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Neue Regeln bei Sommer-Grandprix: Kornilov gewinnt Hinterzarten-Quali
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07.08.2009

Neue Regeln bei Sommer-Grandprix: Kornilov gewinnt Hinterzarten-Quali

Info: Sommer-Grandprix - Zeit der Experimente
Autor: Nadine Gärtner
EVENT | Ergebnis

07.08.2009, Hinterzarten - Denis Kornilov hat die Qualifikation zum ersten Wettkampf der diesjährigen Smmer-Grandprix-Serie für sich entschieden. Der Russe kam auf eine Weite von 100,5 Meter ließ damit den Finnen Kalle Keituri, der bei besseren Windbedingungen zwei Meter weiter sprang, hinter sich.

Neue Regeln: Bonuspunkte bei schlechterem Wind

Es ist wieder einmal Sommer: Zeit für die FIS, verschiedene Möglichkeiten auszutesten, um den Sport fairer und interessanter zu machen. Doch sind die Neuerungen für den Zuschauer wirklich transparent? Das Ziel ist folgendes: Hat ein Springer Pech mit dem Wind, soll sein kürzerer Sprung durch Bonuspunkte nach einer speziellen Formel aufgewertet werden. Bei gleicher Sprungweite kann ein Athlet also auch um einige Plätze durchgereicht werden, wenn er diese Leistung bei Aufwind erbrachte. Referenzwert für den Wind während eines Durchgangs ist jeweils der Springer mit der Nummer 1, in diesem Fall Alexander Herr.

Kornilov reichen 100,5 Meter
Ausgesprungen wurde die Schanze mit etwa zehn Metern unter Schanzenrekord nicht gerade, dennoch wurde den Zuschauern vor Ort und vor dem Fernseher ein spannender Wettkampf geboten. Schon relativ früh mit Startnummer 34 setzte der erst 17-jährige Villacher Lukas Müller die Tagesbestweite von 103 Meter, die noch lange halten sollte. Erst der Norweger Bjørn Einar Romøren zog dank eines guten Sprungs von genau 100 Metern bei aber schlechteren Windbedingungen an dem jungen Österreicher vorbei und belegte vor dem ÖSV-Adler den dritten Rang der Qualifikation. Die beste Komplexleistung der Adler bot Denis Kornilov aus dem russischen Nishni Novgorod, dem für seine 100,5 Meter insgesamt 131 Punkte gutgeschrieben wurden. Mit nur einem Zehntelpunkt knapp geschlagen geben musste sich der Finne Kalle Keituri, der bei besseren Bedingungen zwei Meter weiter sprang.

Überzeugendes Debüt von Zauner
Neben seinem Landsmann Lukas Müller wusste auch der Eisenerzer David Zauner zu überzeugen. Der 24-Jährige, der erst in diesem Sommer "nach zweimonatiger Überlegung" von den Nordischen Kombinierern zu den Spezialspringern wechselte, kam nach guten 98,5 Metern als Neunter in die Wertung der Qualifikation. Einen Rang vor ihm reihte sich der Rastbüchler Michael Uhrmann mit 99,5 Metern als bester DSV-Adler ein. Andreas Wank, der amtierende Deutsche Meister aus Oberhof, wurde 14. und Georg Späth nach langer Verletzungspause guter 19.

Kofler, Hocke und Co. gerade noch dabei
Haarscharf reichte es für den Thüringer Stephan Hocke für die Qualifikation für den eigentlichen Wettkampf am Sonntag auf der Adlerschanze. Der Oberhofer musste sich mit 92,5 Metern begnügen und schaffte als 39. und damals letzter Athlet punktgleich mit Fumihisa Yumoto aus Japan die Qualifikation für den Einzelbewerb. Ähnlich knapp wurde es für den Tiroler Manuel Fettner mit rund 2,5 Punkten Vorsprung auf Hocke auf Rang 31 sowie seinen Vereinskollegen Andreas Kofler (34.). Severin Freund und Christian Ulmer belegten die Ränge 37 und 38.

Aus für Neumayer, Herr und Eggenhofer
Für einige durchaus namhafte Athleten ist dagegen schon am Freitag Schluss - sie können am Sonntag im Einzelwettkampf nur zuschauen. Darunter findet sich mit Jakub Janda auch ein Gesamtweltcup-Sieger von 2005/06, der über 90,5 Meter nicht hinaus kam. Auch Markus Eggenhofer, Österreichs Newcomer des vergangenen Winters, schied als 44. aus. Ebenso erging es den beiden Schweizer Youngsters Pascal Egloff und Marco Grigoli nach 88,5 und 87,5 Metern. Sie werden jedoch die Schweiz im morgigen Teamwettkampf vertreten. Julian Musiol, Michael Neumayer, Pascal Bodmer, Alexander Herr, Kevin Horlacher und Richard Freitag mussten ebenfalls die Segel streichen. Für den Schwarzwälder Alexander Herr war es der erste Wettkampfsprung nach drei Jahren Pause, nachdem er nach den Olympischen Spielen 2006 im Streit mit dem Trainer sein Karriereende verkündet hatte.

Koudelka bester vorqualifizierter Springer
Für den Bewerb am Sonntag sind zudem die zehn besten Adler des letztjährigen Gesamtweltcups bereits vorqualifiziert. Für sie galt die Qualifikation als weiterer Trainingssprung, in dem der Tscheche Roman Koudelka die 100 Meter-Marke knapp verfehlte. Simon Ammann verzichtete auf die Qualifikation wie schon auf die Trainingssprünge.

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Denis Kornilov



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