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DEL 39.Spieltag: Eisbären verlieren zum dritten Mal in Folge - Adler in der Krise
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11.01.2010

DEL 39.Spieltag: Eisbären verlieren zum dritten Mal in Folge - Adler in der Krise

Info: Eishockey DEL Deutsche Eishockey Liga (Januar 2010)
Autor: Christoph Walter
Bericht: Eishockey Spengler Cup Davos


DEL, den 10.01.2009 - Nach ihrer starken Siegesserie fallen die Eisbären Berlin in ein Tief. Zu Hause gab es gegen die Hannover Scorpions von Coach Hans Zach eine 3:4 Niederlage. Die DEG Metro Stars, die bei den Adler Mannheim in der Verlängerung 5:4 siegten, sind bis auf zehn Punkte an den Spitzenreiter heran. Im Kellerduell drehten die Kassel Huskies das Spiel und verwiesen die Hamburg Freezers auf den letzten Tabellenplatz.

Eisbären Berlin verlieren nach Siegesserie dritte Partie in Folge
Nachdem der Branchen-Primus am Dienstag unerwartet in Augsburg mit 5:2 den Kürzeren zog und auch am Freitag in Nürnberg ebenfalls mit 5:2 unterlag und somit das erste Mal in der Saison zwei Partien hintereinander verloren geben musste, setzte es am gestrigen Sonntag vor 14.200 Zuschauer in der heimischen O2-Arena auch gegen die Hannover Scorpions eine 3:4 Niederlage. Dabei sah es zunächst nach einem Schützenfest für die Gäste aus der niedersächsischen Hauptstadt aus. Obwohl das erste Drittel Höhepunkt- und chancenarm war, gingen die Hannoveraner mit 2:0 in Führung, da sie mit ihren wenigen Chancen in Person von Klaus Kathan und Wolf effektiv umgingen und zudem Neu-Nationalkeeper Rob Zepp im Tor der Eisbären nicht den besten Tag erwischte. Im Mitteldrittel bauten der von Bundestrainer Uwe Krupp im Hinblick auf Olympia nicht berücksichtigte Verteidiger Andre Reiss und Tore Vikingstad, der für sein Heimatland Norwegen für Olympia nominiert wurde, die Führung auf 4:0 aus und ließen die Hoffnung auf einen Kantersieg wachsen. Doch Eisbären-Coach Hartmut Nickel reagierte auf die Torflut und brachte Markus Keller für Rob Zepp und leitete damit die Wende ein. Innerhalb kürzester Zeit konnten Kapitän Steve Walker und Alex Weiß noch im Mitteldrittel auf 4:2 verkürzen und mit Unterstützung der Zuschauer übernahmen die Eisbären mehr und mehr das Spielgeschehen, sodass nun auch wieder ein Sieg möglich schien, doch zu viele Strafen für den deutschen Meister sorgten immer wieder für einen Bruch im Spiel, sodass Buschs Short-handed Goal in der 50.Minute nur noch Ergebniskorrektur war. Trotz der dritten Niederlage in Folge führt Berlin die Tabelle mit 10 Punkten Vorsprung vor den DEG Metro Stars an.

Kassel Huskies dreht Rückstand und siegt in der Overtime gegen Hamburg Freezers
Im Kellerduell in der Kasseler Eissporthalle war von Beginn an Zug im Spiel, da beide Mannschaften mit offensiver Taktik den Sieg einleiten wollten und somit die Rote Laterne verhindern wollten. Im ersten Drittel fanden allerdings beide Offensivreihen ihren Meister im gegnerischen Goalie. In den nächsten 20 Minuten konnte die Mehrheit der Fans zunächst den Führungstreffer der Heimmannschaft bejubeln, als Ryan Kraft eine gelungene Kombination erfolgreich abschloss. Danach kam es wie so oft, die Huskies agierten zu unbekümmert und kassierten durch einen Schlagschuss von Karalahti folgerichtig den Ausgleich. Jason King und Kimmo Kuhta erhöhten für die Gäste noch auf 3:1 und Kassel scheiterte immer wieder am Freezers-Goalie, Bobby Göpfert, der im der Dezember aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Stammtorhüter Jean-Marc-Pelletier vom EC Red Bull Salzburg verpflichtet wurde. Die spielerische Überlegenheit der Huskies wurde dann im Schlussdrittel mehr als deutlich und das große Chancenplus konnte durch einen Doppelpack von Josh Soares auch zum Ausgleich genutzt werden. Nur Göpfert war es zu verdanken, dass die Freezers sich überhaupt noch in die Verlängerung retten konnten. Hier dauerte es dann keine zwei Minuten, bis die Entscheidung gefallen war. Thomas Holzmann vollendete zum verdienten Sieg der Huskies. Damit konnten sich die Huskies dem Sturz auf den letzten Tabellenplatz erwehren, sodass weiterhin die Hamburger die Rote Laterne inne haben.

