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Fünf Medaillen für Deutschlands Damen bei Eisschnelllauf-WM
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14.03.2011

Fünf Medaillen für Deutschlands Damen bei Eisschnelllauf-WM

Autor: Sebastian Würz
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Inzell, 13.03.2011. Deutschlands Damen haben bei den Weltmeisterschaften in Inzell insgesamt fünf Medaillen gewonnen. Höhepunkt aus Sicht der Gastgeber war dabei der WM-Titel von Topfavoritin Jenny Wolf über die 500. Silber gewann Stephanie Beckert über die 5000m Distanz. Außerdem gab es dreimal Bronze durch Beckert über die 3000m, Claudia Pechstein über die 5000m und die Mannschaft im Teamwettbewerb.

Wolf wird Favoritenrolle gerecht

Großer Jubel bei Jenny Wolf. Zum Abschluss einer aufgrund von Verletzungsproblemen eher schwierigen Saison, sicherte sich die Berlinerin nach dem Weltcup über die Sprintdistanz auch die ersehnte Goldmedaille bei den Heimweltmeisterschaften in Inzell. In 37,98 und 37,95sec blieb sie als einzige der Teilnehmerinnen in beiden Läufen unter 38sec und sicherte sich souverän den Titel vor Sang-Hwa Lee aus Südkorea und der Chinesin Beixing Wang. Auch für Judith Hesse verlief der Wettbewerb erfreulich. Mit 38,50 und einer persönlichen Bestzeit von 38,13sec wurde die zweitbeste Deutsche starke sechste in der Endabrechnung. Bei den Herren siegte der Südkoreaner Kyou-Hyuk Lee (34,78 und 34,32sec) vor dem Japaner Joji Kato und Jan Smeekens aus den Niederlanden. Nico Ihle verpasste als 13. die erhoffte Top 10 Platzierung, stellte im zweiten Lauf mit 35,07sec aber einen neuen deutschen Rekord auf.

Medaillen für Beckert und Pechstein

Ging man über 3000m der Damen lange Zeit von einem Duell zwischen Stephanie Beckert und Martina Sablikova aus, schob sich in den letzten Wochen auch die niederländische Olympiasiegerin Ireen Wüst durch ansteigende Form immer mehr in den Mittelpunkt. Es war daher leicht überraschend, aber keine Sensation, dass Wüst in 4:01,56min die 3000m für sich entschied. Sablikova und Beckert gewannen Silber und Bronze. Claudia Pechstein wurde achte. Für ihre erste Medaille nach ihrer zweijährigen Dopingsperre sorgte Pechstein schließlich über die 5000m mit Bronze. Hier waren Sablikova und Beckert eine Klasse für sich. In 6:50,83min war die Tschechin dabei noch einmal runde vier Sekunden schneller als die Deutsche. Überragender Athlet über die Langstrecken bei den Herren war der Niederländer Bob de Jong. In 6:15,41min bzw. 12:48,20min ließ er sowohl über die 5000m als auch die 10.000m der Konkurrenz keine Chance. Silber und Bronze über die 5000m gewannen Südkoreas Olympiasieger Seung-Hoon Lee und der Russe Ivan Skobrew. Über die doppelte Distanz sicherten sich Bob de Vries (Niederlande) und erneut Skobrew die Medaillen hinter de Jong. Patrick Beckert als Zwölfter über die 5000m und Marco Weber als achter über die 10.000m sorgten für ordentliche deutsche Ergebnisse.

Niederländischer Dreifachsieg über die 1500m

Ganz nach Wunsch für die Oranje-Fans verliefen die 1500m der Damen. Nachdem Ireen Wüst zuvor schon über die doppelte Distanz Gold holte, war sie auch über die Mittelstrecke nicht zu schlagen. In 1:54,80min verwies sie ihre Teamkolleginnen Diane Valkenburg und Jorien Voorhuis auf die Ränge zwei und drei. Favoritin Christine Nesbitt aus Kanada, die lediglich fünfte wurde, revanchierte sich dafür mit der Goldmedaille über die 1000m Distanz. In 1:14,84min siegte sie vor Wüst und der US-Amerikanerin Heather Richardson. Monique Angermüller belegte als beste Deutsche in beiden Rennen den 13. Platz. Die Goldmedaillen über die Mittelstrecken der Herren gingen an Norwegen und die USA. Über die 1500m siegte der Norweger Havard Bökko vor Shani Davis (USA) und Lucas Makowsky aus Kanada. Über 1000m triumphierte Davis vor den beiden Niederländern Kjeld Nuis und Stefan Groothuis. Samuel Schwarz wurde neunter.

Nordamerikanische Teams siegen in der Teamverfolgung, Bronze für Deutschlands Damen

Die letzte deutsche Medaille holten Stephanie Beckert, Claudia Pechstein und Isabell Ost mit Bronze im Mannschaftsrennen der Damen. Um Gold gab es erwartungsgemäß einen Zweikampf zwischen Kanada und den Niederlanden, den die Kanadierinnen in der Besetzung Christine Nesbitt, Cindy Klassen und Brittany Schussler knapp für sich entschieden. Auch bei den Herren gab es ein Duell um den Titel. Hier hatten die US-Amerikaner mit Shani Davis, Jonathan Kuck und Trevor Marsicano knapp vor Kanada die Nase vorne. Bronze sicherte sich die Mannschaft der Niederlande. Deutschland kam in der Besetzung Tobias Schneider, Robert Lehmann und Marco Weber auf einen guten vierten Rang.

-> Zu den Resultaten der WM in Inzell

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