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handicapstart herren am mittwoch

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sascha w.

Gast
04.01.2010 21:57

bin mal sehr gespannt auf den rennverlauf im herrenrennen am mittwoch.
die interessantesten fragen aus meiner sicht ?
wie lang hält sich jönsson vorne ?
verfolgergruppe - wie verhält sich northug ? / was ,machen hellner und vylegzhanin ?
geht teichmann schnell an um aufzuschließen ? wer wird am meisten boden gut machen ?
vfl-pady

04.01.2010 22:09

Läuft Jönsson überhaupt noch weiter?
Die Vierergruppe dahinter ist sehr stark, denke mal, dass Hellner und Oestensen da das Tempo machen...Cologna und Teichmann werden sicherlich zusammenlaufen, viel Rückstand auf die Vierergruppe haben sie ja nicht (knapp 15 sek), vielleicht laufen sie direkt ran und erholen sich dann...Ansonsten sehe ich noch den starken Heikkinen weit vorne, auch wenn er schon etwas mehr Rückstand hat.
Johann
Reinhardt

04.01.2010 23:03

ich hoffe, dass die drei northug nicht heran bringen. es wird allerdings darauf hinaus laufen, allerdings rechne ich wieder mit einer massenankunft. cologna und rönning werden wohl noch aufschließen, während teichmann in das große feld zurück fallen wird. angerer, bauer, heikkinen oder legkov werden dort wohl ordentlich tempo machen und zum schluss heran kommen.
am ende wird petter leider wieder gewinnen und die gesamtwertung schiebt sich erneut zusammen. klüger wäre wohl ein massenstartrennen gewesen...
sascha w.

Gast
04.01.2010 23:14

rönning über 30 kilometer freistil...das glaube ich nicht !!
Einar

04.01.2010 23:55

Eldar Rønning steigt doch aus, das wurde doch schon thematisiert. Wenn er laufen würde, könnte er aber gut mithängen, nur nicht mit den Allerbesten.
Northug wird das Ding für sich entscheiden, wenn er nicht einen Einbruch erlebt. Das ganze Feld wird dicht zusammenrücken, darum sind Handicap-Starts mittendrin lächerlich. Von 2 bis 12/13 kann alles zusammenfließen und dann ist es wieder eine Art entzerrter Massenstart. Jönsson kann von seinem Vorsprung zehren, wenn er weitermacht. Ich denke, dass er insgesamt unter den Top15 bleiben kann. Østensen ist mein Geheimtipp, aber auch Cologna, Teichmann und Angerer werden sich gut präsentieren. Auf Koukal bin ich gespannt, ansonsten werden die Russen Vylegzhanin und Legkov ein Wörtchen mitreden. Bei den Damen ist es nach den Vorleistungen fairer, da es entzerrter ist. Da wird es wohl ein Vierkampf Saarinen, Kowalczyk, Majdic und Korosteleva werden, auch wenn ich Steira nicht außer Acht lassen würde. Insgesamt kommt sie am Ende bestimmt in Podestnähe. Die Deutschen sind weg, sowohl vom Abstand als auch von der persönlichen Präsenz, will sagen, sie gehen nicht an den Start. Mal sehen, wie Prochazkova die längeren Strecken liegen. Brun-Lie und Jacobsen ja auch weg. Da wird es ein dünnes Feld werden, bei dem fast alle im Ziel auf der Alpe Cermis WC-Punkte bekommen werden...
Johann
Reinhardt

05.01.2010 00:16

deine taktikvoraussage ist fast genau so wie meine
2ertom

Gast
05.01.2010 10:53

Laut ARD-Morgenmagazin werden Jönssen und Korosteleva austeigen und in Italien nicht mehr starten.
Emil

Gast
05.01.2010 13:01

Mal generell:
Nach meiner Meinung wäre ein "normaler" Intervallstart die einzige Möglichkeit, dass sich jemand absetzt. Egal ob jetzt Massenstart oder Handicapstart, letztlich laufen dort fast alle im Pulk, und am Ende kommt ein Sprint ohne große Abstände.
Bei einem Intervallstart müßte jeder sein eigenes Rennen laufen, ohne sich taktisch im Feld verstecken zu können. Im Radsport gibt es bei den Rundfahrten ja auch Zeitfahren, wo jeder einzeln startet. Warum nicht bei der Tour de Ski? Finde ich schade!
Links2003

05.01.2010 13:43

Emil, es gibt doch bei der übernächsten Etappe das von dir erhoffte "Einzelzeitfahren" im klassischen Stil.
Über einen Handicapstart kann man diskutieren, bei den Damen wird sich aber kaum eine große Gruppe bilden, die laufen sowieso weniger nach Taktik, da versuchen die Starken früh entscheindungen zu erzwingen. bei den Herren ist das anders, aber bei den Abständen denke ich schon das nicht viel vorne zusammen läuft. Find das nun gar nicht so schlecht.
MeinGast2010

Gast
05.01.2010 14:20

So ein Streckenprofil hatten wir bei der Tour noch nicht. Ich bin gespannt, ob auf den Abfahrten im 2ten Teil jemand davon fahren kann? Fast undenkbar, da es Windschattenfahren pur sein wird; das Material und die Abfahrqualitäten wird eine große Rolle spielen.
sascha w.

Gast
05.01.2010 17:45

also bin da ein bisschen anderer meinung. das feld wird sich bei den abständen nicht wieder komplett zusammenschieben. angerer hat beispielsweise als 14. schon eine minute...
Einar

05.01.2010 17:51

Interessant. Morgen starten die Ranking-Nummern 1, 4, 7, 10 und 22 nicht. Eigentlich vordere Ränge. Da sieht man doch wieder die Prioritäten.
Jönsson schenkt sein Punkte-Trikot wohl daher - ist aber auch nicht allzu wichtig.
sascha w.

