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Saisonrückblick: Ski Nordisch (Teil 1)
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11.04.2010

Saisonrückblick: Ski Nordisch (Teil 1)

Info: Weitere Saisonrückblicke | Skisprung-Resultate | Skisprung-Berichte
Autor: Johann Reinhardt


Am heutigen Sonntag mit Teil eins und mit Teil zwei am Montag wollen wir für euch noch einmal auf spannende Wettkämpfe im Bereich Ski Nordisch zurück blicken. Den Anfang machen die Skispringer, morgen werden noch die Langläufer und Kombinierer folgen. Der Skisprung-Weltcup 2009/2010 begann am 27. November 2009 mit dem Springen in Kuusamo, beendet wurde er mit dem Skifliegen am 21. März 2010 in Planica mit den Skiflug-Weltmeisterschaften. Für alle waren natürlich die Olympischen Spiele das Highlight. Dort gewann beide Springen Simon Ammann. Er war es auch, der am Ende den Sieg im Gesamtweltcup in souveräner Manier einfuhr. Während die deutschen Springer eher schwach waren, durfte sich der Österreicher Andreas Kofler wenigstens über den Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee freuen.


Saisonrückblick Ski Nordisch: Teil 1 (11.04.) | Teil 2 (12.04.)



Skispringen

Durch neue Regeln Gesprächsbedarf
In dieser Weltcupsaison ging es für die Athleten wieder einmal rund um die Erde. So wurden 25 Einzel- und drei Teamwettbewerbe an 16 verschiedenen Orten in Asien sowie Europa durchgeführt. Bereits vor der Saison gab es allerdings gehörig Diskussionsstoff. Es trat eine bedeutende Regeländerung, allerdings nur für ausgewählte Springen, in Kraft. So konnte man die Anlauflänge, welche bisher immer gleich war, nun von Springer zu Springer verändern. Um trotzdem noch die sportlichen Leistungen vergleichen zu können, wurde für jede Schanze der f-Wert berechnet. Er gibt an, wie sich ein Meter Unterschied bei der Anlauflänge auf eine erzielte Weite auswirkt. Aus dem f-Wert und dem Abstand der Startluken zueinander ergibt sich der Gate Faktor. Entsprechend dem Gate Faktor sowie des Windeinflusses bekommen die Athleten mit unterschiedlichen Anläufen Punkte abgezogen oder gutgeschrieben. Erfolgt keine Veränderung des Anlaufes, können auch Punkte abgezogen oder gutgeschrieben werden, da beim ersten Springer ein Basiswert für den Wind genommen wird. An diesem haben sich die anderen zu orientieren. Erst wurde geplant, die Änderungen bei allen Weltcupspringen einzusetzen. Letztendlich wurden sie allerdings nur bei der Team-Tour sowie beim Nordic Tournament angewandt.

Ammann dominiert Saison – Kofler bei Tournee vorne

Für Simon Ammann hätte die Saison nicht besser laufen können. Schon beim dritten Einzelspringen in Lillehammer (Norwegen) feierte er seinen ersten Einzelsieg und ließ noch acht weitere folgen. Neben dem Gesamtweltcupsieg wirkte der Titel bei der Skiflug-Weltmeisterschaft fast ein wenig unbedeutend. Für Ammann bleibt in seiner bisher so erfolgreichen Karriere noch ein Ziel offen. Dies ist der Gewinn der Vierschanzentournee. Dort war nämlich zur Abwechslung mit Andreas Kofler ein Österreicher vorne. Er siegte gleich beim ersten Springen in Oberstdorf und feierte somit seinen erst zweiten Weltcupsieg überhaupt. Im Anschluss landete Gregor Schlierenzauer (am Ende der Saison Zweiter im Gesamtweltcup) noch zwei Erfolge, bevor beim letzten Springen Thomas Morgenstern Rang eins belegte. Beide waren allerdings zu unkonstant und belegten in der Tournee-Wertung die Positionen vier sowie sechs. Zweiter wurde Janne Ahonen gefolgt von Wolfgang Loitzl. In Einzelspringen konnten die Finnen und auch die Deutschen am Ende der Saison keinen Weltcupsieg verbuchen. Im deutschen Lager hatte man zu oft mit Formschwankungen zu kämpfen. Zwar sprangen Andreas Wank, Pascal Bodmer sowie Michael Neumayer auf das Podium und man gewann einen Teamwettbewerb, doch am Ende sollte für Werner Schuster der Schatten überwiegen. Gleiches gilt für die Finnen. Ahonen sprang auf Rang zwei bei der Tournee, aber insgesamt blieb er hinter seinen Erwartungen zurück. Er und Harri Olli waren die einzigen Podestspringer, doch mehr als dieses war 09/10 einfach nicht drin, selbst bei einem Teamwettbewerb. Erste Veränderungen gibt es bereits, da Pekka Niemelä neuer Cheftrainer wird und somit die Nachfolge des zurückgetretenen Janne Väätäinen antritt. Im deutschen Lager wird hingegen weiter an Schuster fest gehalten, man wird sehen wohin die Wege beider Länder in Zukunft führen. Die Norweger feierten zwei Siege, wiesen aber für ein gutes Gesamtergebnis auch noch zu viele Schwächen auf.

Ammann auch bei Olympia vorne
Simon Ammann war es erwartungsgemäß auch, der beide Goldmedaillen bei den Einzelwettbewerben holte. Das erste Springen in Whistler war zugleich auch die erste Entscheidung der Olympischen Winterspiele 2010. Auf der Normalschanze als auch der Großschanze waren es Adam Malysz und Gregor Schlierenzauer, die sich auf den Plätzen zwei und drei einordneten. Besonders für den Polen war es eine Genugtuung. Nachdem er 2007 seinen letzten Sieg einfuhr und zwei schwächere Jahre hatte, kehrte er nun in die absolute Weltspitze zurück. Bitter endete vor allem das zweite Springen für Andreas Kofler. Er schrammte um nur einen Punkt an einer Medaille vorbei. Im Teamspringen verteidigte der Titelverteidiger und amtierende Weltmeister Österreich die Goldmedaille vor Deutschland, die somit wenigstens noch einmal ihre Kritiker überzeugten und für positive Schlagzeigen sorgten. Bronze ging an Norwegen.

Iraschko Gesamtsiegerin bei den Damen

Im Damenbereich, wo leider noch keine Olympischen Spiele statt fanden, gewann die Österreicherin Daniela Iraschko die Gesamtwertung. Sie hatte am Ende 1644 Punkte auf ihrem Konto und verwies Ulrike Gräßler (GER) sowie Anette Sagen auf die Plätze. Von 18 ausgetragenen Wettbewerben gewann Iraschko 13. Weitere drei gewann Gräßler und je einen ihre Landsfrau Carina Vogt sowie Sagen. Auch den ersten Platz bei der FIS-Ladies-Winter-Tournee 2010 mit drei Springen in Baiersbronn sowie Schonach holte sich Iraschko. Insgesamt fanden die Springen in sieben verschiedenen Ländern statt. Den Auftakt machte man in Rovaniemi, das Ende in Zakopane.

-> Alle Skisprung-Resultate
-> Olympische Spiele in Vancouver

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