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Skeleton WM: Der Brite Kristan Bromley mit Halbzeitführung
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21.02.2008

Skeleton WM: Der Brite Kristan Bromley mit Halbzeitführung

Info: Bob und Skeleton Weltmeisterschaften in Altenberg
Autor: Kurt Brun


Der britische Weltcup-Gesamtsieger Kristan Bromley führt bei der Skeleton-WM in Altenberg nach zwei von vier Läufen und distanziert den Deutschen Florian Grassl aus Königssee nach halbem Pensum um 2/10 Sekunden. Der Brite, der am Start auf Grassl bereits eine Zehntel Sekunde einbüsst, zeigte, in der sehr schweren Eisbahn von Altenberg, dass er sich auf jeder Bahn zurecht findet und um den Sieg mitfahren kann. Im ersten Lauf fuhr er in 58.13 Bestzeit und konnte den Kronfavoriten, der mit dem Heimvorteil am Start war, zwei hundertstel Sekunden abnehmen. Als Drittschnellster liess sich der Kanadier Jon Montgomery 58.33 Sekunden schreiben womit er auf Bromley bereits 2/10 Sekunden einbüsste.

Hinter dem Kanadier reihten sich der Amerikaner Zach Lund, Frank Rommel aus dem Gastegeberland und der dritte Kanadier Jeff Pain ein.

Im zweiten Lauf kam der Überraschungsmann aus Lettland in der Person von Martins Dukurs. Er ist der jüngere der beiden Skeleton Brüder, die beide dem SIKA Skeleton Racing Team angehören, das unter der Führung des Schweizer Skeletonweltmeister Gregor Stähli steht, und Sohn des Bahnchefs von Sigulda. Mit 58.73 stelle der Lette Bestzeit auf und verbesserte sich vom 10 Platz auf den 6. Zwischenrang. Bromley fuhr 58.90, verteidigte seine Führungsposition und übernachtet mit dem Gedanken auf Goldkurs zu sein. Grassel gelang der zweite Durchgang nicht optimal, was sich in der fünften Laufzeit mit 59.08 Sekunden niederschlug womit er gegen Bromley 18/100 Sekunden einbüsste. Frank Rommel konnte mit der fünften und sechsten Laufzeit auf den vierten Halbzeit Platz fahren.

Der deutsche Meister und Bahnrekordinhaber in Altenberg, Sebastian Haupt, fuhr im ersten Durchgang auf Platz acht und büste auf Bremley bereits 8/10 Sekunden ein. Im zweiten Lauf gelang ihm keine Steigerung und er findet sich nun auf dem enttäuschenden zehnten Zwischenrang.

Der Brite führt nach halbem Pensum mit einer Gesamtzeit von 1:57,03 Minuten vor Grassl (+ 0,20) und dem Kanadier Jon Montgomery 0,57 Sekunden zurück..

Pech für Matthias Guggenberger

Für die Österreicher lief der erste WM-Tag nicht nach Wunsch, Markus Penz übernachtet auf Platz 15 mit 1,91 Sekunden Rückstand und für seinen Landsmann Matthias Guggenberger dürfte die WM bereits gelaufen sein. Er zog sich beim Start zum zweiten Lauf eine Muskel-Zerrung zu und durchfuhr die 1413 m Eiskanal nur unter grossen Schmerzen, was sich auf seine Linie auswirkte die keinesfalls optimal war und ihn mit 2,71 Sekunden Rückstand auf den 20. Platz brachte.

Die Schweizer unter den Erwartungen

Der, zur Zeit schnellste Schweizer Skeleton-Fahrer, Daniel Mächler, liegt auf Platz 13, 1.77 Sekunden zurück. Mächler der bereits in den Trainingsfahrten die Ausfahrt aus dem Kreisel nicht optimal erwischte, stand auch bei den ersten zwei Rennläufen auf Kriegsfuss mit diesem Bahnteil. Nach dem ersten Lauf war der in Rapperswil-Jona wohnhafte Athlet noch 14., im zweiten Durchgang konnte er dann einen Platz gut machen. Mit dem 13. Zwischenrang liegt er aber immer noch deutlich hinter der Vorgabe seines Sportchefs, Stevie Brügger. Dieser erklärte im Vorfeld: Daniel Mächler ist unser Teamleader bei den Herren, von ihm erwarten wir eine Platzierung unter den besten sechs. Das Potential dazu hat er!“

Auch der zweite Schweizer am Start, Stephan Mörker, konnte sein Potential nicht ganz abrufen. Bei Halbzeit liegt der Aargauer auf dem 23. Platz (+4.18 Sek.). Er konnte damit im zweiten Lauf den direkt vor ihm liegenden Japaner überholen. Von ihm erhofft sich der Schweizer Verband eine Platzierung in den Rängen zwischen 15 und 20.

Die abschließenden Läufe gehen am Freitag ab 14.00 Uhr über die Bühne.


Link 1: Zwischenrangliste vom 21.02.2008
Link 2: Startliste Damen 22.02.08
Link 3: Startliste Herren 22.02.08
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Podest
Das Zwischenpodest nach halbem Pensum

Grassl
Florian Grassl liegt auf Silberkurs

Dukurs
Der Ueberraschungsmann des zweiten Laufes Martins Dukurs aus Lettland

Daniel Mächler
Daniel Mächler ist mit seinen beiden Fahrten nicht ganz zufrieden


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