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Der Ehemaliger US-Rennrodler Scott Parazynski wieder im All
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27.10.2007

Der Ehemaliger US-Rennrodler Scott Parazynski wieder im All

Autor: Kurt Brun


Der ehemalige amerikanische Rennrodler, Scott Parazynski, wuchs in Colorado und Kalifornien auf. Als er grösser war, folgte die Familie dem Vater, der für den Flugzeughersteller Boeing weltweit arbeitete. Deshalb besuchte Parazynski amerikanische Hochschulen in Afrika und im Nahen Osten: zunächst in Dakar (Senegal), dann die American Community School in der griechischen Hauptstadt Athen und die Tehran American School in Teheran (Iran). Sein High-School-Diplom erhielt er 1979 von der American Community School in Beirut (Libanon).

Anschliessend ging er in die USA zurück, um an der Stanford University in Kalifornien Biologie (Schwerpunkte Krebsforschung und Schlafkrankheit) zu studieren. Nach seinem Bachelor-Abschluss 1983 ging er an die Stanford Medical School und spezialisierte sich auf Humanmedizin. Neben seinem Studium arbeitete er am Ames Research Center der NASA und war während dieser Zeit (1984-1988) Mitglied der amerikanischen Nationalmannschaft im Rennrodeln. Er trainierte ehrgeizig für eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 1988, scheiterte aber knapp an der Qualifikation. Dafür heuerte ihn die philippinische Mannschaft als Trainer an, die er in Calgary betreute. 1989 promovierte er zum „Dr. med.“, zog an die US-Ostküste und absolvierte am Brigham and Women’s Hospital in Boston (Massachusetts) sein medizinisches Praktikum. Danach ging er nach Colorado und arbeitete als Unfallarzt in Denver.

Seit Januar 1994 trainierte Parazynski für seinen ersten Flug in den Weltraum, der mit dem Orbiter Atlantis zehn Monate später durchgeführt wurde. Er gehörte 1997 zur Crew von STS-86, die im Herbst 1997 die russische Raumstation Mir anflog und andockte. Gemeinsam mit dem Kosmonauten Wladimir Titow führte Parazynski damals eine fünfstündige Aussenbordtätigkeit durch.

Am 29. Oktober 1998 begann mit STS-95 Parazynskis dritter Raumflug. Der erste Mensch der USA, der die Erde umkreist hat, der inzwischen 77jährige Senator John Glenn, flog als Nutzlastspezialist mit. Auf eigenen Wunsch wurde er für STS-95 rekrutiert, für flugtauglich befunden und absolvierte das gesamte Training mit der übrigen Crew. Dr. Parazynski und Glenn arbeiteten während des neuntägigen Fluges eng zusammen, weil der Senator Untersuchungen über Alterungsprozesse (Stoffwechselveränderungen, Osteoporose) unternahm, die Parazynski überwachte.

STS-100 war Parazynskis vierter Einsatz in der Erdumlaufbahn. An zwei Tagen stiegen Parazynski und Chris Hadfield aus, um den kanadischen Robotarm an die ISS zu montieren.

Seit dem Sommer 2006 trainierte Parazynski für seinen nächsten Einsatz als Missionsspezialist des Shuttle-Fluges STS-120. Parazynski zählte dann auch zur Crew des Space Shuttle “Discovery“, das am 23. Oktober vom Kennedy Space Center Richtung Weltall abhob. Auch währen dieser Mission standen wieder Raumspaziergänge auf dem Programm des ehemaligen Rodlers Scott Parazynski.
Der erste von fünf geplanten Ausseneinsätzen des „Discovery“- Fluges, war auf sechseinhalb Stunden angesetzt. Als letzte Tagesaufgabe standen vorbereitende Montagearbeiten an einer Halterung für Sonnensegel an. Trotz der Anstrengung schienen die beiden Astronauten ihren Einsatz zu geniessen. „Schau Dir den Mond an“, sagte Parazynski zu seinem Weltall-Gefährten. „Was für ein Anblick“, erwiderte dieser.

Parazynski hat polnische Vorfahren − seine Urgrosseltern sind einst in die Vereinigten Staaten ausgewandert. Gemeinsam mit seiner Frau Gail hat er eine Tochter und einen Sohn.

Eine einmalige Karriere, vom Rennrodel in den Weltraum.




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Scott Parazynski


Scott Parazynski


 Scott Parazynski und Douglas Wheelock starten zur Mission Sonnensegel-Reparatur.
Scott Parazynski und Douglas Wheelock starten zur Mission Sonnensegel-Reparatur.



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