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Zwei plus zwei gleich eins: Mao Asada ist erneut Eiskunstlauf-Weltmeisterin
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27.03.2010

Zwei plus zwei gleich eins: Mao Asada ist erneut Eiskunstlauf-Weltmeisterin

Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)
EVENT | Ergebnis | Liveticker

Turin, 27.03.10 - Mit der Entscheidung im Wettbewerb der Damen ist die Eiskunstlauf-WM – und damit die gesamte Saison 2009/2010 – zu Ende gegangen. Dabei holte sich die 19-jährige Japanerin Mao Asada ihren zweiten Weltmeistertitel nach 2008 – und das obwohl sie sowohl im Kurzprogramm wie auch in der Kür nur die zweitbeste Bewertung bekam. Die nach dem ersten Wettkampfteil führende US-Amerikanerin Mirai Nagasu stürzte mit einer miserablen Leistung auf Rang sieben ab, während Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Yu-Na Kim aus Südkorea sich mit der gelungensten Kür des Nachmittags noch von sieben auf zwei verbesserte. Die Finnin Laura Lepistö verteidigte die Bronze-Position, obwohl auch sie im langen Programm Schwächen offenbarte.

Asada hält sich schadlos für olympische Niederlage. Yu-Na Kim aber keineswegs entzaubert
Bei den Olympischen Spielen hatte sie sich noch mit Silber hinter der alles überstrahlenden Yu-Na Kim zufriedengeben müssen, aber bei der WM konnte Mao Asada sich revanchieren. Nach dem Kurzprogramm auf zwei eingestuft ging die mehrfache und amtierende japanische Meisterin zum vollen Angriff über, zeigte zu Klängen von Sergei Rachmaninov ihr ureigenes Highlight, den Dreifach-Axel, gleich zwei Mal – in kombinierter Form musste er allerdings wegen verfrühter Landung abgestuft werden. Doch vier weitere saubere dreifache Sprünge und mit dem höchsten Level ausgezeichnete Pirouetten sollten der 19-Jährigen am Ende reichen, um den zweiten WM-Titel im Abstand von zwei Jahren perfekt zu machen. Es war schon das zweite Gold für Japan in Turin, nachdem Daisuke Takahashi am Donnerstag den Männer-Wettbewerb für sich entscheiden konnte.

Dabei lief die südkoreanische Olympasiegerin ihrer Dauer-Konkurrentin Asada in der Kür einmal mehr den Rang ab, sodass Letztere von Glück reden konnte, dass Kim sich mit einer indiskutablen Leistung im Kurzprogramm bereits selber nahezu aller Chancen auf eine Wiederholung ihres Vorjahressiegs beraubt hatte. Doch die Überfliegerin der vergangenen beiden Saisons holte noch das Maximum aus ihrer Situation heraus, zeigte sich zu Gershwins „Konzert in F“ wieder in Top-Form und ließ Asada in den Programmkomponenten deutlich hinter sich. Auch ein gestürzter Salchow und ein aufgerissener Axel konnten nicht verhindern, dass die ebenfalls erst 19-jährige Grand-Prix-Finalsiegerin sich in der reinen Kür-Wertung mit einem Punkt Vorsprung an die Spitze setzte. Doch alles in allem ließ der Vorsprung der Japanerin auf Kim mit 197.58 zu 190.79 Punkten nichts zu wünschen übrig.

Viel Bewegung auf den Plätzen nach der Kür, doch Lepistö bleibt Bronze. Hecken holt Rang 12
Auch einige andere Damen konnten mit ihren Kürdarbietungen noch für positive oder negative Überraschungen sorgen. So schaffte die Weltmeisterin von 2007, Asadas Landsfrau Miki Ando, den Kraftakt, sich noch von Position elf auf vier zu verbessern, und zwar indem sie die drittbeste Kür des Nachmittags zeigte. Gleichwohl behielt Laura Lepistö mit nicht einmal einem Punkt (178.62 zu 177.82) die Oberhand in der Endabrechnung und sicherte Finnland somit die erste WM-Medaille in einem Einzelläufer-Wettbewerb. Die ehemalige Europameisterin patzte in ihrem Programm zu „Adios Nonino” und “Fuga y Misterio“ gleich bei zwei Sprüngen und brachte es so nur zur siebtbesten Kür.

Ganz anders erging es wiederum der kanadischen Vizemeisterin Cynthia Phaneuf, die sich mit einer sauberen Darbietung von Rang acht um drei Plätze verbessern konnte, sodass Europameisterin und Lokalmatadorin Carolina Kostner auch sie noch ziehen lassen musste und sich am Ende auf Rang sechs wiederfand. Das übelste Los aber erwischte die erst 16-jährige Mirai Nagasu, die aus dem Kurzprogramm als Führende hervorgegangen war, schlussendlich diese Leistung aber nicht annähernd bestätigen konnte. Zahlreiche Fehler bei den Sprüngen bedeuteten lediglich Platz 11 in der Kür- und Platz 7 in der Gesamtwertung. Nichts zu mäkeln gab es allerdings am Abschneiden der deutschen Meisterin Sarah Hecken, die den Wettbewerb als Zwölfte von immerhin ursprünglich 53 Starterinnen im vorderen Feld beendet.

-> Zum Resultat Kurzprogramm Damen
-> Zum Resultat Kür Damen

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