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Auftakt zur Grand Prix-Serie im Eiskunstlauf: Goldmedaillen für China, die USA, Italien und Japan bei der NHK Trophy
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25.10.2010

Auftakt zur Grand Prix-Serie im Eiskunstlauf: Goldmedaillen für China, die USA, Italien und Japan bei der NHK Trophy

Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)
EVENT

Nagoya, 25.10.2010 - Mit der NHK Trophy im japanischen Nagoya begann am vergangenen Wochenende die Grand Prix-Serie, die wichtigste Wettbewerbsserie im Eiskunstlauf, die aus sechs Einzelwettkämpfen besteht. Bei den Eistänzern und den Paaren gelang Meryl Davis/Charlie White sowie Qing Pang und Jian Tong jeweils die Titelverteidigung. Bei den Damen ging die Goldmedaille an Europameisterin Carolina Kostner und bei den Herren bescherte Daisuke Takahashi dem Eiskunstlauf-verrückten japanischen Publikum einen Heimsieg. Die Paarläufer Maylin Hausch und Daniel Wende, die einzigen deutschsprachigen Teilnehmer, verbuchten einen enttäuschenden siebten Platz.

Am ersten Tag stand zunächst der Kurztanz auf dem Programm, der im Rahmen eines Grand-Prix-Eistanzwettbewerbs nach Abschaffung des Pflichttanzes zum ersten Mal absolviert werden musste. Dabei setzten sich die NHK-Vorjahressieger Meryl Davis und Charlie White klar an die Spitze, vor den Kanadiern Kaitlyn Weaver/Andrew Poje und den amtierenden Juniorenweltmeistern Elena Ilinyk/ Nikita Katsalapov aus Russland. Die US-amerikanischen Meister und Olympiazweiten bestachen vor allem durch ihre Twizzle-Sequenzen und ihren Ausdruck. Am selben Tag wurden außerdem noch die Kurzprogramme der Paare und der Damen ausgetragen. Bei erstgenanntem Wettkampfteil konnten die zweifachen Weltmeister Qing Pang und Jian Tong ihrem Favoritenstatus gerecht werden und Kurs auf die Titelverteidigung nehmen. Mit einer fehlerfreien Darbietung ließen die Chinesen die Nebelhorn-Trophy-Gewinner Vera Bazarova/Yuri Larionov aus Russland sowie die japanischen Meister Narumi Takahashi/Mervin Tran hinter sich. Bei den Damen glänzte die Italienerin Carolina Kostner trotz der Knieschmerzen, die ihr ganzes Sommertraining beeinträchtigt hatten, mit ihren Sprüngen. Die amtierende Europameisterin ging knapp in Führung vor der Juniorenweltmeisterin und Lokalmatadorin Kanako Murakami und etwas deutlicher vor der US-Meisterin Rachel Flatt.

Am Samstag waren die Männer mit ihrem Kurzprogramm an der Reihe, wobei sich Weltmeister und Lokalmatador Daisuke Takahashi trotz eines kleinen Fehlers beim dreifachen Axel an die Spitze des Klassements setzte, vor dem US-amerikanischen Meister Jeremy Abbott und dem Kanadier Shawn Sawyer. Die erste Medaillenentscheidung fiel im Eistanz, wo Davis/White und Weaver/Poje ihren ersten respektive zweiten Platz in der Kür bestätigen konnten. Hingegen fielen Ilinykh/Katsalapov auf Rang vier zurück, wurden von den US-Juniorenmeistern Maia Shibutani/Alex Shibutani, die bei ihrem Senioren-Grand-Prix-Debüt auf Anhieb die zweitbeste Kürleistung boten, verdrängt. Ebenso wie Davis/White bei den Eistänzern verteidigten Pang/Tong bei den Paarläufern ihren NHK-Titel. Bazarova/Larionov verblieben auf zwei, Takahashi/Tran auf drei, obgleich sie im langen Programm nicht ganz überzeugen konnten. Das deutsche Paar am Start, die Landesmeister Maylin Hausch und Daniel Wende, erfreute hingegen in der Kür, hatte aber das Kurzprogramm verpatzt, sodass es in der Endabrechnung nicht über den siebten (und vorletzten Platz) hinausging. Bei den Damen musste sich Carolina Kostner im zweiten Wettkampfteil Rachel Flatt um einen Hundertstel-Punkt geschlagen geben; der Vorsprung aus dem ersten Teil reichte der Italienerin jedoch zu Gold. Flatt verbesserte sich auf den Silberrang, Murakami sank mit der nur fünftbesten Kür auf Rang drei zurück.

Am Abschlusstag waren somit nur noch die Medaillen für die männlichen Einzelläufer zu vergeben. Dabei packte Top-Favorit Takahashi einen vierfachen Toeloop und sechs dreifache Sprünge aus, hatte allerdings auch einen Sturz zu verzeichnen. Nichtsdestotrotz gewann der Olympiadritte auch die Kür und damit in der Gesamtabrechnung. Auf Rang zwei verblieb Jeremy Abbott, obwohl er in der Kürwertung hauchdünn den Kürzeren zog gegenüber dem französischen Meister Florent Amodio, der sich mit dieser Leistung auf den Bronzerang verbesserte. Sawyer fiel auf Position fünf zurück.

-> Zu allen Resultaten und Endständen

Der zweite Grand-Prix-Wettbewerb findet bereits am kommenden Wochenende statt, vom 29. bis 31. Oktober. Es handelt sich um Skate Canada, das in Kingston, Ontario ausgetragen wird.


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