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Düsseldorf zieht ins Halfinale ein! Pinguine damit ausgeschieden
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26.03.2009

Düsseldorf zieht ins Halfinale ein! Pinguine damit ausgeschieden

Info: Eishockey DEL Deutsche Eishockey Liga (Play-offs 2009)
Autor: Christoph Walter


Düsseldorf, 26.03.2009. Die DEG Metro Stars siegten heute abend mit 5:0 im mit 10.750 Zuschauern gut gefüllten ISS-Dome gegen die Krefeld Pinguine. Durch den Sieg im entscheidenden 7.Spiel der Best-of-Seven-Serie zieht Düsseldorf ins Halbfinale ein, wo sie auf die Hannover Scorpions treffen. Damit steht auch die zweite Halbfinalpartie fest: Eisbären Berlin gegen Adler Mannheim

Alles deutete auf ein spannendes, knappes 7.Spiel hin

Denn so eng wie zwischen Düsseldorf und Krefeld war es seit Gründung der DEL noch nie. Zum elften Mal kreuzen die beiden Teams heute die Stöcke. Neun Mal machte am Ende ein einziger Treffer den Unterschied aus, wobei in den bisherigen sechs Playoffpartien in jedem Spiel ein Treffer über Sieg und Niederlage entschied. Vier Mal fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung, einmal ging es sogar ins Penaltyschießen. Knapper geht es wirklich nicht mehr. Und wenn zwei Teams so eng beieinander stehen, wird die Tagesform entscheidend. Und natürlich das Scheibenglück.

1.Drittel: Nach ausgeglichenem Beginn nutzte die DEG ein Powerplay zur 1:0 Führung
Als dann die Partie begann, war den Metro Stars gleich zu Beginn anzumerken, dass sie sich heute nicht wieder wie am Dienstag im ersten Drittel überrumpeln lassen würden. Beide Teams begannen sehr konzentriert und waren zu allererst darauf bedacht, keine Fehler zu machen, was auch verständlich war, da das heutige Spiel über Halbfinale oder Saisonaus entschied. Gegen Mitte des ersten Drittels eine klasse Aktion von Play-Off-Topscorer Brandon Reid, als er vor dem KEV-Tor zauberte, dann ums Tor wanderte und schließlich den freistehenden Joseph am langen Pfosten bediente, dieser jedoch verzog. Auf der Gegenseite konnte Endraß eine Doppelchance vor dem Tor des DEG-Goalie Jamie Storr nicht zum Torerfolg nutzen. Die Partie ausgeglichen mit Chancen für beide Teams. Als dann in der 15.Minute Pinguin-Stürmer Charlie Stephens wegen unnötiger Härte für 2min in die Kühlbox musste, gelang der Heimmannschaft der 1:0 Führungstreffer. Das Powerplay der Metro Stars war alles andere als strukturiert und so viel der Treffer auch eher zufällig. Ein verunglückter Pass von Harrington wurde von einem KEV-Spieler abgefälscht und landete bei DEG-Verteidiger Ryan Caldwell, der am Dienstag noch wegen einer Spieldauerdisziplinarstrafe zuschauen musste. Caldwell schoss den Puck aus der Drehung ins lange Eck zum Führungstreffer. Vor der ersten Drittelpause kamen auch die Krefeld Pinguine in den Genuss eines Überzahlspiels, konnten sich jedoch keine zwingende Chance herausspielen, sodass es mit einem 1:0 Rückstand aus Sicht der Pinguine in die Pause ging.

2.Drittel: Vorentscheidung der DEG durch Traumtor von Collins
Zum Start des 2.Drittels saßen gleich drei Spieler auf der Strafbank (1mal DEG, 2mal KEV), da es mit Ende des ersten Drittels noch ein kleines Gerangel gab. Diese Unterzahl überstanden die Gäste noch schadlos, als Brandon Reid gegen Pinguin-Verteidiger Milo in der 23.Minute eine weitere 2min Strafzeit herausholte, dauerte es gerade 10 Sekunden bis der Puck erneut im Tor von Krefelds Torhüter Langkow einschlug. Und was für ein Tor von Kunstschütze Collins. Der DEG-Stürmer stand hinter dem KEV-Gehäuse und nutzte ganz abgeklärt Langkow als Bande, sodass der Puck von dessen Rücken seinen Weg ins Tor zum 2:0 fand. Das mit Abstand schönste Tor der Playoffs! Die Pinguine waren nun sichtlich angeknockt und mussten aufpassen, dass sie im prall gefüllten ISS-Dome nicht überrollt werden würden. Und das nächste Überzahltor der Metro Stars ließ nicht allzu lange auf sich warten. Ryan Caldwell behielt nach einem Abpraller den Überblick, spielte den Puck zu Joseph, der in den Slot zog und platziert zum 3:0 einschoß. Die Pinguine nun völlig von der Rolle, vielleicht hatten sie im Hinterkopf, dass die DEG jedes Spiel der Serie, in dem sie führte auch gewann. Beachtlich, was die DEG hier jetzt mittlerweile an Spielzügen zeigte. Die Gastgeber könnten durchaus auch schon einen oder zwei Treffer höher führen. Defensiv war das bis jetzt ein gelungener Auftritt der Männer in Rot, klare Chancen der Gäste waren bis hierher Mangelware, sodass es mit 3:0 in die zweite Drittelpause ging.

Metro Stars ziehen mit eindrucksvollem 5:0 ins Halbfinale ein
Im Schlussdrittel starteten die Pinguine furios und kamen so durch Payer, Pavlikovsky und Hager zu aussichtsreichen Chancen, allerdings scheiterten sie alle am gut aufgelegten DEG-Goalie Jamie Storr. Wie aus heiterem Himmel dann auch das 4:0 durch einen Konter der DEG. Zunächst blockten die Pinguine den Schuss von Heid, der Puck kam zu Brandon Reid, der von der rechten Bande mit perfektem Auge großartig auf Courchaine auflegte und dieser dann nur noch zum 4:0 vollendete. 10 Minuten vor Schluss verließen bereits die ersten Gäste-Fans den ISS-Dome und verpassten somit das vierte Powerplaytor gegen ihr Team. Lynn Loyns saß wegen eines Bandenchecks in der Kühlbox und DEG-Stürmer Collins gelang in Überzahl sein zweiter Treffer am heutigen Abend zum 5:0. In der Folgezeit gab es noch ein paar kleine Chancen auf beiden Seiten, wobei jedoch kein Tor mehr fiel. Damit siegten die DEG Metro Stars im 7.Spiel eindrucksvoll mit 5:0.

Halbfinalausblick: Eisbären gegen Adler und Scorpions gegen Metro Stars
Das Ergebnis ist heute mehr als verdient, aber für die knappe Serie ein unangemessenes Resultat. Damit Glückwunsch nach Düsseldorf, die bereits am Sonntag in Hannover im ersten Halbfinalspiel antreten. Aber auch Gratulation nach Krefeld. Der KEV ist zwar ausgeschieden, und die Enttäuschung dürfte bei den Anhängern groß sein. Aber auf der Habenseite steht auch eine Saison, die doch wohl alle Erwartungen übertroffen hat. Wenn die Metro Stars in Hannover ihr Reservoir an Spielzügen auspacken, wie sie es heute taten, dürfte es auch für die Scorpions kein leichtes Unterfangen werden, mit einem Heimsieg ins Halbfinale zu starten. Im anderen Semifinale treffen die Eisbären Berlin auf die Adler Mannheim, wodurch die beiden besten Teams der Playoffs bereits im Halbfinale aufeinandertreffen.


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