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Hauchdünner Sieg für Gregor Stähli
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10.11.2005

Hauchdünner Sieg für Gregor Stähli

Info: Event


40 Starter eröffneten, auf der 1475 Meter langen Olympia-Bahn von 1988 im Canada Olympic Park, die Herren Skeleton Weltcup Saison. Temperaturen Luft +10o und Eis mit +1o knapp über dem Gefrierpunkt, was für die Bahn nicht gerade optimaler Zustand bedeutete.

Mit einem gewaltigen Paukenschlag steigt der 37-jährige "Senior" unter den Skeletonis, Gregor Stähli, Weltmeister 1994 und Olympia Dritter 2002, in seine zweite Olympia Saison. Die Startzeit von 4.90 Sekunden im ersten Durchgang, nur gerade um 6 Tausendstel unter dem Startrekord des Amerikaners Kevin Ellis vom November 2004, versetzte seine um Jahre jüngeren Konkurrenten in blankes Erstaunen. Mit Laufbestzeit 56.06 übernahm der Schweizer Vorzeigeathlet die Zwischenführung vor dem Amerikaner Zach Lund (56.13) und dem Titelverteidiger Jeff Pain /CAN (56.45).

Für die Überraschung im ersten Lauf sorgten der Startrekordinhaber Kevin Ellis/USA der mit Startnummer 28 noch auf den 5. Zwischenrang fahren konnte und der Russe Alexander Tretiakov, der mit Startnummer 37 und neuem Startrekord (4.78) sich auf den 15. Zwischenrang vorkämpfte. In der Reprise doppelte Tretiakov gleich nochmals nach und setzte den Starrekord auf 4.77. Auch in der Bahn fand der Russe, der im letzten Gesamtweltcup auf dem 34. Rang zu finden ist, eine sehr schnelle Linie und beendete sein Rennen auf dem hervorragenden . Rang.

Den Kampf um die Medaillen eröffnete Weltmeister Jeff Pain, der in der letzten Saison das Auftaktrennen in Winterberg/GER noch für sich entscheiden konnte. Er zeichnete eine perfekte Linie in die Bahn und sicherte sich mit 57.29 Laufzeit und der Totalzeit 1:53.74 den Dritten Podestplatz. 1:53.74.
Laufbestzeit 57.26 im Entscheidungslauf legte der Zweite bei Halbzeit Lach Zund vor und übernahm im Ziel in 1:53.39 die Führung. Nun lag es am Schweizer Vizeweltmeister Gregor Stähli Nerven zu zeigen. Mit wiederum sehr schnellen 4.92 am Start bewies der Familienvater aus Bellikon, dass mit ihm zu rechnen ist. Im Calgary Eiskanal fand Stähli wiederum eine sehr schnelle Linie und durchfuhr die 1475 Meter mit 14 Kurven ohne Probleme in 57.29 Sekunden. Seine Gesamtzeit von 1:53.35 reichten schlussendlich seinen Rivalen um den Sieg mit 4 Hundertstel Sekunden auf Distanz zu halten. Ein wahrlich gelungener Start in die Olympia Saison von Gregor Stähli mit Gold im ersten Rennen.

Die weiteren Schweizer im grossen Starterfeld verpassten mit Rang 29 Cedric Tamani und 37 Pascal Oswald die Qualifikation für den Entscheidungslauf der Besten 20. Auch der vierte Schweizer Urs Vescoli, der für Australien an den Start ging, musste das Rennen nach Lauf 1 und Rang 32 beenden.

Nach dem mässigen Start der Deutschen Skeleton Damen konnten auch die Skeleton Herren beim Auftaktrennen nicht brillieren. Frank Kleber beendet das Rennen auf Rang 18. und Florian Grassl auf dem 20. Schlussrang. Der Dritte im Bunde der Deutschen Matthias Biedermann verpasste die Qualifikation für den zweiten Durchgang. (Quelle: Bobsport.ch)


Resultate
1  Staehli  Gregor           SUI   56.06    57.29       1:53.35           
2  Lund  Zach                USA   56.13    57.26       1:53.39    +0.04  
3  Pain  Jeff                CAN   56.45    57.29       1:53.74    +0.39  
4  Gibson  Duff              CAN   56.59    57.52       1:54.11    +0.76  
5  Ellis  Kevin              USA   56.60    57.54       1:54.14    +0.79  
6  Bromley  Kristan          GBR   56.67    57.50       1:54.17    +0.82  
7  Bernotas  Eric            USA   56.69    57.56       1:54.25    +0.90  
8  Sandford  Ben             NZL   56.78    57.55       1:54.33    +0.98  
9  Pengilly  Adam            GBR   56.99    57.45       1:54.44    +1.09  
10 Tretiakov  Alexander      RUS   57.24    57.24   PR  1:54.48    +1.13  
11 Penz  Markus              AUT   56.82    57.70       1:54.52    +1.17  
12 Cavoret  Phillippe        FRA   57.26    57.45       1:54.71    +1.36  
13 Boehm  Paul               CAN   57.31    57.44       1:54.75    +1.40  
14 Inada  Masaru             JPN   57.02    57.77       1:54.79    +1.44  
15 Smith  Caleb              USA   57.21    57.63       1:54.84    +1.49  
16 Koshi  Kazuhiro           JPN   56.99    57.86       1:54.85    +1.50  
17 Rettl  Martin             AUT   57.16    57.73       1:54.89    +1.54  
18 Kleber  Frank             GER   57.26    57.88       1:55.14    +1.79  
19 Van Wees  Peter           NED   57.21    58.04       1:55.25    +1.90  
20 Grassl  Florian           GER   57.30    58.01       1:55.31    +1.96  
21 Halilovic  Michi          GER   57.43                57.43             
22 Tojo  Koshun              JPN   57.44                57.44             
23 Forbes  Kelly             CAN   57.46                57.46             
24 Aladashvili  Konstantin   RUS   57.54                57.54             
25 Stern  Walter             AUT   57.55                57.55             
26 Hanyuda  Yuzuru           JPN   57.57                57.57             
27 Dukurs  Martins           LAT   57.63                57.63             
28 Biedermann  Matthias      GER   57.65                57.65             
29 Tamani  Cedric            SUI   57.70                57.70             
30 Dukurs  Tomass            LAT   57.75                57.75             
31 Polacchi  Alberto         ITA   57.80                57.80             
32 Vescoli  Urs              AUS   57.95                57.95             
33 Saint-Genies  Gregory     FRA   58.35                58.35             
34 Boyle  Shaun              AUS   58.52                58.52             
35 Oioli  Maurizio           ITA   58.84                58.84             
36 Ward  Russell             NZL   59.45                59.45             
37 Oswald  Pascal            SUI   59.94                59.94             
38 Nimac  Nicolai            CRO   1:00.14              1:00.14           
39 Pokos  Ivan               CRO   1:00.21              1:00.21           
   Matschenz  Dirk           NED   DNF                               


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