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Österreich gewinnt den ersten Teamwettbewerb des Sommer-Grand-Prix 2011 vor Deutschland
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23.07.2011

Österreich gewinnt den ersten Teamwettbewerb des Sommer-Grand-Prix 2011 vor Deutschland

Autor: Maximilian Schröter
EVENT | Ergebnis | Nationen-WC | Liveticker

Zakopane, 22.07.2011 – Beim ersten Teamwettbewerb des diesjährigen Sommer-Grand-Prix setzten sich die Favoriten durch. Im polnischen Zakopane gewann die überragende Mannschaft aus Österreich mit Wolfgang Loitzl, Martin Koch, Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern vor den DSV-Adlern Martin Schmitt, Stephan Hocke, Richard Freitag und Severin Freund. Überraschend kam Russland in der Besetzung Denis Kornilov, Dimitry Ipatov, Ilja Rosliakov und Pavel Karelin auf einen hervorragenden dritten Platz.

1. Durchgang: Österreich setzt sich ab
Österreich erzielte in Bestbesetzung 974,3 Punkte und lag damit klar vor Deutschland mit 919,6 Punkten. Mit Wolfgang Loitzl (122,5 Meter) und Martin Koch (129,5 Meter) erreichten die Österreicher zu Beginn des Wettbewerbs und damit bevor die beiden Superstars Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern sprangen den „Platz an der Sonne“. Diesen gaben sie bis zum Ende des ersten Durchgangs nicht mehr ab, da Schlierenzauer und Morgenstern die Erwartungen erfüllten und mit 130,5 und 134,5 Metern ihre Gruppen dominierten. Zu diesem Zeitpunkt war das deutsche Team auf Platz zwei vorgerückt. Da Martin Schmitt mit lediglich 114 Metern in der ersten Runde die deutsche Mannschaft ins Hintertreffen gebracht hatte, musste man sich vom zwischenzeitlichen achten Rang aus vorkämpfen. Aber durch einen gut aufgelegten Stephan Hocke, der seine Gruppe gewann und einen tollen Versuch von Richard Freitag, der mit seinem Sprung auf 124 Metern der Konkurrenz einige Punkte abnahm, gelang es der Mannschaft um Spitzenspringer Severin Freund sich wieder auf einen Podestplatz zu schieben. Eben jener Freund sicherte dann im letzten Versuch des ersten Durchgangs den zweiten Platz mit 121,5 Metern. Russland erging es so ähnlich wie den Deutschen: Denis Kornilov sprang in der ersten Gruppe nur auf 114 Meter und auch Dimitry Ipatov und Ilja Rosliakov erreichten keine Spitzenergebnisse. Erst Pavel Karelin gelang in Gruppe vier mit 127 Metern eine Top-Leistung und brachte die Russen an den Polen vorbei auf Podiumskurs.

2. Durchgang: DSV-Team holt auf bleibt, aber dennoch klar auf Platz zwei
Im zweiten Durchgang starteten die Österreicher schlecht, sowohl Loitzl (114,5 Meter) als auch Koch (116 Meter) schnitten im Vergleich zur deutschen und russischen Konkurrenz (Schmitt/Hocke und Kornilov/Ipatov) mäßig ab. Dadurch schrumpfte der Vorsprung zwar, aber die Führung war nie in ernsthafter Gefahr. Bedingt durch sehr schlechte Verhältnisse sprang auch Schlierenzauer nur auf 117 Meter, bekam dafür jedoch einige Punkte gutgeschrieben. Der letzte und beste Springer für Österreich, Thomas Morgenstern, holte dann noch einmal alles heraus und landete bei 133 Meter, was einen Ausbau der Führung bedeutete. Der in Gruppe drei startende Deutsche Springer Freitag konnte wie zuvor schon Hocke an seiner Leistung aus dem ersten Durchgang anknüpfen und holte sich den Sieg in seiner Runde, wobei man dazu sagen muss, dass er deutlich bessere Verhältnisse hatte als beispielsweise Schlierenzauer. Severin Freund sprang im letzten Versuch auf gute 128 Meter, dennoch verlor er einige Punkte auf Morgenstern. Die Russen konnten sich auf ihren Besten, Pavel Karelin, verlassen, der mit 138,5 Metern und einer Menge Aufwind die größte Weite des Tages erzielte und den Überraschungspodiumsplatz für Russland perfekt machte. Die Polen, die nach Durchgang eins noch auf Rang vier lagen, fielen nachdem Maciej Kot noch einen Spitzensprung auf 127,5 Meter landete zurück. Weder Krzysztof Mietus noch Dawid Kubacki konnten mit den Athleten vor ihnen mithalten. Als dann auch noch Kamil Stoch auf 103 Meter abstürzte war die Enttäuschung groß und Polen am Ende sogar nur auf Platz sechs.

-> Zum Resultat

Nationencup: Österreich und Deutschland setzten sich ab
Österreich konnte bislang alle Wettbewerbe gewinnen und liegt folglich klar auf dem ersten Platz mit 817 Punkten. Dahinter sortiert sich das deutsche Team mit 543 Punkten ein, gefolgt von Russland mit 406 Punkten. Polen fällt auf den vierten Rang zurück und hat mit 339 Punkten schon fast 70 Punkte Rückstand auf Platz drei.

-> Zum Nationen-Weltcup

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