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Norwegische Staffeln in Lahti siegreich - Deutsche auf dem Podest
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07.03.2010

Norwegische Staffeln in Lahti siegreich - Deutsche auf dem Podest

Autor: Sascha Witzke
EVENT | Ergebnis | Liveticker

Lahti, 07.03.2010 – Die norwegischen Staffeln dominierten den heutigen Staffelsonntag der Langläufer im finnischen Lahti. Bei den Damen fuhr Marit Björgen den Sieg für die Skandinavierinnen vor dem DSV-Quartett um Evi Sachenbacher-Stehle ein. Der dritte Rang ging an die Italienerinnen. Im Herrenrennen schaffte die zweite norwegische Staffel mit Schlussläufer Rennemo den überraschenden Sieg vor der ersten Formation mit Gjerdalen. Eine stark verjüngtes DSV-Team erreichte in beeindruckender Manier einen gelungenen dritten Platz und somit den Sprung auf das Podest.

Norwegerinnen knüpfen an olympische Staffel an – Sachenbacher-Stehle sichert Platz zwei
Im Damenrennen hatten die Norwegerinnen Kristoffersen an Stelle von Vibeke Skofterud für die erste Staffel aufgeboten. Diese machte ihre Sache gut, gleiches galt für Nicole Fessel bei ihrem Staffeldebüt. Die Finninnen hingegen hatten in Abwesenheit von Saarinen und Kuitunen bereits frühzeitig den Kontakt zu den Podestplätzen verloren. Vorne dabei waren noch die Russinnen, Italienerinnen sowie die zweite norwegische Staffel.
Auf der zweiten Teilstrecke beschleunigte zunächst Therese Johaug, ihre Attacke wurde von der wieder erstarkten Irina Khazova gekontert und so lagen die russischen Damen beim zweiten Wechsel einige Sekunden in Front. Katrin Zeller hatte ein paar Sekündchen verloren und kam mit der Gruppe Confortola zum Wechsel.

Auf der dritten Schleife schoben sich die Abstände weitesgehend zusammen. Steira sorgte für den Anschluss nach vorne und Miriam Gössner bestätigte einmal mehr ihren Ruf als hervorragende Staffelläuferin. So kamen dann ungewöhnlicherweise sechs Staffeln zum letzten Wechsel. Die Favoritenrolle blieb logischerweise bei Norwegen, die ihre Topathletin Marit Björgen in der Hinterhand hatten. Für Deutschland ging Evi Sachnbacher-Stehle auf den Schlusspart. Zunächst übernahm Skofterud, als Schlussläuferin der zweiten norwegischen Staffel, das Kommando. Erwartungsgemäß konnte sie sich jedoch nicht lösen. In der zweiten Runde attackierte Björgen am Berg und schüttelte so Norwegen 2 und Russland mit Korosteleva ab. Evi Sachnbacher-Stehle kämpfte sich nach kurzzeitigem Rückstand in den Windschatten von Arianna Follis. Dieses Trio kam dann gemeinsam ins Skistadion. Björgen ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Follis strauchelte mehrfach auf der Zielgeraden, sodass Evi Sachenbacher-Stehle noch an der Italienerin vorbeiziehen konnte.

-> Zum Resultat der Damen

Norwegen auch bei den Männern vorne – Starker Auftritt von deutscher Nachwuschsstaffel
Im Herrenfeld waren viele Staffeln ohne zahlreiche Stammläufer ins Rennen gegangen. Bei Olymiasieger Schweden fehlte das komplette Gold-Quartett. Auf dem Papier hatten die Russen das beste Aufgebot mit Zhmurko, Vylegzhanin, Sedov und Chernousov. Die deutschen Herren gingen mit Ausnahme vom Olympiazweiten Tobi Angerer mit einer völlig neuen Staffelbesetzung an den Start. Hannes Dotzler, Philipp Marschall und Tim Tscharnke sollten erste Erfahrungen in diesem Wettbewerb sammeln. Auf der ersten Runde machte Dotzler seine Sache wirklich gut und hielt Anschluss an die Spitzenteams aus Russland und Norwegen. Die Lokalmatdoren aus Finnladn hingegen mussten wie bereits die Frauen ihre Podesthoffnungen begraben. Auf der zweiten Teilstrecke machte Tobias Angerer eine glänzende Figur. Zunächst lief er die kleine Lücke zu Sundby zu. Anschließend sprengte er das Feld und hielt das Tempo stets hoch. Nur Russland mit Vylegzhanin und eben Sundby konnten zu diesem Zeitpunkt folgen.

Auf der dritten Schleife ließen es die Führenden etwas ruhiger angehen. Italien und Norwegen 2 konnten wieder aufschließen. Nichts entscheidendes tat sich bis zum Wechsel. Auch Philipp Marschall kam mit der Spitzengruppe ins Stadion. Nun lag der Druck auf den Schlussläufern. Für Russland ging der glänzend aufgelegte Ilia Chernousov ins Rennen. Er war es auch, der mit seinen Antritten für eine Vorselektion sorgen konnte. Die beiden norwegischen Satffeln und Tim Tscharnke konnten mithalten. So kam es dann zum Zielspurt. Tscharnke hatte sich vor der Stadioneinfahrt an die führende Position geschoben, doch sowohl Rennemo als auch Gjerdalen schoben sich auf den letzten 100 Metern noch an ihm vorbei. Chernousov kam als vierter ins Ziel. Etwas paradox war der Umstand, dass Norwegen 2 die so genannte erste Garnitur auf den zweiten Rang verweisen konnte. Für die junge DSV-Staffel war der Platz auf dem Treppchen ein schöner Erfolg und ein Mutmacher für die Zukunft.

-> Zum Resultat der Herren

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