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Trotz Aufholjagd keine Punkte - Das war es dann wohl für die Saison 2011/2012, Pinguine
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23.01.2012

Trotz Aufholjagd keine Punkte - Das war es dann wohl für die Saison 2011/2012, Pinguine

Info: Bildergalerie
Info: Eishockey DEL Deutsche Eishockey Liga (Januar 2012)
Autor: Ralf Schmitt (Text & Fotos)


Krefeld, 22.01.2012

39. Spieltag DEL
Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt 3:4 (0:1, 1:2, 2:1)


Symptomatisch für die Seuchen-Saison der Krefeld Pinguine. Erst hatten sie kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu!
Erst einen Zwei-Tore-Rückstand egalisiert und am Schluss doch mit leeren Händen das Eis verlassen.
Der Spielverlauf, inszeniert, als wäre er von Hitchcock selber geschrieben. Die Krefeld Pinguine, am Freitag in Wolfsburg sang- und klanglos mit 0:3 gescheitert, wussten was die Stunde geschlagen hatte. Die Konkurrenten um Platz 10 hatten allesamt Punkte geholt, der Abstand auf den ominösen Tabellenrang war auf sieben Punkte Abstand angewachsen.
Ein Dreier gegen die Panther aus Ingolstadt war mehr als Pflicht. Mit weniger wäre die Saison 2011/2012 für das Schwarz-Gelbe Team schon fast beendet.

Die Nervosität, mit der die Mannschaft von Rick Adduono das Match begann, war greifbar und jederzeit auf der Tribüne spürbar. Die Heimmannschaft begann vorsichtig verhalten und hatte erst gegen Mitte des Anfangsdrittels ihre größten Möglichkeiten. Hager, Pietta und wieder Hager verpassten diese Beruhigung ihres Teams. Allein die kämpferische Präsenz in diesem Abschnitt war bei den Seidenstädtern positiv anzumerken.
Die Panther dagegen schnappten bei eigener Strafzeit gnadenlos zu. Pavlikovsky, überhaupt nicht der „König“ Richard wie man ihn kennt, legte an der blauen Linie mit kapitalem Fehlpass für Jared Ross auf und der fackelte ob dieser Einladung nicht lange. Sein Alleingang bedeutete die Führung des ERC nach zwanzig Minuten.
Die zweiten zwanzig Minuten begannen mit stürmischen Pinguinen, Ticar, Milroy und Methot fanden in Markus Janka im Panther-Tor ihren Meister. Verhindern konnte dieser den Ausgleich durch Vasiljevs in der 25. Minute nicht, als Krefeld im Powerplay die Partie wieder auf den Anfang brachte.
Die Folgezeit brachte die Krefelder besser ins Match und zahlreiche Möglichkeiten wurden nicht genutzt. Ob sie nun Ticar, Hager, Pietta oder Driendl hießen, allesamt blieben diese Chancen ohne Tore.
Besser machte es auf der Gegenseite Greilinger, der nach einem Konter die Bayern wieder in Führung brachte. Just zehn Sekunden davor hatte Hager mal wieder eine 100%ige des KEV vertan.
Damit aber nicht genug, zu schlechter Letzt in diesem Abschnitt erhöhte Likens in der gleichen Minute auf 3:1 für die Audistädter.
Krefelds Kader schlich mit sichtlich hängenden Köpfen in die zweite Pause. Scheinbar ist es wirklich so, wenn du hinten stehst, hast du kaum oder kein Glück.
Der offene Schlagabtausch im letzten Drittel entschädigte für mach voran gegangene Schwächephase der Gastgeber. Jetzt war auch die doch wieder 3509 Zuschauer zählende Kulisse voll dabei.
Hager und Ondrus machten innerhalb von 180 Sekunden den Ausgleich perfekt und ließen wieder Hoffnung in den Königpalast.
Diese platzte drei Minuten vor Ende wie eine Seifenblase, als Greilinger die Panther erneut in Front brachte.
Der berühmte rote Faden von individuellen Fehlern im Spiel der Krefelder wird lang und länger und zieht sich durch die gesamte Saison. Diese dürfte nach dem heutigen Spiel und der heutigen Niederlage für Krefeld am 11.3. dieses Jahres beendet sein.
Dann wird mit dem Spiel gegen Nürnberg ein weiteres Kapitel Krefelder Eishockey-Geschichte zu Ende gehen.
Wie viel diesem noch folgen werden, weiß niemand!

Die nächsten Aufgaben in Nürnberg und am 31.1. zuhause gegen Iserlohn lassen ein Schaulaufen der Mannschaft befürchten, die sich diese Saison durch alles ausgezeichnet hat, außer durch Willen und Charakterstärke.
Glück hat am Ende nur der Tüchtige!

Scorer:
Drittel 1:
0:1 (16.) Jared Ross (ohne Assist) Unterzahl-Tor
Drittel 2:
1:1 (25.) Herberts Vasiljevs (Richard Pavlikovsky, Dusan Milo) Überzahl-Tor
1:2 (39.) Thomas Greilinger (Derek Hahn, Jeremy Reich)
1:3 (39.) Jeffrey Likens (ohne Assist) sechster Feldspieler
Drittel 3:
2:3 (46.) Patrick Hager (Pascal Trepanier, Roland Verwey)Überzahl-Tor
3:3 (49.) Ben Ondrus (Michael Endras, Denis Shvidki) sechster Feldspieler
3:4 (57.) Thomas Greilinger (Derek Hahn)

Zuschauer: 3509

Strafen: Krefeld Pinguine 8 Minuten 4 Strafen - ERC Ingolstadt 10 Minuten 5 Strafen

HSR: Roland Aumüller (Ottobrunn)
LS: Matthias Starke, Markus Mosler


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Symptomatisch für die Pinguine, Bauchlandung von Milroy
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Janka fixer als Vasiljevs
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Hager zieht ums Tor
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ERC-Stammgoalie Ian Gordon nur auf der Bank
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