Grizzly Adams auf dem Weg zur direkten Playoff-Qualifikation
Im Duell am Seilersee zwischen den Iserlohn Roosters und den Grizzly Adams aus Wolfsburg ging es um wertvolle Punkte bezüglich der Playoff-Qualifikation, sodass beide Teams von Beginn an ein Feuerwerk abbrannten und allein in den ersten elf Minuten fünf Tore fielen, was aber auch an Schiedsrichter Schütz lag, der gleich mehrfach Spieler auf die Strafbank schickte. So konnten die Gäste durch Ken Magowan (6.) und Sebastian Furchner (9.) jeweils in Überzahl die Führung markieren, wohingegen Daniel Sparre (7.) und Ryan Ready (10.) ebenfalls im Powerplay ausgleichen konnten. Doch nur zwanzig Sekunden nach dem 2:2 der Roosters konnte Kai Hospelt die Gäste wieder mit 2:3 in Front bringen. Auch im weiteren Spielverlauf ging es eng zu, so konnte Mark Ardelan anfangs des Mitteldrittels wieder egalisieren, ehe Andreas Morczinietz nur drei Minuten später wieder für die Führung der Wolfsburger sorgte. Im Schlussdrittel agierten die Grizzlies zu nachlässig und in der Verteidigung zu passiv, sodass Mads Christensen noch für Iserlohn den 4:4 Ausgleich besorgen konnte, sodass es in die Verlängerung ging. Hier hatten nach 43 Sekunden die beiden Topstürmer der Roosters, Hock und Wolf die erste Chance, Wolfsburgs Torhüter Reimer aber stoppte den Puck auf der Linie. Eine knappe Minute später war die Partie entschieden. Die Roosters vergaßen Hospelt vor Danny aus den Birken, der dem Iserlohner Goalie mit einem Rückhandschlenzer keine Chance ließ. Mit dem doppelten Punktgewinn konnten die Grizzly Adams Platz vier behaupten, und haben nun drei Punkte Vorsprung auf Platz sieben. Die Roosters konnten sich trotz der Niederlage nach Verlängerung sich von Rang elf auf Rang zehn verbessern und befinden sich nun auf einem Platz, der zur Teilnahme bei den Pre-Play-Offs berechtigt.

