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DEG Metro Stars siegen in Hannover und ziehen ins Finale ein!
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07.04.2009

DEG Metro Stars siegen in Hannover und ziehen ins Finale ein!

Info: Eishockey DEL Deutsche Eishockey Liga (Play-offs 2009)
Autor: Christoph Walter
Bericht: Galgenfrist für Florian Busch?


Hannover, 07.04.2009 – Bei einer mäßigen Kulisse von 5800 Zuschauern gelang es den Gästen aus Düsseldorf den ersten Auswärtssieg der Serie zu landen, sodass die Halbfinalserie mit 3:2 nach Siegen gewonnen wurde. Die Hannover Scorpions ließen heute die Durchschlagskraft vermissen, sodass sie sich mit 1:3 geschlagen geben mussten und damit das Finale nur als Zuschauer betrachten können. Auf die DEG Metro Stars warten im Finale die Eisbären Berlin, die bereits am Sonntag gegen die Adler Mannheim durch den dritten Sieg im vierten Spiel den Finaleinzug unter Dach und Fach brachten.

Rückblick: Serie wurde durch Heimsiege geprägt


Heute stand nach zuvor je zwei Siegen für die DEG Metro Stars und die Hannover Scorpions, das entscheidende fünfte Spiel um den Finaleinzug an. Vor dem Spiel, in welchem der Gegner des bereits feststehenden Finalisten, Eisbären Berlin, ermittelt werden sollte, lagen die Vorteile auf Seiten der Hannoveraner, da heute in der heimischen TUI-Arena gespielt wurde und zuvor alle vier Spiele der Serie von der Heimmannschaft gewonnen wurden. Des Weiteren fielen die Siege der DEG um einiges knapper aus, als die Siege der Scorpions. Allerdings zählte heute nur ein Sieg, und sei dieser noch so knapp.

Furioser Start der Hannover Scorpions, während die DEG noch schläft!

Es dauert nur acht Sekunden, bis die Scorpions den Puck zur 1:0 Führung im Kasten der DEG unterbrachten. Viel schneller kann man wohl kaum ein Treffer erzielen. Und die Gäste aus Düsseldorf wurden hierbei kalt erwischt, denn nach nur zwei Pässen, schloss Dzieduszycki die erste Kombination erfolgreich ab. Doch der frühe Rückstand war für die Metro Stars der Weckruf, sodass sie schon nach 40 Sekunden das erste Überzahlspiel erzwangen und durch Courchaine fast zum Ausgleichstreffer gekommen wären. Die Gästefans setzten bereits zum Jubel an, doch der Puck strich haarscharf am Pfosten des Hannoveraner Gehäuses vorbei. Damit reichte es für die beste Powerplay-Mannschaft der Playoffs noch nicht zum Ausgleichstreffer. Aber von der vierten bis zur sechsten Minute konnte man erkennen, dass die DEG das beste Überzahlspiel der Playoffs hat, da die Scorpions in ihrer ersten Überzahl keine einzige Chance herausspielen konnten. Allerdings muss man auch erwähnen, dass die Metro Stars richtig gutes Penaltykilling zeigten.

Die Mannschaften schalteten nach dem hohen Anfangstempo einen Gang zurück

Nach den beiden temporeichen Anfangsminuten konnten sich beide Teams zunächst keine wirklich zwingenden Chancen erarbeiten, erst als DEG-Stürmer Reimer frei vor Scorpions-Goalie Dimitri Pätzold auftauchte, kam wieder etwas Fahrt in die Partie. Pätzold konnte den Schuss von Reimer gerade noch am Pfosten vorbeilenken. Die Gastgeber fanden kein probates Mittel gegen die nach anfänglichem Tiefschlaf nun gut gestaffelte DEG-Defensive, sodass sie es vermehrt aus der Distanz probierten. Nach 18 Minuten gelang den Düsseldorfer schließlich der verdiente Ausgleichstreffer durch Adam Courchaine, nachdem der Spieler des Monats März Brandon Reid durch klasse Forechecking den Scorpions Verteidiger den Puck abluchste. Kurz vor Ende des ersten Drittels hätten sich die Gastgeber beinahe noch den Rückstand eingefangen. Bedingt durch einen chaotischen Spielerwechsel, hatte Reimer freie Bahn, scheiterte allerdings erneut am gut aufgelegten Hannoveraner Torhüter Dimitri Pätzold. Somit ging es mit einem 1:1 Unentschieden in die Drittelpause.

