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Adler Mannheim schlagen sich durch zu viele Strafzeiten selbst!
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03.04.2009

Adler Mannheim schlagen sich durch zu viele Strafzeiten selbst!

Info: Eishockey DEL Deutsche Eishockey Liga (Play-offs 2009)
Autor: Christoph Walter
Bericht: Hannover Scorpions legen Grundstein zum Finaleinzug


Berlin, 03.04.2009 – Nachdem die Hannover Scorpions bereits gestern durch einen Heimsieg über die Düsseldorfer EG in der Halbfinalserie mit 2:1 in Führung gingen, zogen die Eisbären Berlin am heutigen Abend gegen die Gäste aus Mannheim durch einen 4:0 Sieg nach und führen nun gegen die Kurpfälzer ebenfalls mit 2:1 nach Siegen. Damit könnten die Scorpions am Sonntag im Düsseldorfer ISS-Dome und die Eisbären in der Mannheimer SAP-Arena mit einem Sieg den Finaleinzug perfekt machen.

Eisbären nach der Demontage vom Dienstag mit Wut im Bauch


Am Dienstag gewannen die Kurpfälzer mit sage und schreibe 6:1 und fügten dem Titelverteidiger damit nach elf Siegen am Stück die erste Niederlage zu.

Das wollten die Hauptstädter nicht aus sich sitzen lassen und wollten sich nun vor eigenem Publikum für die Niederlage revanchieren. Allerdings musste Eisbären-Headcoach Don Jackson auf den gesperrten Felski verzichten.

Aber auch den Mannheimern fehlte mit Peter Flache ein gesperrter Spieler. Flache bekam in dem hitzigen Duell am Dienstag in Mannheim zwölf Sekunden vor Schluss eine Spieldauerdisziplinarstrafe wegen eines Stockstichs verpasst. Die Szene sorgte für Diskussionen und gegenseitigen Vorwürfen nach der Schlusssirene.

Schiedsrichter Looker und Piechaczek standen schon vor dem Anpfiff im Fokus

Mit Spannung war auch die heutige Schiedsrichterleistung der beiden Referees Looker und Piechaczek erwartet worden. Würden sie weiterhin so konsequent pfeifen oder hatte das Gejammer der Eisbären über die harte Gangart der Adler Mitleid erregt?

Die Mannheimer kassierten bereits zu Beginn zu viele Strafzeiten

Als es dann los ging, waren die Adler Mannheim trotz des Kantersieges vom Dienstag unerklärlicherweise nervös, sodass sie gleich mit einem Icing begannen und Kapitän Rene Corbet bereits nach 22 Sekunden nach unnötigem Foul an Beaufait vom Eis musste. Nachdem die Adler die 2-Minuten-Unterzahl fast überstanden hatten, gelang den Eisbären mit dem ersten Torschuss des Abends durch Beaufait, der in einen Schlagschuss von Richie Regehr die Kelle rein hielt, der Führungstreffer. Das versteht man wohl unter Effizienz! Nach fünf Minuten dann die Riesenchance für den Ex-Mannheimer Nathan Robinson, als er im Slot frei zum Schuss kam und der Puck mit Karacho knapp am Gehäuse der Gäste vorbeisegelte.

Eisbären mit verbessertem Powerplay

Schon nach wenigen Minuten war hier deutlich zu erkennen, welches Team aus seinen bisherigen Fehlern gelernt hatte. Das Powerplay der Eisbären war im Vergleich zum Dienstag wieder viel strukturierter und somit auch gefährlicher, dagegen begingen die Adler die gleichen Fehler, wie beim 1.Spiel in Berlin, sie verursachten zu viele Fouls und mussten somit zu oft auf die Strafbank, wie auch in der 8.Minuten, als mit Dan McGillis und Ronny Arendt gleich zwei Spieler aus dem Adlerhorst auf der Kühlbox Platz nehmen mussten. Die Eisbären nutzten die doppelte Überzahl eiskalt aus und erhöhten durch Verteidiger Richie Regehr auf 2:0. Dagegen lief bei den Gästen aus der Kurpfalz die Scheibe nicht richtig durch die eigenen Reihen, und wenn sie mal zu Chancen kamen, dann bedingt durch Einzelaktionen. Da die Eisbären hinten nicht viel zu ließen und zu Beginn des Drittels ihr Chancen konsequent verwerteten, ging es mit 2:0 in die Drittelpause.