Gast
05.01.2010 19:06

vylegzhanin und legkov steigen auch aus...wo steht das ?
Johann
Reinhardt

05.01.2010 19:26

@Einar musst die tour ja morgen nicht gucken, wenn du der meinung bist, dass es so ein mickey-mouse wettbewerb ist...bin mir aber sicher, du bist der erste, der es guckt
sascha w.

Gast
05.01.2010 19:29

also ich hoffe und glaube, dass sommerfeldt und reichelt morgen ein gutes rennen zeigen werden.
Einar

05.01.2010 19:38

Ich gucke mir jeden Dreck an, solange nur Langlauf draufsteht. Sogar Rybinsk werde ich mir antun... ;) und das wird schwer... Außerdem ist es kein Mickey-Mouse-Wettbewerb, denn laufen müssen die Athleten schließlich selber, aber das Format ist vom Veranstalter, also der FIS, sehr schlecht gewählt worden. Das haben wir ja bereits diskutiert. Ideal sind für mich sieben Etappen in den Abständen 2-3-2 Rennen. Eröffnet mit einem Intervallstart oder meinetwegen einem Prolog. Dann eine knackige Doppel-Verfolgung (schlimmes Wort), zweiter Block mit Sprint (C), Intervall in anderer Technik, Sprint (F), dritter Block mit Massenstart mit Boni und dann der Anstieg zur Alpe Cermis. So habe ich mir das in diesem Jahr mal gedacht... ;)

Außerdem muss ich erstmal gucken, ob ich es zur Übertragung schaffe... aber wenn, dann gucke ich den Käse! ;)
Emil

Gast
05.01.2010 22:59

@ Einar: Klasse Plan, gefällt mir. Must ihn nur noch Jürg Capol zuschicken, dann ist es geritzt

Generell zum Handicapstart: Diese Form sollte nur auf der letzten Etappe gewählt werden, ansonsten eben Intervall und Massenstart (u.a. die sogenannte Doppelverfolgung, wovon es diese Saison generell erschreckend wenig gibt).
Bei einem Handicapstart mitten in der Tour ist es nur für die ganz vorne ein Handicap, weil diese alleine "im Wind" laufen, während sich weiter hinten Gruppen finden, und zusammenarbeiten könnten.
trostlos

06.01.2010 01:29

Um mich recht spät in diese Diskussion einzumischen: In erster Linie denke ich, dass das Rennen spannender wird, als man vor Startbeginn annimmt. Natürlich wird in Gruppen gelaufen, ich denke aber nicht, dass es eine wie hier bereits erwähnte Massenankunft gibt, sondern die Gruppe, die einen recht komfortablen Vorsprung hat, ihren Vorsprung halten wird, der große Pulk aber recht nahe rankommen wird. Dies ist aber meiner Meinung nach nicht verwunderlich. Dahinter tummeln sich viele Freistilspezialisten (Di Centa, Reichelt usw., die in diesem Rennen ihre größte Chance sehen sollten, vor dem Anstieg zur Alpe Cermis Boden gut zu machen. Danach kommen erstmal nur zwei klassische Distanzrennen und besonders beim Intervallstart werden die Freistilspezialisten wieder viel Zeit verlieren. Und alles andere als in einer großen Gruppe zu laufen, wäre bei dieser Renndistanz auch blödsinnig, denn nur so kann man verhältnismäßig viel Zeit gut machen. Allerdings habe ich gerade das Streckenprofil nicht im Kopf, deswegen kann es auch ganz anders kommen.
Auch die Verantwortlichen kann ich verstehen, dass sie dieses Rennen miteingebaut haben. Erstens weil durch den Handicapstart alles wieder eher näher zusammenrückt und es dadurch wieder spannender bezüglich der Gesamtwertung werden könnte. Zweitens um eine neue potentielle Traditionsetappe einzuführen, denn ein Wettbewerb, der von einem Ort zum nächsten führt, ist nicht ganz unattraktiv. ;)
Dies alles soll aber nicht heißen, dass ich Fan von Handicapstarts bin und auch generell halte ich das Rennen, besonders bei den Herren innerhalb der Tour de Ski für zu lang. Aber dieses Verfolgungsrennen ist schon deutlich sinnvoller als das erste in Oberhof.
Ich würde mir allerdings einen ähnlichen Verlauf wie Einar wünschen. Den Prolog zu Beginn halte ich für eine gute Idee und auch eine Doppelverfolgung zu Beginn ist sinnvoll. Wenn letztere in Oberhof möglich ist, könnten die beiden Rennen auch weiter gerne in Oberhof stattfinden. Danach sollte es mit einem Klassiksprint an einem einzelnen Ort weitergehen, aber bitte nicht in Prag. Dort waren für mich bisher alle Rennen katastrophal. Meinetwegen, wenn es ein Citysprint sein muss, München oder eine Großstadt in Österreich oder der Schweiz, was logistisch gesehen auch deutlich sinnvoller wäre als Tschechien. Besser wäre aber einen Ort auszuwählen (Warum nicht Davos?), wo der Klassiksprint UND der nächste Intervallstart ausgetragen werden könnte. Dann fand ich immer Asiago als Station für den Freistilsprint sehr schön, da kann man gerne wieder hin. Die letzten Rennen in Val di Fiemme würde ich ebenfalls gerne beibehalten.

Gast
11.01.2010 00:42

handicap start dazwischen macht das Rennen bis zum Schluss spannend.

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