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Nichts als Probleme bei den Rodlern in Turin
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09.02.2006

Nichts als Probleme bei den Rodlern in Turin

Autor: Kurt Brun


Bei der Generalprobe zum Olympia Rodelrennen der Herren vom Samstag und Sonntag in Cesana machen nicht nur die verschmutzte Eisbahn den Rodlern zu schaffen, sondern viel mehr die neue Schlitten Vorschriften, die von der Materialkommission angewendet werden.

Das darf doch nicht sein, dass unmittelbar vor Beginn der olympischen Rodel-Wettbewerbe neue Schlitten-Vorschriften angewendet werden.

Für Unmut sorgten diese Auflagen der technischen Kommission auch beim deutschen Bundestrainer Thomas Schwab. Diese führten auch beim Oberhofer Jan Eichhorn dazu, dass er seinen Schlitten kurzfristig umrüsten musste. «Da wird die ganze Saison mit einem Schlitten gefahren und nun ist er auf einmal ungültig», sagte Schwab. «Da stehen einem die Haare zu Berge.» Die eigens für Olympia neu besetzte Kommission hatte an Eichhorns Schlitten zu dicke Gummi-Einlagen zwischen Laufschiene und Kufe bemängelt.
«Das sind Dinge, die im professionellen Leistungssport nicht zu akzeptieren sind», sagte der Bundestrainer weiter. «Das nervt mich unwahrscheinlich. Das ist wirklich ein totaler Käse.» Hackl sowie der dritte deutsche Mann David Möller sind von den Auflagen aber nicht betroffen. Dagegen traf es auch den Schweizer Stefan Höhener. Sein Schlitten, mit dem er bereits alle Weltcup-Rennen dieser Saison bestritten hat, wurde von der Materialkontrolle für den olympischen Wettkampf für untauglich erklärt. Höhener musste für das Abschlusstraining sein gewohntes Gerät wechseln und mit einem anderen Schlitten das Training bestreiten. Die 25. und 19. Laufzeit fielen dementsprechend schlecht aus und Stefan Höhener ließ danach seinen Frust am Schlitten aus.

Auch die Praxis am Start brachte den dreimaligen Olympiasieger Georg Hackl in Wut. Von den drei Umkleideräumen sei der größte für die italienischen Starter reserviert, schilderte der 39-Jährige. «Ich empfinde das als Schikane. Ich gehe davon aus, dass ich mich auch beim Wettkampf darüber hinwegsetzen werde.»

«Meine Kufen waren nach zwei Trainingsläufen sehr zerstört», sagte der Routinier Georg Hackl weiter. Wegen des weiter heftig in die Bahn wehenden Staubs an der noch immer einer Baustelle gleichenden Kunsteisbahn. «Man fährt einmal runter und es ist alles zerstört. Das ist unerfreulich.»

Heute mussten die Georg Hackl und Armin Zöggeler der Konkurrenz den Vortritt lassen. Im Olympia-Abschlusstraining fuhr Hackl im sechsten Durchgang auf den 18. Platz. "Im fahrerischen Bereich gibt es Reserven, keiner der sechs Läufe war fehlerlos", sagte Hackl. Der italienische Titelverteidiger Zöggeler landete im fünften Probelauf in Cesana sogar nur auf Rang 35.

Der Oberhofer Olympia-Neuling Jan Eichhorn war im fünften Lauf bei starkem Wind der Schnellste, er verwies in 51,833 Sekunden den US-Amerikaner Tony Benshoof auf Position zwei (0,080 Sekunden zurück). Dritter wurde der Lette Martins Rubenis (0,131). Hackl (0,400) war Achter, David Möller (Schalkau/0,622) Zwölfter.

Im letzten Test vor der Entscheidung am Samstag und Sonntag fuhr Europameister Albert Demtschenko nach vorn und hat dabei im Einsitzer inoffiziellen Bahnrekord erzielt.
In 51,316 Sekunden war der Europameister im sechsten und letzten Trainingslauf im Eiskanal in Cesana Pariol um mehr als zwei Zehntelsekunden schneller als der zweitplatzierte Olympiasieger Armin Zöggeler (ITA), der zuvor einen Sturz verzeichnet hatte.

Es folgten Rubenis (0,394), Eichhorn (0,481) als Siebter, Möller (0,631) als Neunter und Hackl (1,125/18.) hatten große Rückstände.

Der Oesterreicher Rainer Margreiter fuhr sehr Konstanz und bewies als Sechster und Siebenter dass auch er, auf der schwierigen, enorm schnellen Bahn in Cesana, zum weiteren Kreis der Kandidaten auf Edelmetall gezählt werden muss. Daniel Pfister kam auf die 22. und zehnte Zeit.


Abschlusstraining Männer.
Durchgang:
1. Jan Eichhorn (GER) 51,833 (Start 2,509).
2. Tony Benshoof (USA) 51,913 (2,531).
3. Martins Rubenis (LET) 51,964 (2,582).
Ferner: 8. Georg Hackl (GER) 52,233 (2,588).
25. Stefan Höhener (SUI) 53,647 (2,531).
35. Armin Zöggeler (IT) 59,916 (2,524). –

2. Durchgang:
1. Albert Demtschenko (RUS) 51,316 (2,517).
2. Zöggeler 51,518 (2,530).
3. Rubenis 51,710 (2,586).
Ferner: 18. Hackl 52,441 (2,568).

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Albert Demtschenko (RUS)
Albert Demtschenko (RUS)


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