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Augsburg und das CFS - Ein langer Weg
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30.01.2011

Augsburg und das CFS - Ein langer Weg

Info: www.aev-panther.de
Autor: Konrad Strehle (koni1996)


Augsburg, 30.01.11

Das Curt Frenzel-Stadion: ein Stadion in dem die Toiletten den Namen nicht mehr verdient hatten, alles eng war, doch da war noch etwas: Ach ja, die Hölle des Südens. In dem kleinen und altehrwürdigen Stadion ging immer wieder die Post ab. So gelang den Panthern in der letzten Saison der Einzug in die Play-offs. Nachdem Mannheim, Topfavorit auf den Titel zu Grunde ging, kegelten die Jungs von Trainer Larry Mitchell erst Berlin, den großen Konkurrent der Mannheimer aus den Play-offs, dann die Grizzly Adams Wolfsburg. Erst im Finale musste sich das Team mit dem niedrigsten Etat der Liga geschlagen geben. Die Hannover Scorpions wurden Deutscher Meister, die Party in Augsburg wollte dennoch kein Ende nehmen. Doch nun im Sommer musste die Hölle des Südens umgebaut werden, bis 2012 sollte es zu einer eiszapfen-förmigen Halle werden.

Im Sommer rollten die Bagger an, sie hatten warten müssen bis der AEV Vizemeister war, und die Infrastruktur und Tribünen wurden saniert. Am 10. Spieltag empfingen die Augsburger den Meister, die Hannover Scorpions. Der 3. Oktober, für die AEV-Fans wirklich die Hölle des Südens. Nicht nur, dass die Panther mit 5:7 verloren, nein das Problem hieß Sicht. Die Tribüne war extrem flach, ab der dritten Reihe konnte man den Vordermann bewundern und zu allem Überfluss waren weder die Banden, noch die Spieler- und Strafbänke zu erkennen. Dazu kommt, dass den Fans das Verhältnis Sitzplätze-Stehplätze nicht gefiel.

Kurz darauf erschien in der Augsburger Allgemeinen eine Architektenzeichnung, aus der hervorging, dass die Fans Recht hatten und die Planung durch einen anderen Architekten nicht optimal verlaufen war. Alle schrien auf, die Fans wollten, dass die Tribünen eingerissen werden, selbst der Bürgermeister kam zur Besichtigung. Verschiedene Lösungsvorschläge wurden präsentiert: Erhöhung der Eisfläche, Neubau der Tribünen, ... . Schließlich sollte in einer Sitzung des Augsburger Stadtrates am 27. Januar das weitere Vorgehen beschlossen werden. In der Folge waren in der Augsburger Allgemeinen halbseiten-füllende Anzeigen zu sehen, in der Verantwortliche von Initiativen, Fanclubs, etc. ihre Meinung sagten.

Am Donnerstag der Entscheidung wurden dem Stadtrat verschiedene Möglichkeiten vorgestellt. Schließlich gab es eine klare Mehrheit für das Einreißen der fehlerhaften Tribünen. Zwar werden dadurch die Kosten um einige Millionen in die Höhe getrieben, aber alle Verantwortlichen sind sich einig, dass dies der einzig konsequente Schritt war. Ein genauer Plan ist noch nicht veröffentlicht, aber für den AEV dürfte das dunkle Kapitel bald abgeschlossen sein. Dann müssen sie nur noch Vizemeister werden...


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Der Stadionstreit in Augsburg


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