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DEL 22.Spieltag - Frankfurt Lions weiter auf dem Vormarsch, Nürnberg Ice Tigers mit überraschenden Sieg gegen die Adler Mannheim
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23.11.2009

DEL 22.Spieltag - Frankfurt Lions weiter auf dem Vormarsch, Nürnberg Ice Tigers mit überraschenden Sieg gegen die Adler Mannheim

Info: Eishockey DEL Deutsche Eishockey Liga (November 2009)
Autor: Christoph Walter
Bericht: DEL 20.Spieltag - Eisbären Berlin behaupten Tabellenführung - Adler Mannheim weiter auf Tuchfühlung


DEL – 22.Spieltag, den 22.11.2009 - Klare Siege gab es am Sonntag für den Ersten Eisbären Berlin (4:0 bei den Iserlohn Roosters) und Verfolger Frankfurt Lions (8:4 bei den Kölner Haien). Viele Teams aus dem Tabellenkeller konnten punkten, am erfolgreichsten die Kassel Huskies und die Thomas Sabo Ice Tigers, die sich beide um drei Plätze auf zehn und elf verbesserten.

Nürnberg Ice Tigers landen am Wochenende zwei Außenseiter-Siege
Nach der 7:5 Niederlage am Donnerstag im TV-Live-Spiel gegen die Hamburg Freezers, mussten sich die Adler trotz des erstmaligen Einsatzes der Neuverpflichtung Ahren Spylo in Nürnberg von den Ice Tigers mit 4:2 geschlagen geben. Aufgrund der Null-Punkte-Ausbeute mussten sich die Kurpfälzer in der Tabelle dieses Wochenende vom Erzfeind aus Frankfurt überflügeln lassen, was im Adlerhorst zusätzlich für Unmut sorgen dürfte. War es beim Auswärtsspiel die Defensive die vogelwild wirkte und Hauptursache für die Niederlage war, konnte am Sonntag in der Arena Nürnberger Versicherungen vor allem die Offensive der Adler nicht das gewohnt schnelle Kombinationsspiel aufziehen und kam trotz insgesamt 54 Torschüsse nicht über 2 Treffer hinaus. Nachdem die Ice Tigers vor heimischer Kulisse furios starteten und durch Björn Barta in Führung gingen, konnten die Gäste aus Mannheim sich bei ihrem erneut starkem Torhüter Fredy Braithwaite bedanken, dass es zur ersten Drittelpause nur ein Tor Rückstand war. Im Mitteldrittel fanden die Adler zurück ins Spiel und erzielten folgerichtig durch Justin Papineau den Ausgleich, scheiterten danach aber immer wieder am eigenen Unvermögen vor dem Nürnberger Gehäuse oder am prächtig agierenden Schlussmann und Ex-Jungadler Patrick Ehelechner. Auf der anderen Seite nutzten die Gastgeber ihre Chancen konsequent und zogen durch Tore von Choinard und zweimal Ask auf 4:1 davon. Am Ende konnten die Adler nur noch auf 4:2 verkürzen. Damit gelang es den Nürnberger nach dem Überraschungssieg am Freitag beim Tabellenvierten Wolfsburg, sich durch den Sieg gegen den DEL-Rekordmeister Mannheim im Tabellenkeller etwas Luft zu verschaffen.

Tabellenführer Berlin rehabilitiert sich für die 3:7 Klatsche gegen Düsseldorf
Nachdem die Eisbären Berlin am Freitag vor heimischem Publikum in der O2-Arena eine überraschend deutliche 3:7 Niederlage gegen den letztjährigen Kontrahenten im DEL-Finale kassierten, zeigten sie sich am Sonntag in der Eishalle am Seilersee in Iserlohn wieder von ihrer gewohnt starken und abgeklärten Seite und siegten verdient mit 4:0. Im ersten Drittel konnten die Roosters noch für ein offenes ausgeglichenes Spiel sorgen, kamen aber am neuen deutschen Nationaltorhüter Rob Zepp nicht vorbei. Dagegen erhöhten die Gäste aus Berlin im Mittelabschnitt den Druck und konnten folgerichtig durch zwei Tore von Andre Rankel und einem Treffer von Daniel Weiß mit 3:0 in Führung gehen, womit das Spiel schon quasi entschieden war. Die Roosters bäumten sich in den letzten 20 Minuten zwar noch einmal auf, kassierten aber in Unterzahl sogar noch das 4:0. Der Treffer ging ebenfalls auf das Konto von Andre Rankel, der damit einen Hattrick landen konnte. Obwohl die Eisbären dann die Intensität herabsetzten, gelang den Iserlohnern nicht der erhoffte Ehrentreffer, was vor allem auf den starken Zepp zurückzuführen war, der damit seinen vierten Shut-Out in dieser Saison besiegelte. Der deutsche Meister bleibt damit weiterhin Tabellenführer und die Roosters sind durch die Niederlage nun fünf Punkte hinter dem Ziel Playoff-Platz.