Frankfurt Lions ziehen im direkten Duell um Play-Off-Qualifikation gegen Ingolstadt den Kürzeren
Nach zwei Siegen im neuen Jahr kassierten die Lions vor heimischem Publikum die erste Niederlage im neuen Jahr. Der DEL-Top-Torschütze Thomas Greilinger war wieder hellwach und nutzte bereits nach 27 Sekunden eine Unaufmerksamkeit der Frankfurt Abwehr um zum 0:1 einzuschießen. Bis zur Pausensirene kam es für die einheimischen Fans am Ratsweg noch dicker, Walsh und nochmal Greilinger erhöhten für das bayrische Team auf 0:3. Wer dachte, nach der Pause würden sich die Lions aufbäumen, sah sich wenig später eines besseren belehrt, als Kavanagh in Unterzahl nach einem Fehlpass der Lions einen Konter zum 0:4 abschloss, woraufhin sich Trainer Rick Chernomaz gezwungen sah, seinen Goalie Ian Gordon vom Eis zu nehmen und Thomas Ower eine Chance zu geben. Doch zunächst schien auch diese Maßnahme zu verpuffen, da Ben Clymer in der 25.Minute per Schlagschuss von der blauen Linie auf 0:5 erhöhte, womit nun alles nach einem Schützenfest aussah. Doch die Lions zeigten Moral und übten nun mehr Druck auf das Gehäuse der Ingolstädter aus. Das Unterzahl-Tor von Christoph Gawlik in der 34. Spielminute sah zunächst nur nach Ergebniskosmetik aus, doch nun musste Dimitri Pätzold im Tor des ERC ein ums andere Mal sein ganzes Können aufbieten, um die Lions-Angriffe abzuwehren. Auch im Schlussabschnitt zeigten die Lions mehr Biss und starteten nun endgültig die Aufholjagd. Nach toller Vorarbeit von Lasse Kopitz traf Simon Danner (47), zum 2:5, Jeff Ulmer (51.) verkürzte schließlich auf 3:5. Und weiter kannten die Lions nur eine Richtung und wurden fast für die couragierte Aufholjagd belohnt: Thomas Ower hatte das Tor zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen und Jamie Wright nutzte die Überzahl mit einen gezielten Schuss aus – 4:5. Doch mit der Schlusssirene landete der Puck durch Ficenec zum sechsten Mal im Tor der Lions, sodass alles Anrennen nichts genutzt hatte. Die Lions rutschten damit auf Rang fünf ab, wohingegen der ERC Ingolstadt Rang drei untermauerte.

Adler Mannheim mit achter Niederlage in den letzten neun DEL-Spielen
Vor über 10.000 Zuschauern in der Mannheimer SAP Arena entwickelte sich ein Spiel, in dem es zunächst ruhig und abwartend begann, aber die Führung mit schöner Regelmäßigkeit zwischen Düsseldorf und Mannheim wechselte. Den besseren Start erwischten die Metro Stars, die durch Mark Murphy in der 13.Minute in Führung gingen. Im Mitteldrittel konnte augerechnet der lustlos wirkende Stürmer Ahren Spylo für die Kurpfälzer den Ausgleich markieren und nur drei Minuten später war das Bösfeld-UFO wieder Feuer und Flamme, als Justin Papineau gegen den Zweitplazierten der 2:1 Führungstreffer gelang. Doch wie so oft, kamen die Adler wieder zu passiv aus der Pause und kassieren nur 22 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels durch Daniel Kreutzer den 2:2 Ausgleichstreffer. Es kam jedoch noch härter, in der 52.Minute schoss Shane Joseph die 3:2 Führung für die Gäste, als sich Goalie Lukas Lang und Verteidiger Felix Petermann beim Abwehrversuch gegenseitig behinderten. Aber auch diesmal fanden die Kurpfälzer eine Antwort. Marcus Kink (35.) und Justin Papineau (38.) trafen zum 4:3 für die Gastgeber, aber das war nicht von Dauer. Nur 17 Sekunden später hatte Adam Courchaine egalisiert und die Partie ging in die Verlängerung. Diese beendete dann Brandon Reid (64.) zu Gunsten der Metro Stars, die somit zwei Punkte mit in den Bus nach Hause nehmen und somit weiter auf Playoff-Kurs bleiben. Für die Adler Mannheim, die mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet waren, wird es dagegen immer enger. Sie versauern weiter auf Rang neun und haben nun sieben Punkte Rückstand auf Platz sechs, welcher zur direkten PlayOff-Qualifikation berechtigt. Nach der achten Niederlage in den letzten neun Spielen deutet trotz des starken und hoffnungsvollen Auftritts beim prestigeträchtigen Spengler-Cup in Davos alles auf eine Entlassung des vor der Saison verpflichteten Trainers Doug Mason hin. Letzte Saison scheiterte er bereits bei den Kölner Haien, als er sieben Spiele in Folge sieglos blieb.



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