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Thomas Frei und Selina Gasparin dominieren Schweizer Biathlon-Meisterschaften!
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07.04.2009

Thomas Frei und Selina Gasparin dominieren Schweizer Biathlon-Meisterschaften!

Autor: Christoph Walter


Realp, 05.04.2009 - Am Wochenende standen im nationalen Biathlon-Leistungszentrum in Realp die Schweizer Biathlon-Meisterschaften an. Im Sprint und der Verfolgung ging der Titel an Thomas Frei. Simon Hallenbarter wurde zweimal Zweiter und den dritten Platz in Sprint und Verfolgung erkämpfte sich jeweils Ivan Joller. Bei den Damen setzte sich Selina Gasparin sowohl im Sprint als auch in der Verfolgung souverän an die Spitze. Und auch bei den Juniorinnen wurde eine Gasparin, nämlich Selinas jüngere Schwester Elisa, Doppel-Schweizer-Meisterin. Während bei den Junioren Mario Dolder im Sprint ganz oben auf dem Podest stand, gelang dies Benjamin Weger im Verfolgungsrennen.

Damen- und Juniorinnen-Sprint werden zu den Gasparin-Meisterschaften

Das Teilnehmerfeld bei den nationalen Biathlon-Meisterschaften der Damen hielt sich in Grenzen. Lediglich die Weltcup-erprobte Selina Gasparin, Anna-Lena Frankhauser und Doris Trachsel gingen an den Start. Dabei gelang es Selina Gasparin im Sprint mit je einem Fehlschuss beim Liegend-, wie am Stehendanschlag als Erste die Ziellinie zu überqueren und das mit einem Vorsprung von mehr als sechs Minuten auf Anna-Lena Frankhauser, die genauso viele Strafrunden absolvieren musste. Bei Doris Trachsel blieben von den insgesamt zehn Scheiben sage und schreibe sieben Stück schwarz.

Bei den Juniorinnen war das Starterfeld mit sieben Athletinnen um mehr als 100% größer. Selinas kleinere Schwester Elisa ließ nur beim Stehendanschlag eine Scheibe stehen und holte sich damit souverän den Schweizer Juniorentitel im Sprint. Zweite wurde mit 37 Sekunden Rückstand Stephanie Schnydrig, die sich auch einen Schießfehler leistete. Bronze ging mit knapp einer Minute Rückstand an Irene Cadurisch.

Thomas Frei neuer Schweizer Meister im Sprint

Bei den Herren ging es im Sprint etwas enger zu als bei den Damen und Juniorinnen. So konnte Thomas Frei den beim Weltcupfinale so starken Simon Hallenbarter trotz drei Schießfehlern mit einem Vorsprung von 12 Sekunden auf Rang zwei verweisen, obwohl der 6.Platzierte des WC-Sprints in Khanty Mansisk eine Strafrunde weniger laufen musste. Ivan Joller, der genau wie Hallenbarter zwei Extra-Runden drehen musste, verpasste nur um vier Sekunden den Silberrang und musste sich so mit dem Bronzerang zufrieden geben. Auch zwei Langläufer versuchten ihr Glück bei den nationalen Biathlon-Meisterschaften, allerdings konnten sowohl Thomas Diezig als auch Gion Andrea Bundi beim Stehendschießen keinen Treffer landen. Da beide im Liegendanschlag nur eine Scheibe stehen ließen reihten sie sich bei 11 Teilnehmern auf den Plätzen 6 und 7 ein, wobei Thomas Diezig seinen Langlaufkollegen um 15 Sekunden hinter sich ließ.

Benjamin Weger konnte im Junioren-Sprint seiner Favoritenrolle nicht ganz gerecht werden, da er vor allem am Schießstand mit vier Fehlern federn lassen musste. Erster wurde Mario Dolder, der fehlerfrei durchkam und somit 16 Sekunden vor Weger landete. Den letzten Platz auf dem Podest konnte sich bei einem Starterfeld von 17 Junioren Sebastien Testuz knapp vor Gaspard Cuenot sichern.

Frei und Gasparin sichern sich Schweizer Meistertitel in der Verfolgung

In der Verfolgung der Damen hießen sowohl im Erwachsenen-, als auch im Juniorenbereich die Siegerinnen Gasparin. Selina Gasparin gewann bei den Damen mit rekordverdächtigem Vorsprung von 15 Minuten auf die Drittplatzierte im Sprint, Doris Trachsel. Auch bei den Juniorinnen wurden hinter Elisa Gasparin die Podestplatzierungen getauscht, da Irene Cadurisch mit insgesamt sechs Schießfehlern weniger kreiseln musste als Stephanie Schnydrig, die zwölfmal das Ziel verfehlte.

Auch bei den Herren ging der nationale Titel im Verfolgungsrennen an den Sprintsieger vom Vortag. Thomas Frei schoss nur dreimal daneben, wohingegen Simon Hallenbarter sechsmal in die Strafrunde musste, und somit mit einem Rückstand von 50 Sekunden auf Frei ins Ziel kam. Dritter wurde erneut Ivan Joller. Langläufer Thomas Diezig versaute sich durch den dritten Anschlag, als er alle fünf Scheiben verfehlte, ein besseres Ergebnis, sodass wie am Vortag nur Rang 6 blieb. Sein Kollege Bundi zeigte sich nicht ganz so vertraut mit der Waffe und musste aufgrund dessen elf Runden drehen. Bei den Junioren, die im Herren-Feld mitliefen, konnte nun Benjamin Weger seinen erhofften Sieg eindrucksvoll einfahren. Er schoss in beiden Liegendschießen keinen Fehler (Stehend insgesamt 4 Fehler) und verwies mit mehr als vier Minuten Vorsprung den Sprintsieger Mario Dolder, der sich sieben Fehlschüsse leistete, auf den Silberrang. Bronze ging an Gaspard Cuenot.




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