamtweltcup

Autor: Stefan Holle


Die Geschichte des Björn-Einar Romören ist schon unglaublich. Anstatt heute auf dem obersten Podestplatz zu stehen, hätte der 26-jährige Norweger auch im Krankenhaus liegen können. Mit Schrecken denkt jeder Skisprungfan an seinen schrecklichen Absturz aus der Luft in Val di Fiemme zurück, den er glücklicherweise nahezu unverletzt überstanden hatte. Heute ist der BWL-Student hingegen im siebten Himmel angekommen. Mit Spitzensprüngen auf 142 und 147, 5 m (286, 6 Punkte) gewann der Norweger aus der Nähe von Oslo souverän die Generalprobe für die Skiflug-WM am kommenden Wochenende in Oberstdorf.

Und auch sonst scheinen die Norweger so langsam den Österreichern den Rang als dominierende Mannschaft in dieser Saison abzulaufen. Denn bereits auf Rang 3 folgte mit Anders Bardal schon der nächste Norweger. Doch zwischen diese beiden Norweger schob sich noch der Slowene Jernej Damjan. Der 24-jährige aus der Hauptstadt Ljubeljana führte noch nach dem ersten Durchgang mit 143 m, musste sich dann aber dann doch dem Norweger Romören geschlagen geben. Seine 143, 5 m in Durchgang 2 untermauerten jedoch seine hervorragende Leistung am heutigen Tage, und machen den als guten Flieger bekannten Slowenen zum Mitfavoriten für die Skiflug-WM. Rang 3 ging wie schon erwähnt an den Norweger Bardal, der auch weiterhin auf höchstem Niveau durch den Weltcup zieht. 142 und 143, 5 m unterstrichen seinen aktuellen Leistungsstand. Rang 4 belegte der Finne Harri Olli. Der Vize-Weltmeister von der Normalschanze in Sapporo 2007 kam diesen Winter erst schwer in Tritt. Doch inzwischen ist der Mathestudent vom Polarkreis wieder in die absolute Weltspitze angekommen. Seine 140, 5 und 143, 5 m sind auch ein Beweis für den hochkarätigen Wettkampf, die die rund 20.000 Zuschauer heute in Willingen erleben durften.

Erst auf Rang 5 fand sich heute der erste Österreicher wieder. Doch einen Thomas Morgenstern wird es heute ziemlich egal sein, dass er mal das Treppchen wieder deutlicher verpasst hat. Denn der Kärntner konnte sich heute vorzeitig den Gesamt-Weltcup sichern. Der 21-jährige Überflieger aus Lieserbrücke bei Villach marschierte souverän durch die Saison, und zeigte kaum Schwächen, weswegen dieser vorzeitige Sieg heute auch sehr verdient ist. Wenn gleich auch sein direkter Verfolger Janne Ahonen ihm zuletzt leichtes Spiel machte, und sogar Morgensterns Landsmann Gregor Schlierenzauer in der Gesamtwertung wieder an sich vorbeiziehen lassen musste. Ahonen selbst wurde heute übrigens nur Neunter. Rang 6 belegte im übrigen der Tiroler Andreas Kofler. Gestern noch das Zünglein an der Waage für ein eher schwaches Abschneiden der Österreicher im Mannschaftsspringen, zeigte sich der Mann aus Telfes heute formverbessert.

Einmal mehr gibt es über das Abschneiden der Deutschen nichts Positives zu berichten. Lediglich Michael Uhrmann und Michael Neumayer erreichten das Finale der besten 30, und mussten sich mit den Rängen 23 und 27 zufrieden geben. Georg Späth und Martin Schmitt erreichten das Finale nicht. Kein gutes Auftreten also vor heimischer Kulisse im Hinblick auf die Skiflug-WM im eigenen Land. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Auch die Schweizer konnten heute nicht ganz überzeugen. Simon Ammann wurde 11ter, Andreas Küttel landete auf Rang 15. Immerhin erreichte Guido Landert mal wieder das Finale, wurde aber nur 30.

Nun geht es also zum zweiten Höhepunkt nach der Vierschanzentournee in dieser Saison. Die Skiflug-WM in Oberstdorf steht vor der Tür. Und die Norweger und Finnen haben mit diesem starken Auftritt bei diesem Weltcup in Willingen bewiesen, dass sie den Österreichern das Feld nicht einfach so überlassen wollen. Selbst der zuletzt arg schwächelnde Titelverteidiger Roar Ljökelsöy kommt kurz vor der WM so langsam wieder in Form. Da sollte auch sein Rang 21 nicht zu sehr über seine fliegerischen Fähigkeiten hinwegtäuschen, die auf der größten Großschanze der Welt durchaus eine Rolle spielen, wie dieses Wochenende mehrfach zeigte.


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Björn Einar Romören
(c)Jessica Schick


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