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Michael Greis nicht zu schlagen
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13.01.2008

Michael Greis nicht zu schlagen

Info: Weltcup Ruhpolding
Autor: Sebastian Würz


Michael Greis hat dem Heimweltcup in Ruhpolding seinen Stempel aufgedrückt. Nach dem Sieg im Sprint war der Nesselwanger auch in der Verfolgung nicht zu schlagen. Die Plätze zwei und drei belegten der Russe Maxim Tchodov und Emil-Hegle Svendsen aus Norwegen.

Bereits vor dem letzten Schießen war eine Vorentscheidung zu Gunsten des dreimaligen Olympiasiegers Greis gefallen. Er leistete sich bei den ersten drei Schießeinlagen keinen einzigen Fehler, während seine Kontrahenten reihenweise patzten, so dass er mit über einer Minute Vorsprung zum letzten Anschlag kam. Daher fiel die Strafrunde, die er dort schoss, nicht mehr ins Gewicht und Greis konnte es sich, mit der zweitschnellsten Tageszeit, sogar leisten, mit der deutschen Fahne ins Ziel zu laufen. Lediglich der Norweger Emil-Hegle Svendsen war mit ebenfalls einer Fahrkarte in der Tageswertung schneller als Greis und verbesserte sich hinter dem Russen Maxim Tchoudov noch vom fünfzehnten auf den dritten Rang im Gesamtergebnis. Vierter wurde der Schwede Björn Ferry, der im Endspurt überraschend den Gesamtweltcupführenden Ole-Einar Björndalen auf Distanz halten konnte.

Als zweitbester Deutscher kam Daniel Graf aus Oberhof auf eine starke sechste Position. Damit unterstrich er seine Ambitionen auf einen Startplatz in der deutschen Staffel bei der WM in Östersund. Alexander Wolf fiel vom dritten auf den neunten Rang zurück, Michael Rösch, Christoph Stephan und Andreas Birnbacher belegten die Ränge 14, 17 und 19. Birnbacher unterlief dabei ein außergewöhnliches und zeitraubendes Missgeschick, als er sich beim ersten Schießen mit seinem Daumen nicht mehr aus der zugefrorenen Stockschleife befreien konnte, die schließlich von einem Ordner aufgeschnitten werden musste.

Auch für den Schweizer Simon Hallenbarter ging es in der Gesamtwertung etwas nach hinten. Dennoch konnte er nach Rang sechs vom Vortag mit Position 11 ein weiteres Topresultat einfahren. Auch Matthias Simmen sicherte sich als 21. noch ein paar Weltcuppunkte, was Thomas Frei und Ivan Joller deutlich verfehlten.

Ein gutes Rennen bot auch der Österreicher Christoph Sumann, der sich trotz dreier Strafrunden noch um neun Plätze auf Position 15 verbesserte. Simon Eder holte als 26. ebenfalls noch Weltcuppunkte, während Dominik Landertinger und Daniel Mesotitsch sich nicht deutlich verbessern konnten und über die Ränge 41 und 47 nicht hinauskamen.

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