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Pittsburgh Penguins siegen mit 3:2 im ersten Halbfinalspiel gegen die Carolina Hurricanes
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20.05.2009

Pittsburgh Penguins siegen mit 3:2 im ersten Halbfinalspiel gegen die Carolina Hurricanes

Info: Eishockey NHL National Hockey League (Stanley Cup Play-offs 2009)
Autor: Christoph Walter
Bericht: NHL-Vorschau auf das Eastern Conference Finale zwischen den Canes und den Penguins


Pittsburgh, 19.05.2009 - Die Pittsburgh Penguins haben das erste Spiel im Playoff-Halbfinal (Best of Seven) gegen die Carolina Hurricanes gewonnen. Pittsburgh setzte sich vor eigenem Publikum 3:2 durch. Die Penguins-Tore schossen Miroslav Satan (10. Minute), Jewgeni Malkin (11.) und Philippe Boucher (52.). Carolina gelang durch Chad LaRose (34.) und Joe Corvo (59.) jeweils nur der Anschlusstreffer.

Während vor der ersten Partie des Finales in der Eastern Conference das Hauptaugenmerk auf die Topstars der Pittsburgh Penguins, wie Evgeni Malkin und Sidney Crosby, gerichtet war, traten beim 3:2 Sieg in der heimischen Mellon Arena hauptsächlich Spieler aus der zweiten Reihe in Erscheinung.

Pittsburgh sorgt im Anfangsdrittel für klare Verhältnisse

Nach zehn Minuten gingen die Pens vor ausverkaufter Kulisse durch Miroslav Satan mit 1:0 in Front. Als gerade das erste Überzahlspiel der Carolina Hurricanes zu Ende ging, konnte der aus der Kühlbox kommende Stürmer der Penguins, Miroslav Satan, die von Teamkollege Matt Cooke kommende Scheibe annehmen und alleine auf das Tor der bis dato überlegenen Hurricanes zulaufen. Vor dem Goalie der Carolina Hurricanes, Cam Ward, täuschte der slowakische Flügelstürmer einen Schuss an und verlud so ebendiesen Cam Ward, sodass er problemlos mit der Rückhand den Führungstreffer und somit sein erstes Playoff-Tor seit mehr als zwei Jahren erzielen konnte.

Nur 84 Sekunden später konnte Evgeni Malkin, der bereits mit 17 Jahren in der russischen Elite-Liga KHL debütierte und gleich zum besten Rookie außerhalb der NHL gekürt wurde, ebenfalls mit einem Rückhand-Schuss nach Zuspiel von Verteidiger Philippe Boucher auf 2:0 erhöhen und somit den Grundstein zum heutigen Sieg legen. Im Mitteldrittel konnte Chad Larose mit seinem dritten Playoff-Tor der Saison für den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer sorgen.

Philippe Boucher und Torhüter Fleury bringen den Sieg der Penguins nach Hause

Das 'Game Winning Goal' der Hausherren erzielte Philippe Boucher, der ebenso wie der 22-jährige Russe Malkin ein Tor und einen Assist verbuchen konnte, im Schlussdrittel aus einem Powerplay heraus. Die Hurricanes, die sich nur wenige Fehler erlaubten, agierten aus einer kompakt stehenden Defensive heraus. Ihr Anschlusstor zum 2-3 Endstand gelang ihnen als Ward seinen Kasten bereits zugunsten eines weiteren Feldspielers verlassen hatte mit 6 gegen 4 Mann auf dem Eis. Eine halbe Minute vor Spielende hatte Eric Staal, dessen 20-jähriger Bruder Jordan bei den Penguins heute auf 15 Minuten Eiszeit kam, sogar noch den Ausgleich auf der Kelle, doch seine Großchance konnte Marc-Andre Fleury, der im Kasten der Penguins eine solide Vorstellung bot, gerade noch vereiteln. Womit es beim 3:2 Sieg des letztjährigen Stanley-Cup-Finalists blieb. Nachdem gestern die Detroit Red Wings auch ihr erstes Halbfinalspiel gewannen, deutet alles auf eine Neuauflage des letztjährigen Stanley-Cup-Finals hin.

Das nächste Spiel des Eastern-Conference-Finals findet in der Nacht auf Freitag ebenfalls in Pittsburgh statt.

Detroit Red Wings schlagen die Chicago Blackhawks souverän mit 5:2
Im Finale der Western Conference ging das erste Spiel mit 5:2 an die Detroit Red Wings. Dan Cleary (2), Johan Franzen, Mikael Samuelsson und Henrik Zetterberg (Empty Net) trafen für den amtierenden Champion, Adam Burish und Kris Versteeg (Powerplay) waren für Chicago erfolgreich. Bei den Hawks blieben die Jungstars Patrick Kane und Jonathan Toews über weite Strecken blass. Am Ende stand für Kane nicht einmal ein Torschuss zu Buche.

Die Wings siegten unterm Strich verdient gegen ein Mannschaft aus Chicago, die sich bei Torhüter Nikolai Khabibulin bedanken konnte, dass die Partie nicht schon zu einem früheren Zeitpunkt entschieden war. Trotz der Überlegenheit der Hausherren war es Adam Burish, der nach einem Patzer von Chris Osgood nach knapp fünfeinhalb Minuten allerdings das 0:1 erzielte. Keine drei Minuten später markierte Dan Cleary nach einem Fehler von Chicagos Verteidiger Brent Seabrook mit einem satten Handgelenkschuss den 1:1-Pausenstand. Ein erneuter Fehler in der Hawks-Defensive ermöglichte Johan Franzen dann dreieinhalb Minuten vor dem Ende des Mittelabschnitts die erstmalige Wings-Führung. "The Mule" luchste Duncan Keith hinter dem Tor den Puck ab und schob per Bauerntrick zum 2:1 ein.

Der 1.91m große Verteidiger Brent Seabrook ließ nochmal Hoffnung aufkeimen

Im letzten Drittel schlugen die Hawks zunächst nach rund drei Minuten zurück. Ein Schuss von Breant Seabrook wurde auf seinem Weg zum Tor gleich mehrfach abgefälscht und landete genau auf der Kelle von Kris Versteeg, der, am rechten Torraum-Eck stehend, locker zum 2:2-Ausgleich einschob. Detroit brauchte abermals nicht lange für eine Antwort. Offensiv-Verteidiger Mikael Samuelsson traf nur vier Minuten später mit einem verdeckten Handgelenkschuss ins linke obere Eck zum 3:2. Und als Dan Cleary nur eineinhalb Minuten danach einen Schuss von Johan Franzen unhaltbar zum 4:2 ins Tor abfälschte, war die Partie entschieden. Henrik Zetterberg räumte mit seinem Empty Net Goal 43 Sekunden vor dem Ende auch die letzten Zweifel aus, so dass die erste Partie dieses Original-Six-Klassikers an Detroit geht. Das zweite Spiel findet am Dienstagabend (Ortszeit) erneut in der Joe Louis Arena in Detroit statt.

Glück im Unglück hatte im zweiten Drittel Chicagos Adam Burish. Der Torschütze zum 0:1 wurde vom Schlittschuh seines Teamkollegen Ben Eager unglücklich am Hals getroffen, blieb bis auf eine Schramme jedoch unverletzt. Vor rund einem Jahr erlitt Floridas Stürmer Richard Zednik bei einer ähnlichen Aktion eine schwere Verletzung, als ihm die Kufe von Olli Jokinen eine Ader durchtrennte. Zednik erholte sich jedoch und lief in dieser Saison wieder für die Panthers auf.


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