2.Drittel war von rüden Fouls geprägt

Wer dachte, die Adler Mannheim hätten aus dem miserablen Start im ersten Drittel gelernt, der irrte sich, da die Adler auch im Mitteldrittel nach nicht mal einer halben Minute die nächsten zwei Strafminuten in Person von Colin Forbes kassierten. Diesmal wurde aber durch tolles Powerplaykilling ein weiterer Gegentreffer verhindert. In der 27.Minute wäre Verteidiger Pascal Trepanier um ein Haar der Anschlusstreffer geglückt, doch Eisbär-Goalie Rob Zepp konnte den Distanzversuch noch abwehren.

Danach wurde in der O2-Arena für Aufsehen gesorgt, als zunächst der Berliner Robinson für einen Check gegen den Kopf zu Recht eine 2+10-Strafe kassierte und der Mannheimer Forbes nur eine Minute später Eisbär-Stürmer Florian Busch gegen die Bandenkante checkte. Zunächst entschieden sich die Herren Looker und Piechaczek ebenfalls für eine 2+10-Strafe, nachdem sie aber die zwei Platzwunden bei Florian Busch in Augenschein nahmen revidierten sie ihre Entscheidung und verwiesen Colin Forbes mit einer Matchstrafe. Vor dem rüden Foul an Busch, hinderte Adler-Verteidiger Preston Ryan frei aufs Tor zulaufenden Busch per Stockschlag am einnetzen, sodass er auch eine 2min-Strafe erhielt und es so zunächst mit 4 gegen 3 weiterging. Als die Strafe für die Berliner ablief und die Heimmannschaft somit in doppelter Überzahl agierte, war es erneut Richie Regehr, der zum 3:0 erhöhte. In der weiter andauernden Überzahl erspielten sich die Eisbären weitere Chancen und führten nur aufgrund eines straken Adler-Torhüters Fredy Braithwaite noch nicht höher.

Doch auch der gut aufgelegte Braithwaite konnte gegen nun übermächtige Eisbären nicht alle Chancen wettmachen. Als die Adler-Verteidigung den Stürmer Denis Pedersen frei stehen ließ, erhöhte dieser zum vorentscheidenden 4:0 für die Hauptstädter. Man fragt sich, ob die Kurpfälzer nur vor heimischem Publikum mit den eigenen lautstarken Fans im Rücken zum Tore schießen bereit sind. Des Weiteren machten sich die Adler-Akteure durch ständige Fouls und den darauffolgenden Strafzeiten das Leben selbst unnötig schwer, was die Eisbären dankend anzunehmen wussten.

Die Partie war schon vor dem Schlussdrittel zu Gunsten der Eisbären entschieden

Eines war schon vor Beginn des Schlussdrittels klar, wenn Headcoach Teal Fowler in der Kabine nicht die richtigen Worte finden sollte und die Spieler sich nicht nochmal selbst aufraffen sollten, dann würde den Mannheimern auch im 2.Spiel in Berlin kein Treffer gelingen. Und in der 45.Minute gab es dann seit langem mal wieder so etwas wie ein Lebenszeichen von den Mannheimern, als der deutsche Nationalstürmer Michal Hackert aus vollem Schwung abzieht und Berlins Torhüter Rob Zepp nach dem Schuss auch noch den Abpraller von Colin Beardsmore im Liegen mit einem starken Save pariert. Und im Anschluss konnte sich der zum „Best Player of the Season“ gekürte Adler-Goalie Braithwaite auf der Gegenseite bei einer Doppelchance von Florian Busch auszeichnen. In den letzten 10 Minuten des Spiels waren die Adler dann über weite Strecken in Unterzahl, da sich die Spieler wegen übertriebener Härte reihenweise auf die Kühlbox verwiesen wurden. Daneben erhielten Jaspers und Martinec durch nun etwas kleinliche Referees wegen Meckerns 10-Minuten-Strafen. Es scheint so, als ob die Schiedsrichter sich von den Kommentaren der Berliner nach deren 1:6 Klatsche in Mannheim doch ein wenig beeinflussen ließen.

Eisbären können am Sonntag mit einem weiteren Sieg den Finaleinzug unter Dach und Fach bringen

Das Spiel endete dann mit einem verdienten 4:0 Sieg der Eisbären vor heimischer Kulisse. Damit steht es zwischen dem amtierenden Meister aus der Hauptstadt und dem Meister von 2007 in der Halbfinalserie 2:1 nach Siegen für das vom US-Milliardär Anschutz finanzierte Eisbären-Team. Allerdings wähnten sich die Felski und Co. auch schon nach dem ersten 4:0 Sieg im Finale und landeten dann in Mannheim jäh am Boden der Tatsachen. Am Sonntag geht es dann um 14.30 Uhr im Bösfeld-Ufo für die Eisbären um den Finaleinzug und für die Adler um die Chance, sich im Rennen zu halten.



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