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Deutsche mit Freud und Leid beim Shorttrack-Finale in Budapest
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11.02.2007

Deutsche mit Freud und Leid beim Shorttrack-Finale in Budapest

Info: Short-Track Weltcup VI in Budapest


Beim Weltcup-Finale der Shorttracker im ungarischen Budapest liegen Freud und Leid nah beieinander. Währen etwa Heung weiter überzeugen konnte, war Praus der Pechvogel der ersten zwei Tage.

1. Tag: Heung, Rudolph, Walter zweimal direkt weiter
Der Weltcup in Budapest ist wieder sehr gut besetzt. Die erste Garde ist komplett (Südkorea, China, Kanada), aus der zweiten Reihe fehlt nur Japan; insgesamt sind 23 Nationen vertreten. Am Freitag standen die Vorläufe über alle Distanzen auf dem Programm. Die Entscheidungen finden über 1500 m ab dem Halbfinale statt (Sa), über 500 m (Sa und So) und 1000 m (So) ab dem Viertelfinale. Wer diese Runden nicht direkt erreicht, hat noch eine nach-Qualifikationschance über die Hoffnungsläufe (außer in der ersten Runde disqualifizierte Läufer). Die Vorläufe für die deutschen Starter im Stenogramm:

Herren, Sebastian Praus: Pechvogel des Tages. nach seiner Erkrankung starterte Praus nur auf einer Strecke, kam im 1500-m-Vorlauf als Zweiter ins Ziel und wurde dann disqualifiziert – aus Trainersicht zu Unrecht. Markus Tröger: "Der Chinese Wang hat Sebastian angestoßen und dann geschauspielert." Auch in der Staffel zog Praus wieder den Schwarzen Peter (siehe weiter unten). Tyson Heung: Der Deutschkanadier aus Dresden agierte souverän, bestritt binnen zweieinhalb Stunden vier Läufe und qualifizierte sich für beide 500-m-Entscheidungen. Paul Herrmann: Lief sich über 1500 m in die Entscheidungsrunde (mit PB: 2:16,818), muss aber über 1000 m in die Hoffnungsrunde. Robert Becker: Zweimal Endstation für den Dresdner Junior in Runde eins (jeweils 500 m). Torsten Kröger: Der junge Rostocker kam über 1000 m und 1500 m nicht über die erste Runde hinaus.

Herren-Staffel: Pech für das DESG-Quartett (Praus, Herrmann, Heung, Kröger), das bis Runde 35 (von 45) aus Halbfinalkurs lag und dann nach Praus' Kollision mit einem Franzosen stürzte. Trainer Tröger: "Aus meiner Sicht eine Behinderung, die bestraft gehört hätte, aber so sind wir raus. Mit Platz neun können wir aber trotzdem unseren guten Platz im Gesamt-Weltcup behaupten." Weil Kanada, China und Südkorea die Punkte aus dem Heerenveen-Weltcup fehlen (bei den Staffeln gibt es keine Streichwerte), holt Deutschland im Gesamt-Weltcup mindestens Platz drei!

Damen, Susanne Rudolph: Souveräne Vorstellung in den 500-m-Vorläufen, zweimal Einzug Ins Viertelfinale. Christin Priebst: Über 1500 m in guten 2:27,572 (PB) weiter, über 1000 m war in Runde zwei Endstation. Julia Riedel: Die junge Dresdnerin scheiterte über 1000 und 1500 m jeweils in der ersten Runde. Bianca Walter: Die Juniorin vom EVD kam in beiden 500-m-Wettbewerben ins Viertelfinale. Staffel: Die Damen stehen bereits im Halbfinale (am Sa), da nur acht Staffeln teilnehmen.

2. Tag: Tyson Heung trotz Kufenmalheur 500-m-Siebenter
Der Dresdner Tyson Heung hat in der ersten 500-m-Entscheidung des Weltcupfinals trotz eines Kufenmalheurs für das beste deutsche Ergebnis dieses Tages gesorgt. Der 27jährige war als Viertelfinalsieger ins Halbfinale eingezogen, wo er gleich in der ersten Runde beim engen Kurvendurchlauf nach dem Start mit einem Konkurrenten zusammengeraten und hat sich die Kufe beschädigt. Mit notdürftig hergerichter Schiene wurde Heung in einem engen und schnellen B-Finale Dritter, im Streckenklassement ergibt das Platz sieben. Damit konnte der Deutschkanadier seine Weltcuppunkte noch ein wenig aufstocken, liegt momentan sogar auf Platz eins im 500-m-Weltcup und hofft nach den morgigen 500 m eine Position in den Top-3 zu behaupten (Serra, Bellotti und Eley können theoretisch noch vorbeiziehen). Allerdings bleiben einige Topläufer aus Kanada, Südkorea und China nur deshalb hinter den Europäern, weil sie weniger Weltcupwettbewerbe bestritten haben. Ein dadurch verzerrtes Bild ist auch in anderen diesjährigen Weltcupwertungen der Fall, hier sollte sich die ISU möglichst etwas einfallen lassen, vielleicht mit anderer Punktverteilung (wie im Eisschnelllauf, wo man noch mit einem Fehlwettkampf gewinnen kann) oder höherer Weltcupprämie (ein Gesamtweltcup-Sieger im Shorttrack erhält 2500 Dollar gegenüber 14'000 Dollar im Eisschnelllauf; dort gibt es außerdem 1500 Dollar Siegprämie für jedes Rennen, im Shorttrack garnichts). Vielleicht haben auch manche Länder oder Sportler das neue Weltcupreglement einfach noch nicht durchschaut. Anders ist es jedenfalls kaum erklärlich, warum zum Beispiel die Kanadier Charles Hamelin und François-Louis Tremblay, die am Sonnabend in Budapest Platz 1 und 2 über 500 m belegten, am Sonntag die 1000 m statt nochmals 500 m bestreiten. Über 1000 m sind beide im Weltcup aussichtslos (aber über 500 m könnten sie für Platz eins und zwei immerhin 2500 bzw. 2000 Dollar einsacken).

Die 500 m der Damen gewann Olympiasiegerin Wang Meng (China), Susanne Rudolph und Bianca Walter standen im Viertelfinale und kamen auf dieser Distanz auf die Plätze 13 und 14. Über 1500 m gingen beide Siege nach Südkorea, Kim Hyun-Kon bei den Herren und Jung Eun-Ju bei den Damen. Im Halbfinale standen Paul Herrmann und Christin Priebst, sie kamen auf die Strecken-Plätze 15 und 13.

Einen großen Kampf lieferte die deutsche Damen-Staffel im Halbfinale gegen China, Italien und Ungarn. "Die Mädels sind wirklich aggressiv gelaufen und haben zwei Drittel der Distanz mitgehalten", sagte Bundestrainer Markus Tröger, "am Ende hatten aber besonders die beiden Juniorinnen nicht genug zum Zusetzen, so dass sie etwas zurückfielen." Die Staffel steht aber im B-Finale (um Platz 5 bis 7) und hat damit hinter Italien Platz zwei im Weltcup-Endklassement schon sicher - Südkorea, China und Kanada hatten in Heerenveen gefehlt und rangieren deshalb hinter Deutschland. Bei den Herren, wo für die drei Topnationen das gleiche zutrifft, steht am Ende Platz drei zu Buche.

3.Tag:
Am Sonntag stehen noch weitere Entscheidungen auf dem Programm, wieder mit deutscher Beteiligung. Berichten werden wir davon später.
(Quelle: http://www.desg.de)

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Sebastian Praus im Sturzpech



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