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Damen-Staffel mit Silber bei Mehrkampf-EM der Storttracker - Österreicherin Windisch im Einzel top
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19.01.2009

Damen-Staffel mit Silber bei Mehrkampf-EM der Storttracker - Österreicherin Windisch im Einzel top

Autor: Jörg Schröder (Links2003)
EVENT

Turin, 19.01.2009 – Bei den Europameisterschaften der Shorttracker im Mehrkampf gab es italienische Siege. Mit Arianne Fontana bei den Damen und Nicola Rodigari bei den Herren konnten sich die Favoriten die Goldmedaillen sichern. Die Österreicherin Veronika Windisch wusste als Gesamt-6. zu überzeugen. Die mit großen Hoffnungen gestarteten deutschen Teilnehmer enttäuschte ein wenig, die Damenstaffel gewann aber immerhin die Silbermedaille.

Mit großen Erwartungen gingen die deutschen Teilnehmer an den Start bei der am Wochenende ausgetragenen Europameisterschaften im Mehrkampf. Da naturgemäß die dominierenden Shorttacker aus Asien und Amerika nicht am Start waren, rechneten sich die Deutschen berechtigte Chancen auf Medaillen aus. Die Kanadier trugen währenddessen ihre nationalen Titelkämpfe aus, die Charles Hamelin nutzte, um über die 1000m-Distanz in 1:23,454 Minuten einen neuen Weltrekord aufzustellen.

Windisch überzeugt im Damenwettbewerb
Der deutsche BundestrainerEric Bedard schickte im Damenwettbewerb Aika Klein, Christin Priebst und Susanne Rudolph ins Rennen. Über drei Tage verteilt fanden die Wettbewerbe statt. Die nach den drei Rennen über 500m, 1000m und 1500m am besten platzierten Athleten trugen noch zusätzlich ein 3000m-Rennen aus, EM-Siegerin wurde schließlich die Athletin mit den insgesamt besten Platzierungen.
Zuerst standen am Freitag die 1500m auf dem Programm. Die Tschechin Katerina Novotna sicherte sich hier den Sieg. Während Aika Klein als beste Deutsche nur Rang 10 erreichte, wusste die österreichische Einzelkämpferin Veronika Windisch zu überzeugen. Die 26jährige, die im Weltcup schon einige gute Resultate erreichen konnte, belegte zum Auftakt Rang 5. Am Samstag lief es für die gebürtige Grazerin dann aber alles andere als gut. Lediglich Rang 32 unter 35 Teilnehmerinnen sprang für sie heraus auf der 500m-Strecke. Christin Priebst zog dafür ins Halbfinale ein und wurde am Ende 9. Klein erreichte diesmal Rang 15.
Windisch, begeisterte Trampolinspringerin, verbesserte sich am Sonntag dann aber wieder sprunghaft und verpasste nur knapp den Finaleinzug über 1000m, die von Arianna Fontana gewonnen wurden, die tags zuvor bereist die halb so lange Strecke siegreich absolvierte. Rang 5 reichte aber, um den Einzug ins Superfinale der besten 8 Athletinnen zu schaffen. Klein als 11. war erneut beste DESG-Athletin. Letztlich reichte dies aber nicht für die Finalteilnahme, unter dem Strich blieb am Ende Gesamtrang 11. Priebst schaffte Rang 15, Susanne Rudolph beendete die EM als 21.

Im 3000m-Superfinale zeigte Windisch eine klasse Leistung. Hinter Novotna und der Französin Stephanie Bouvier wurde sie nur knapp geschlagen ausgezeichnete Dritte. Damit verbesserte sie sich in der Gesamtwertung und wurde so die 6. der Mehrkampf-EM 2009. Sehr zur Freude der überwiegend italienischen Fans sorgte Arianna Fontana für einen Heimsieg. Silber sicherte sich Novotna, Bronze erlief sich Bouvier.