Frankfurt Lions haben Tabellenführung im Visier
Durch den 8:4 Auswärtssieg am Sonntag in der Eishockey-Hochburg Köln, und dem damit fünften Sieg in Folge, haben die Lions Platz zwei gefestigt und sind haarscharf am Branchenprimus Berlin dran. Bereits nach 11 Minuten hatten die 8.219 Zuschauer in der Kölnarea in diesem irren Spiel fünf Tore gesehen. Erst brachte Daniel Rudslätt die Hausherren im Powerplay in Führung, doch ein Doppelschlag binnen 42 Sekunden durch Thomas Oppenheimer und Jeff Ulmer in der vierten Spielminute brachte die Lions in Führung. Dann dauerte es etwas länger bis der nächste Treffer fiel, diesmal waren wieder die Haie dran, die durch Marcel Müller ausgleichen konnten. Doch Nick Angell (11.) brachte die Lions mit einem platzierten Schuss in Überzahl von der blauen Linie in der turbulenten Anfangsphase in Führung. So blieb es bis zur Pause. Im zweiten Spielabschnitt übernahmen die Lions die Kontrolle, doch zunächst waren es erneut die Haie, die nach einem Alleingang von Martin Bartek (25.) zum 3:3 ausgleichen konnten. Die Lions ließen sich nicht davon beirren und erarbeiteten sich weiter Chancen in Hülle und Fülle. Lions-Kapitän Eric Schneider (32.) war es dann schließlich, den Puck im Nachstochern endlich über die Linie brachte – 3:4. Aber auch die Haie zeigten Moral und kamen durch Daniel Rudslätt zum 4:4 (37.). Im Schlussdrittel machten die Lions dann allerdings kurzen Prozess. Erst traf Jeff Ulmer (42). zum 4:5 und nach acht Sekunden später umkurvte Joey Tenute Haie-Goalie Lars Weibel und erhöhte auf 4:6. Damit war die Gegenwehr die Gastgeber endgültig gebrochen. Josh Langfeld (47.) erzielte den siebten Treffer, Lasse Kopitz (50.) setzte noch einen drauf zum 4:8-Endstand. Nachdem die Eishockey-Cracks aus Mainhatten am Freitag durch den hart umkämpften 3:2 Sieg gegen Ausgburg und die Strauchler der Konkurrenz aus Mannheim und Wolfsburg auf Rang zwei der Tabelle vorrückten, besteht bereits am Dienstag die Chance mit einem Sieg in der Eissporthalle am Ratsweg gegen die Gäste aus Hamburg die Tabellenführung zu übernehmen.

23.Spieltag am Dienstag – Grizzly Adams mit Blick auf Rang drei
Bereits am morgigen Dienstag steht der 23.Spieltag an. Da das Spiel Adler Mannheim gegen Eisbären Berlin schon auf Allerheiligen vorgezogen wurde und die Frankfurt Lions im Moment nur einen Punkt hinter Berlin auf Platz zwei liegen, könnten sie mit einem Sieg gegen die Freezers vorerst die Tabellenführung übernehmen. Doch abgesehen von der 3:2 Niederlage in der Overtime gegen den Tabellenletzten Krefeld befinden sich die Hamburger seit dem Deutschland-Cup im Aufwind und sind nicht als leichter Gegner zu unterschätzen, da sie am Donnerstag die Adler Mannheim mit 7:5 abservierten. Die Grizzly Adams aus Wolfsburg müssen auswärts beim ERC Ingolstadt ran und könnten mit einem Auswärtssieg Mannheim von Rang drei verdrängen, doch dafür müssen sie die bärenstarke Defensive der Audi-Städter um DEL-Topscorer Greilinger in den Griff bekommen. Schlusslicht Krefeld könnte im Heimspiel mit einem Dreier am direkten Kontrahenten Nürnberg vorbeiziehen und theoretisch in der Tabelle ein Sprung um fünf Ränge nach vorne gelingen. Im Duell um die Pre-Play-Off-Plätze stehen sich die Kassel Huskies und die Kölner Haie gegenüber. Des Weiteren kommt es zum Duell der Augsburger Panther mit den kriselnden Hannover Scorpions von Trainer Hans Zach. Da das Spiel zwischen den Starubing Tigers und den DEG Metro Stars auf den 3.Januar verlegt wurde, wird der 23.Spieltag erst im neuen Jahr beschlossen.


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