Tor oder Nichttor? Schiedsrichter ziehen Videobeweis heran

Zu Beginn des zweiten Drittels gingen die Scorpions nun wieder etwas aggressiver zu Werke und wären fast schon kurz nach Anpfiff wieder zum Führungstreffer gekommen. Sogar der Videobeweis musste herhalten, ob Klaus Kathans Schuss von der blauen Linie nun hinter der Torlinie war oder nicht. Nach genauem Studieren der Aufnahmen kamen die Schiedsrichter zu dem Entschluss, dass der Puck von der Querlatte zurück ins Spielfeld prallte und es somit weiterhin beim 1:1 blieb. In der Folgezeit waren beide Teams hochkonzentriert und keiner wollte die Defensive zu weit öffnen, sodass auch zwingende Torchancen Mangelware blieben. In der 33.Minute hätten die Scorpions fast wieder in ihrem beliebten Mitteldrittel zugeschlagen, als die DEG-Verteidiger auf einen Schuss von Klaus Kathan spekulierten und Tore Vikingstad am rechten Pfosten ungedeckt ließen, doch dem Stürmer der Niedersachsen gelang es nicht den schönen Pass von Kathan im leeren Tor unterzubringen. Man konnte fast den Eindruck gewinnen Vikingstad sehne die Sommerpause herbei. Im Ernst: Viel größer kann eine Chance praktisch nicht mehr sein. Danach wieder das gleiche Spiel, beide Teams belauerten sich permanent und scheuten das letzte Risiko, da sich keiner den Rückstand einfangen wollte. Damit endete das an Torchancen arme 2.Drittel 0:0.

Metro Stars sind den Scorpions im letzten Drittel spielerisch überlegen

Die DEG startete mit einem Überzahlspiel ins letzte Drittel, da der Hannoveraner Eric Schneider kurz vor Drittelpause wegen Behinderung noch eine 2min-Strafe kassierte. Doch auch in diesem Powerplay konnte man nicht erkennen, dass die DEG das beste Überzahlspiel besitzt. Wie auch im zweiten Drittel hatten die Düsseldorfer im Schlussabschnitt ein leichtes Chancenplus, scheiterten allerdings häufig in Person von Stürmer Reimer am deutschen Nationaltorhüter Dimitri Pätzold. Nachdem Ramsay und Vikingstad wegen gegenseitiger Behinderung auf die Strafbank mussten, gelang der DEG in der 49.Minute der Führungstreffer zum 2:1. Dies war für die Scorpions ein ebenso ärgerliches wie vermeidbares Gegentor, da der Puck im Aufbau leichtfertig verschenkt wurde und DEG-Stürmer dieses Geschenk dankend annahm. Indem er vor den Slot fuhr und den Puck gegen die Laufrichtung von Pätzold unter die Latte platzierte. Und es schien, als ob die Scorpions hier nicht mehr zurückkommen würden, da die Schützlinge von Hans Zach gegen die DEG-Verteidigung einfach kein Durchkommen fanden. Obwohl noch mehr wie zehn Minuten zu spielen waren, konnte man bei den Niedersachsen kein Aufbäumen erkennen. Doch zwei Minuten vor Spielschluss konnte sich Hannovers Stürmer Eric Schneider gegen die Verteidigung vom Rhein durchsetzen und brachte den Puck vor das Tor. Da DEG-Goalie Jamie Storr auf der Hut war, konnte er sich gerade noch auf die Scheibe legen. Als Trainer Hans Zach dann seinen Torhüter vom Eis beorderte, um einen sechsten Feldspieler auf das Eis zu schicken, war es erneut Eric Schneider mit der Chance zum Ausgleich. Aber sein Schuss schrammte um Zentimeter am Pfosten des DEG-Gehäuses vorbei. Wenige Sekunden vor Schluss konnte sich die DEG aus der Defensive befreien und Kreutzer bediente Sturmkollege Brandon Reid, der dann per Empty-Net-Goal zum 3:1 Endstand einschoss.

Finaleinzug der DEG! Champions-League-Teilnahme der Hannover Scorpions?

Damit stehen die DEG Metro Stars im Finale, wo sie bereits am Donnerstag auf den Titelverteidiger treffen. Wenn die Serie der Düsseldorfer anhält, können wir uns auf ein spannendes und packendes Endspiel um die Deutsche Meisterschaft freuen, denn sowohl im Viertelfinale, als auch im Halbfinale ging das Duell mit Beteiligung der Metro Stars über die volle Distanz. Für die Scorpions, die heute mit dem Heimvorteil alle Trümpfe in der Hand hielten, ist die bislang erfolgreichste Saison mit der heutigen Niederlage zu Ende. Allerdings werden die Niedersachsen sich nur wenig damit trösten können, wenn man beachtet, dass der große Triumph sowohl im Pokal als auch in der Meisterschaft so knapp verfehlt wurde. Die Saison könnte aber noch einen glücklichen Ausgang nehmen, denn sollten die Eisbären ihren Titel vom letzten Jahr verteidigen können, wäre Hannover als Hauptrunden-Zweiter für die Champions Hockey League qualifiziert.



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