Deutsche Herren verpassen Finaleinzug knapp
Nach dem gleichen Modus wie bei den Damen wurden auch die Medaillen bei den Herren vergeben. Auch hier hatten vor allem Sebastian Praus und Paul Herrmann, die zuletzt im Weltcup mit tollen Resultaten auf sich aufmerksam machen konnten, große Medaillenambitionen. Zudem vertrat Robert Becker die deutschen Farben. Österreich wurde vertreten von Andre Pulec.
Praus startete verheißungsvoll in den Wettkampf, während der Lette Haralds Silovs die 1500m gewann, wurde er im Finale 7. Auch Herrmann startete als 10. gut in die Kontinentalmeisterschaft, während Becker als 44. und Letzter nach einem Sturz bereits alle Hoffnungen auf ein Topresultat begraben musste.
Am Samstag schob sich dann einer der großen Favoriten auf die Goldmedaille nach vorne in der Gesamtwertung, Nicola Rodigari sicherte sich den Streckensieg über 500m. Praus und Herrmann kamen bis ins Halbfinale und belegten hier die Ränge 8 und 9 und konnten somit vom Finaleinzug träumen. Auch über die 1000m zeigte das Duo eine gute Leistung, die Ränge 7 und 12 sollten aber am Ende zu wenig sein. Becker (16.) und Pulce (20.) erkämpften sich über die längere Sprintstrecke ihre besten Einzelresultate.

Den Einzug ins 3000m-Superfinale der besten 8 verpassten Praus und Herrmann nur ganz knapp. Letztlich bleiben für sie die Ränge 11 und 12. Pulec beschließt die EM als 24., Becker als 28. Der zweite Österreicher Matthias Stelzmeuller hatte kurzfristig auf einen Start verzichtet.
Im Finale der Besten sicherte sich deutlich der Russe Ruslan Zakharov den Sieg, was ihn in der Gesamtwertung aber nur noch auf Rang 4 nach vorne brachte. Mit deutlichem Vorsprung sicherte sich Nicola Rodigari den EM-Titel vor den punktgleichen Haralds Silovs aus Lettland und dem Ungarn Viktor Knoch. Silber sicherte sich dank der besseren Platzierung im 3000m-Rennen der Lette.

Deutsche Damen mit EM-Staffel-Silber!
In den Staffeln galten die deutschen Teams als sichere Finalkandidaten. Das Damenquartett in der Besetzung Aika Klein, Susanne Rudolph, Christin Priebst und Bianca Walter wollte nach bisher schwankenden Leistungen im Weltcup bei den Europameisterschaften überzeugen. Im Vorlauf des 3000m-Staffelwettbewerbes sicherten sich die 4 den Sieg, die Ungarinnen zogen als Siegerinnen des anderen Laufes ins Finale ein. Dort setzten sie sich dann gegen das deutsche Team durch, das aber mit der Silbermedaille für einen harten Kampf belohnt wurde. Ein paar Runden vor Schluss kam eine deutsche Athletin unverschuldet zu Fall, wodurch die Equipe zweitweise auf Rang 4 zurück fiel. "Die Mädels haben aber Moral bewiesen und großartig gekämpft", freute sich Bundestrainer Bedard. Bronze gewannen überraschend die Damen aus den Niederlanden, die von den Disqualifikationen der höher gehandelten Teams aus Italien und Russland profitierten.

Da es bei den Herren mehr Teilnehmernationen gab, musste neben einem Vorlauf auch noch ein Semifinale ausgetragen werden. Im Vorlauf schonten die Deutschen Thorsten Kröger, der erst in der zweiten Runde ins Geschehen eingriff. Für ihn war junge Daniel Zetzsche neben Sebastian Praus, Paul Herrmann und Robert Becker auf dem Eis. Nach dem es nicht optimal lief, konnten sich die Deutschen nur knapp über die Zeit für die nächste Runde qualifizieren. Hier steigerten sie sich aber enorm und lagen lange Zeit in Führung. 10 Runden vor Schluss ruinierte sich Paul Herrmann in Führung liegend einen Schlittschuh bei einem Wechsel, so das seine Teamkollegen zu dritt die restliche Distanz überstehen mussten. Dadurch musste man sich schließlich knapp den Teams von Ungarn und Italien geschlagen geben. Damit verpasste man den Finaleinzug und die angestrebte Medaille, auch wenn man das Rennen schneller als alle Konkurrenten des anderen Laufes absolvierte.
Die dritte Goldmedaille in Turin für Italien sicherte sich schließlich das Quartett um den Einzelsieger Nicola Rodigari. Die weiteren Medaillen gehen an die Niederlande und Ungarn.

-> Resultate aller Wettbewerbe


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