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Interview mit Philipp Marschall: "An den Fersen von Angerer, Filbrich und Teichmann"
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31.03.2009

Interview mit Philipp Marschall: "An den Fersen von Angerer, Filbrich und Teichmann"

Info: Weitere Sportlerinterviews
Autor: Johann Reinhardt


Im Interview steht uns der diesjährige Starter bei der Tour de Ski, Philipp Marschall, zur Verfügung. Der für den Rhoener WSV startende 21-jährige B-Kader Athlet, welcher in der Trainingsgruppe von Cuno Schreyl in Oberhof trainiert, gewann außerdem im Massenstartrennen bei der Junioren WM in Malles die Goldmedaille. Marschall, der in Unteralba lebt, spricht über die abgelaufene Saison, die Oberhofer Trainingsgruppe und den Unterschied zwischen Weltcup und Continentalcup.

Wie zufrieden waren Sie mit diesem Jahr?

Die Saison ist nicht so gut verlaufen wie ich sie mir vorgestellt hab. Durch die vielen Krankheitsausfälle musste ich meine Form immer wieder neu aufbauen. Mit dem Vorbereitungsrennen in Muonio und dem 30km Pursuit bei der U23 WM war ich vollkommen zufrieden. Das war es dann aber auch schon.

Welche Ziele haben Sie für die nächsten Jahre?

Ich will in den nächsten zwei Jahren bei der U23 WM starten und gute Leistungen dabei abliefern. Außerdem hoffe ich, dass ich weiterhin in den kommenden Jahren zu Weltcupeinsätzen komme.

Welche Vorteile bringt das harte Sommertraining mit Angerer, Teichmann und CO?

Den größte Vorteil aus dem Sommertraining ist, das ich mich bei den Ausdauereinheiten an die Fersen von Angerer, Filbrich und Teichmann hängen kann, um das tempo derer auf zu nehmen. Man trainiert auf einen ganz anderen Level. Jedes Training ist bis ins Detail geplant und man lernt auch seine Grenzen kennen um daran noch zu arbeiten.



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Was macht die Thüringer Trainingsgruppe zur Besten der Welt?

Die besten deutschen Langläufer mit Filbrich, Angerer, Teichmann und Göring, die auch im Weltcup zu den Topfavoriten gehören, trainieren fast das ganze Jahr zusammen an einem Stützpunkt und fahren auch regelmäßig gemeinsam ins Trainingslager. In anderen Ländern trainieren die Sportler allein und sind nur auf Trainingslagern gemeinsam unterwegs. Beim gemeinsamen Training kann jeder an seinen Schwächen besser arbeiten als allein. Das macht die Thüringer Trainingsgruppe zur Besten der Welt.

Was waren ihre Eindrücke von der Tour de Ski?

Die Tour de Ski ist schon ein sehr beeindruckendes sportliches Ereignis. Es war schon was ganz besonderes dort starten zu dürfen. Mit den besten der Welt in einem Wettkampf und vor allem vor so einer riesigen Kulisse ist unbeschreiblich. Solch eine Stimmung, dass man sich kaum richtig auf das eigentliche Rennen konzentrieren kann.

Was war bisher das beste Erlebnis ihres Lebens?

Das beste Erlebnis in meiner sportlichen Kariere war der Junioren-Weltmeisterschaftstitel im Februar 2008. Das war wirklich eine Festwoche in Italien.

Wie verläuft die Phase vor einem Rennen wie z.B. der TDS in Oberhof?

Im Weltcup wie bei der TDS ist alles etwas größer aufgezogen als bei einem COC. Es gibt bestimmte Trainingszeiten auf den Wettkampfstrecken wo sich auch jeder dran halten muss. In der Woche vor dem eigentlichen Lauf wird noch ein Auftakttraining gemacht wo man seine Energiespeicher fast vollkommen aufbraucht. Ein Tag vor dem Rennen werden die Skier ausgetestet, um den möglichst besten Ski zu haben. Vor einem Saisonhöhepunkt wie einer Weltmeisterschaft wird nochmals langfristig ein Trainingslager eingeschoben um die Form aufzubauen oder sie zu Stabilisieren.

Haben Sie Vorbilder im Weltcupteam und warum?

Meine Vorbilder im Weltcup sind Jens Filbrich und Axel Teichmann. Ich kann jedes Training beobachten wie sie an sich arbeiten um noch besser zu werden. Trotz ihres Erfolges sind sie total auf dem Teppich geblieben und geben jüngeren Sportlern immer wieder Tipps. Das macht sie sehr sympathisch und zu meinen Vorbildern.

Gucken Sie sich auch von ihren Teamkollegen Feinheiten ab und lernen noch von ihnen?

Wenn ich Probleme mit Technikausführungen hab oder versuch gewisse Übungen zu verbessern, dann lass ich mir Ratschläge von meinen Teamkollegen geben oder schaue wie sie die Übungen bewältigen. Das hilft mir sehr.

Welchen Eindruck haben Sie von Live-Wintersport?

Ich finde die Seite von Live Wintersport sehr gut. Ich bin oft auf der Seite um mich über die neusten Ereignisse zu informieren. Außerdem kann man sich Athletenberichte und Interviews von verschiedenen Sportlern durchlesen. Der Live- Ticker ist prima, so hat man schnell alle Ereignisse und Ergebnisse und das TV Programm ist auch aufgelistet. Auf der Live Wintersport Seite ist alles rund um den Wintersport brand aktuell zu finden.

Live-Wintersport bedankt sich für das Interview und wünscht weiter viel Erfolg!

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Philipp Marschall
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