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Der clevere Meister entführte die Punkte aus dem Königpalast - Lehrstunde an Effizienz für die Pinguine
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17.10.2011

Der clevere Meister entführte die Punkte aus dem Königpalast - Lehrstunde an Effizienz für die Pinguine

Info: Bildergalerie
Info: Eishockey DEL Deutsche Eishockey Liga (Oktober 2011)
Autor: Ralf Schmitt (Text & Fotos)


Krefeld, 16.10.2011

11. Spieltag DEL
Krefeld Pinguine – EHC Eisbären Berlin 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)


Tja, Krefeld Pinguine, dass Puck-Besitz nicht immer unbedingt Erfolg bedeutet, mussten die Schwarz-gelben am Abend schmerzvoll gegen den amtierenden Meister aus Berlin erfahren.
Die Pinguine hatten Chancen, die nicht mehr auf die viel zitierte Kuhhaut gingen. Während dessen zeigten die Eisbären, was Effizienz heißt. Die Pinguine bestimmten das Match, versäumten aber, das Salz in der Spielsuppe zu machen, nämlich Tore!
Deshalb tritt man rund um die Westparkstraße in Krefeld auf der Tabellenstelle.
Ja, Tore!
Von diesen, machten wiederum die Berliner Gäste deren zwei und nahmen folgerichtig verdient die Punkte mit in die O2 World.

Im mit 4164 Zuschauern ansehnlich besuchten Königpalast bestimmten die Hausherren das Match, versäumten es jedoch, ihre Spielanteile in Zählbares umzusetzen. Gleich zu Beginn vergaben Driendl und Hager ihre Möglichkeiten. Besser machten es die Gäste aus der Bundeshauptstadt.
Der erste durchdachte Angriff des EHC brachte durch Darin Olver auch die glückliche Führung.
Der KEV im weiteren Drittel-Verlauf mit 100%-igen Chancen. Ob sie nun Ticar, Pietta oder Methot auf dem Rücken trugen, sie vergaben alle ihre Möglichkeiten.

Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild. Die Krefelder machten das Spiel, der Meister stand cool in der Defensive und suchte sein Heil in Kontern, die allesamt gefährlich waren.
So scheiterte wieder Olver an Langkow. Auf der Gegenseite vergaben Methot und Shvidki ihre freien Gelegenheiten. Besonders Denis Shvidki erwies sich an diesem Tage als wahrer Chancentod. Krefeld weiter am Drücker, bestürmte das von Rob Zepp gut besetzte Eisbären-Tor.
Der Deutsch-Kanadier mit der Nummer 72 täte allerdings gut daran, sein Stochern mit der Kelle in Kopfhöhe bleiben zu lassen. Andere Schiedsrichter pfeifen schon mal.
Die vier Gestreiften auf Krefelder Eis waren dem Match schon mal läuferisch nicht gewachsen. Auch die Eisfläche im KÖPA schien zu klein, so oft standen sie sich im Wege!
Dieses Gespann spielte dann aber kurz vor der zweiten Drittelpause die Hauptrolle. Nach dem Talbot auf Gäste-Seite eine große Chance hatte liegenlassen, machte es sein Kollege Weiß besser.
Nach zwei Abprallern bugsierte er den Puck an Langkow vorbei ins Pinguine-Netzwerk.
Eigentlich sah alles aus wie ein Schlittschuh-Tor.
Nach endlosen Minuten des Videostudiums gaben die beiden Hauptschiedsrichter dem Treffer seine Anerkennung.
Ob irregulär oder nicht, der Spielverlauf stand auf dem Kopf und das Ergebnis erfuhr bis Drittelende auch keine wesentliche Änderung mehr.

Der letzte Abschnitt zeigte bemühte Hausherren, die aber nach und nach ihrem Tempo und der Freitags-Partie in München Tribut zollen mussten.
Bemüht waren die Seidenstädter immer, das Geschehen noch zu wenden, allein ihre Chancen-Auswertung ließ die Zuschauer auf den Rängen verzweifeln. Methot und Ticar, um nur zwei Akteure zu nennen, hätten die Partie mindestens auf Gleichstand bringen können.
Die Beiden werden heute Nacht noch von Zepps Reaktionen träumen, oder schlaflos das Spiel Revue passieren lassen.
Die Defensive der Eisbären hatte dann auch keine allzu große Mühe, das Resultat nach Hause zu schaukeln.

Die Krefeld Pinguine brauchen sich nicht zu grämen, hat das Team von Rick Adduono nicht enttäuscht.
„Es gibt Tage, da kannst du stundenlang spielen ohne das Tor zu treffen“

Die KEV Pinguine haben sich DIESE hoffentlich für den nächsten Freitag aufgehoben.
Dann gibt der „geliebte“ Nachbar aus Düsseldorf seine Visitenkarte zum Straßenbahn-Derby ab.
Überhaupt ist Derby-Zeit in den nächsten Wochen, denn eine Woche später gastieren die Kölner Haie in Krefeld.

Scorer:
0:1 (4.) Darin Olver (Barry Tallackson, Mads Christensen)
0:2 (38.) Daniel Weiß (Richie Regehr, Sven Felski)

Zuschauer: 4164
Strafen: Krefeld Pinguine 6 Minuten 3 Strafen - Eisbären Berlin 6 Minuten 3 Strafen

HSR: Alfred Hascher (Miesbach), Florian Zehetleitner (Oberstdorf)
LS: Marc-Andre Naust, Tony Engelmann


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Alle Anstrengung vergebens
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Auch Pietta und Shvidki schaffen es nicht
Auch Pietta und Shvidki schaffen es nicht

Der Hager Patrick in liebevoller Behandlung
Der Hager Patrick in liebevoller Behandlung

Halt! Hier geblieben
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